Lexikon Begriffe rund um die Themen Biokosmetik + Haut


Allergie


Synonym Überempfindlichkeit, Hypersensibilität: bezeichnet eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf sogenannte Umweltantigene, die normalerweise nicht krankmachend sind und vom Körper toleriert werden. Diese Antigene werden auch Allergene genannt und beschreiben bestimmte kleinste Stoffe oder deren Teile, die das Immunsystem aktivieren. s. auch Allergiehäufigkeit, Intoleranzen
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik für Allergiker, biozertifiziert

Allergiehäufigkeit


In den westlichen Staaten stieg die Zahl der Allergie-Betroffenen in den letzten 20 Jahren um das Dreifache und wächst ca. 5 % pro Jahr. In Deutschland sind z.B. derzeit bis zu 20% der Schulkinder von Neurodermitis betroffen, 20-25%% leiden an einer Kontaktallergie, ca. 15-20%% an einer Dufttstoffallergie. s. auch Intoleranzen
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik bei Allergie, Neurodermitis, sensibler Haut

Airless-Dispenser

Im Kosmetikbereich werden verschiedene Packmittel angeboten: Tuben, Tiegel, Flaschen, Steigrohrbehälter - aus verschiedensten Materialien wie Plastik oder Glas - und eben Airless-Dispenser.
mysalifree legt besonderen Wert auf beste Verträglichkeit und Nachhaltigkeit – darum waren die hochwertigen Airless-Dispenser für uns erste Wahl. Das System ist nicht neu, wird aber wegen der hohen Kosten eher selten eingesetzt.

„Airless“, sprich „ohne Luft“ beschreibt die Funktionsweise: Bei Betätigung der Pumpe entsteht ein Unterdruck, der den Kolben am Boden der Packung nach oben drückt und eine ganz bestimmte Menge der Creme nach oben befördert. Im Unterschied zu herkömmlichen Pumpsystemen gelangt so keine Luft - und mit ihr schädliche Stoffe wie Keime oder Pilzsporen - in das Spendersystem.
Speziell für die hochwertigen mysalifree BIO-Produkte für sensible und allergiegefährdete Haut ein Riesenvorteil.

Die Vorteile unseres Airless-Spenders:

Durch das Vakuumsystem ist es möglich, den Produkten deutlich weniger Konservierungsstoffe beizumengen
Nicht nur Luft-, auch Lichtschutz ist gegeben (Luft + Sonnenlicht sind die Faktoren, die sensible Inhaltsstoffe am meisten gefährden)
Die Packung wird zu 97% entleert
Die Ausbringungsmenge ist immer dieselbe
Die Packung ist leicht, der CO2-Abdruck für den Transport damit - ebenso wie die Versandkosten - geringer
Alle Teile sind vollständig aus Kunststoff und damit recycelbar
Unsere Airless-Dispenser sind zu 100% funktionsgeprüft und eine patentierte deutsche Entwicklung
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik bei Allergie, Neurodermitis, sensibler Haut..


Aromen, Duftstoffe, Fragrance, Parfum


Für Sensible und Allergiker ist es praktisch unmöglich, Duftstoffe zu überprüfen. Unter der pauschalen Angabe „Aroma“ auf dem Etikett können 30-50, manchmal sogar bis zu 300 Einzelstoffe enthalten sein. Sie alle aufzulisten, wäre unmöglich.
Auf die seit 2005 geltende Deklarationspflicht für Duftstoffe können sich Allergiker nur bedingt verlassen. Zwar müssen nun 26 Substanzen ausgewiesen werden, die häufig Allergien auslösen. Doch die Hersteller sind nur verpflichtet, Stoffe anzugeben, die sie bewusst verwendet haben. s. auch Duftstoffallergie
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik ohne Duftstoffe, biozertifiziert

BIO-/Naturkosmetik

Auf europäischer Ebene gibt es keine einheitliche, gesetzliche Definition des Begriffs Naturkosmetik. Diese Situation ist sowohl für Konsumenten als auch für Hersteller unübersichtlich. In Österreich ist im Österreichischen Lebensmittelbuch zusammengefasst, was den Konsumenten unter dem Begriff Naturkosmetik erwartet:
Naturkosmetika sind Erzeugnisse aus natürlichen Rohstoffen pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs. Die Rohstoffe sollen so weit als möglich aus biologischem Anbau stammen.
 Für die Gewinnung und Weiterverarbeitung dieser Naturstoffe sind nur physikalische, mikrobiologische oder enzymatische Methoden anzuwenden. Chemische Gewinnungs- oder Verarbeitungsschritte sind nicht erlaubt.
 Ausnahmen: Konservierungsmittel (dürfen auch synthetisch hergestellt werden) und Emulgatoren bzw. Tenside (dürfen einfach chemisch verarbeitet werden).
Nicht in Naturkosmetika eingesetzt werden dürfen: Synthetische Farbstoffe, ethoxilierte Rohstoffe, Silikone, Paraffine und andere Erdölprodukte, synthetische Riechstoffe, Bestandteile von toten Wirbeltieren und Rohstoffe aus Wildsammlungen vom Aussterben bedrohter Pflanzen.
Häufig enthalten Naturkosmetika natürliche ätherische Öle (Achtung Salicylate), die für empfindliche Personen wiederum ein Problem darstellen können.

MERKE: Naturkosmetik ist nicht gleich Biokosmetik. Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und Biokosmetik. Es gibt etliche Siegel, die Verwirrung ist groß. In Österreich ist die Abgrenzung zu Biokosmetik aber einfach: mit  dem Codexkapitel A8 "Biokosmetik" im österreichischen Lebensmittelbuch nimmt Österreich eine wichtige Vorreiterrolle im EU Raum ein und bietet erstmals einen gesetzlichen Rahmen für Produktion und Kennzeichnung von Biokosmetik.
Unser SLK-Siegel für zertifizierte Biokosmetik garantiert, dass mindestens 95% der landwirtschaftlichen Rohstoffe aus biologischem Anbau stammen und setzt damit einen der strengsten Standards für Biokosmetika.
mysalifree Produkte sind zertifiziert nach dem Codexkapitel A8 Biokosmetik des österr. Lebensmittelbuchs ÖLMB

CO2 Extraktion

Beinahe alle unsere Wirkstoffe werden mithilfe der CO2 Extraktion hergestellt.
Die CO2-Extraktion ist ein sehr sauberes, sanftes und (Umwelt) schonendes, in der Ausbeute gutes, aber auch aufwändiges und teures Verfahren - das Ergebnis sind besonders hochwertige Öle und Extrakte.
Gasförmiges CO2 wird unter hohem Druck und bei niedriger Temperatur (ca. 30 bis 35°C) unter Ausschluss von Sauerstoff verflüssigt und mit den pflanzlichen Bestandteile zusammen gegeben. Die Saat platzt auf und gibt ihr Öl frei. Wird der Druck aufgehoben, verflüchtigt sich das CO2 und hinterlässt rückstandsfreies Öl von hoher Reinheit. Die Extrakte kommen steril aus der Produktion und besitzen eine gute mikrobielle Stabilität.
Alle unsere CO₂ extrahierten Inhaltsstoffe stammen zudem aus kontrolliert biologischem Anbau.
Das für die Extraktion unserer Inhaltsstoffe verwendete CO₂ stammt aus natürlichen Quellen vulkanischen Ursprungs (Eifel). Es wird also nicht eigens für die Extraktion hergestellt und ist damit sehr umweltschonend, belastet nicht die Atmosphäre.

Kohlenhydrate, Proteine, anorganische Salze, größere Mengen Wasser UND geladene Teilchen sind in CO₂ nicht löslich, so dass diese Stoffe nicht in den Extrakt gelangen können. Damit sind unsere CO₂-extrahierten Inhaltsstoffe weder gluten- noch salicylathaltig.

Dermatologisch getestet

Die Aussagen „Dermatologisch getestet“, „Hautverträglichkeit getestet“ oder „Dermatologisch geprüft“ findet man auf vielen Kosmetikprodukten, sie sollen Konsumenten Sicherheit geben – kann man sich darauf verlassen?

Leider nein: wie die Begriffe Natur- und Biokosmetik sind auch diese Formulierungen nicht gesetzlich geregelt. Dermatologisch getestet bedeutet lediglich: es existiert ein Test, aber wie der ausgefallen ist: ??? Es sagt auch nichts aus über Untersuchungsverfahren oder die Unabhängigkeit des Labors, über die Anzahl der Testpersonen, die Altersspanne, den Hauttyp etc.

Tipp: Auf die Inhaltsstoffe achten
Solange es keine festgelegten Regeln gibt, was "klinisch getestet" oder "dermatologisch geprüft" etc. wirklich bedeutet, werden Verbraucher verunsichert und durch die Aussagen in die Irre geführt. Daher auch auf die Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten achten. Ist man sich trotzdem unsicher, einen guten Hautarzt zu Rate ziehen.

Wer uns schon ein bisschen kennt, weiß, wie wichtig uns Transparenz und Ehrlichkeit ist; genauso wichtig wie sehr gute Qualität, Verträglichkeit (schon wegen der eigenen Betroffenheit der Gründerin von mysalifree) und Nachhaltigkeit.
Alle unsere Pflege-Produkte wurden von Derma Consult GmbH Berlin, einem unabhängigen Auftrags-Forschungsinstitut, spezialisiert auf dermatologische Testungen von Kosmetika, kosmetischen Rohstoffen, Reinigungsprodukten und Dermatika, getestet.
Dabei wurden 50 Probanden im Alter zwischen 18-67 Jahren (Hautgesunde, Atopiker, Allergiker, Personen mit empfindlicher Haut) die Produkte mittels Patch-Test unverdünnt appliziert. Die Bewertung der Testreaktion erfolgte nach 48 Stunden und 72 Stunden, im Vergleich zu 2 Kontrollgruppen (negative Kontrolle: Wasser, keine Reaktion; positive Kontrolle: 1%iges Natriumlaurylsulfat/SDS, positive Reaktionen).
Alle Probanden beendeten die Studie - bei keinem Probanden traten in irgendeiner Form Reaktionen auf ein mysalifree Produkt auf.

mysalifree - hochwertige Biokosmetik, Verträglichkeit dermatologisch bestätigt

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Duftstoffallergie


Duftstoffe sind mit Nickel die häufigsten Allergieauslöser auf der Haut. Laut daab reagieren inzwischen zwischen 15-20% auf Duftstoffe mit Juckreiz, Hautausschlägen oder anderen gesundheitlichen Problemen. Man kann ihnen heute kaum aus dem Weg gehen: In Einkaufszentren sollen sie zu mehr Konsum verleiten, Textilien sind ebenso beduftet wie Waschmittel, Toilettenpapier, Taschentücher, Kosmetik. In Hotels und SPAs verbreiten parfümierte Kerzen oder Räucherstäbchen eine Wohlfühl- und Entspannungs-Atmosphäre, genauso zu Hause. Permanent Düften ausgesetzt zu sein, kann allerdings ähnlich wie Lärm Stressreaktionen mit körperlichen Folgen verursachen.
Von den 3500 in der Industrie eingesetzten chemischen Aromastoffen sind nur 26 deklarationspflichtig, wenn sie in einer bestimmten Konzentration im Produkt enthalten sind. Allerdings kann eine Duftkomposition aus mehreren hundert Chemikalien bestehen und kann als „Duftstoff“, „Parfum“ oder „Fragrance“ deklariert sein.
Zu den Hauptallergenen, die bei Allergikern häufig zu Beschwerden führen, zählen Vanille, Zimt, Zedernholzöl, Nelken und Geranien, die vor allem in natürlichen Düften enthalten sind.
Liste der 26 allergenen Duftstoffe mit Deklarierungspflicht:
http://images.umweltberatung.at/htm/duftstofffolder.pdf
s. auch Parfum, Duftstoffe
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik ohne Duftstoffe, biozertifiziert

Farbstoffe

Für Sensible und Allergiker ist es meist schwierig bis unmöglich, Farbstoffe zu überprüfen. Die Vorschriften lassen es nämlich zu, dass sämtliche Farbtöne einer Serie, z.B. eines Lippenstifts, auf dem Produkt gelistet werden. Vor der Angabe steht ein + oder -, bedeutet „kann enthalten sein“. Die Farben sind zudem meist nicht nach INCI, sondern nach Colour Index (CI) deklariert. Den kann man mit Hilfe öffentlicher Farbindixes mit einigem Zeitaufwand feststellen.
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik ohne Farbstoffe, biozertifiziert

Fibromyalgie

Das Beschwerdebild des Fibromyalgie Syndrom (FMS) ist äußerst komplex. Neben den Hauptsymptomen ausgeprägter Ganzkörperschmerz und Muskelverspannungen sowie Erschöpfung werden bis zu 150 verschiedene Symptome beobachtet. In den westlichen Industriestaaten sind ca. 3-4 % der Bevölkerung von dieser chronischen Erkrankung betroffen, ca. 90% davon sind Frauen. Die Ursachen sind bis dato unbekannt, die meisten Betroffenen haben eine "Ärzte-Odysee" von durchschnittlich 7 Jahren bis zur Ausschluss-Diagnose hinter sich.
Das FMS ist nach Schulmedizin nicht heilbar, empfohlen wird eine "multimodale Therapie", bestehend aus körperbezogenem Training, Physio- und Verhaltenstherapie, medikamentöser Therapie und Patientenschulung. Näheres dazu hier.
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik ohne Salicylate, biozertifiziert

Guaifenesin

Fibromyalgie und Guaifenesin: Nach Dr. St. Amand, Professor der Endokrinologie aus Kalifornien und selbst betroffen, ist Fibromyalgie eine genetische Erkrankung. Der Körper ist nicht in der Lage, Phosphate auszuscheiden, sondern lagert überschüssige Phosphate sukzessive ein, erst in den Knochen, dann in Muskeln und letztlich Gelenken. Durch die Eingelagerungen entsteht ein Energiemangel, der sämtliche Zellen betrifft. Seine Therapie mit Guaifenesin ermöglicht die Ausscheidung der Phophate über die Nieren, es kommt zu einer Rückentwicklung der Krankheit. Salicylate, die über die Haut in den Blutkreislauf gelangen, blockieren Guaifenesin. Um die Wirkung von Guiafenesin zu gewährleisten, müssen alle Salicylate (natürliche und synthetische) in Kosmetik vermieden werden!
mysalifree ermöglicht allen FMS Betroffenen, die Dr. St. Amands Therapie folgen, einen problemlosen Zugang zu garantiert salicylatfreier BIO-Kosmetik. Mühsame und zeitraubende Kontrolle aller Inhaltsstoffe oder permanente Änderung der Ingredienzen sind damit Vergangenheit!
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik ohne Salicylate, biozertifiziert
Ausführliche Infos zur Guaifenesin-Therapie unter www.fibromyalgie-guaifenesin.info

Homöopathiegeeignet

Wenn du dich in homöopathischer Behandlung befindest, solltest du Pfefferminz- und Kamillentee, koffeinhaltige Getränke sowie die Verwendung von Präparaten, die Menthol, Kampfer oder andere ätherische Öle enthalten, vermeiden. Diese Stoffe können die Wirkung homöopathischer Arzneimittel beeinträchtigen oder sogar aufheben.
mysalifree Biokosmetik ist homöopathiegeeignet.

INCI

International Nomenclature of Cosmetic Ingedients, Intern. Nomenkatur für kosmetische Inhaltsstoffe:
Die Listung der in Kosmetika und Pflegemitteln enthaltenen Bestandteile ist mehr als verwirrend. In der EU verpflichtend ist die Deklaration nach INCI. Aber wer weiß, dass sich hinter „Butyrospermum Parkii“ Shea Butter verbirgt?
Am Beginn der Inhaltsaufzählung steht “Ingredients“, dann folgen die Rohstoffe in Reihenfolge abfallender Menge. Ab Mengen, die unter 1 Prozent liegen, kann die Aufzählung ungeordnet erfolgen. Daher wird man Konservierungsmittel und Farbstoff unabhängig von deren Mengengehalt in den letzten Positionen finden.
Dritteln Sie die Ingredientsliste: Das erste Drittel enthält ca. 90 %, das zweite ca. 8 %, das dritte ca. 2 % des fertigen Produkts.
Wir haben nichts zu verbergen: Um allen Interessierten eine leichtere Überprüfung der Inhaltsstoffe zu ermöglichen, habe wir den INCI Code (International Nomenclature of Cosmetic Ingedients) um die deutschen Bezeichnungen ergänzt.

Intoleranz, Unverträglichkeit

Unterschied zwischen Allergie und Unverträglichkeit: Bei beispielsweise einer Nahrungsmittelallergie bildet der Körper spezifische Antikörper, zum Beispiel gegen Kuhmilchproteine. Schon geringste Mengen Milch können dann Symptome wie Hautausschlag oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen, im schlimmsten Fall kommt es zu einem allergischen Schock.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten können aber auch nicht immunologische Reaktionen des Körpers beschreiben, ausgelöst zum Beispiel durch einen Enzymmangel wie im Fall der Laktoseintoleranz. Die kritische Menge Milch, die zu den charakteristischen, aber nicht lebensgefährlichen Magen-Darm-Problemen führt, ist individuell verschieden. Die meisten Betroffenen müssen daher nicht wie ein Allergiker vollständig auf Kuhmilch verzichten.
Dasselbe gilt für Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten. Erschreckend ist der Anstieg von Allergien und Intoleranzen vor allem in der westlichen Welt: ca. 13-20% der Schulkinder in Deutschland leiden an Neurodermitis, 15% an einer Kontaktallergie, 2-4% an Salicylatintoleranz (Dunkelziffern liegen deutlich höher, da die Diagnosenstellung schwierig ist), 2% an einer Duftstsoffallergie, Tendenz weiterhin steigend…
mysalifree wurde von Derma Consult/Berlin für alle Produkte 100% Verträglichkeit in der Probandengruppe bestätigt
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik bei Unverträglichkeiten, biozertifiziert

Konservierung

Merke: alle wasserhaltigen Kosmetika (Shampoos, Cremen, Lotionen...) müssen konserviert werden. Es ist wichtig, dass sich nach dem Öffnen der Creme oder Lotion nicht zu viele Mikrorganismen wie Schimmel, Bakterien oder Hefen bilden können. Unzureichend konservierte oder abgelaufene Produkte können zu Hautirritationen wie Unreinheiten und Rötungen, gereizter, schuppender oder spannender Haut führen.
Im Unterschied zu wasserhaltigen Produkten brauchen reine Fette, Wachse und Öle keinen Schutz gegen Mikroorganismen; sie können allerdings ranzig werden, das hängt mit ihrer Anfälligkeit gegenüber Luftsauerstoff (Oxidation) zusammen.
Mit chemischen "Hämmern" wie Formaldehyden (und -abspaltern) oder Parabenen ist das Konservieren kein Problem. Solche Stoffe werden in herkömmlicher Kosmetik häufig verwendet - in zertifizierter Naturkosmetik sind sie und ähnlich problematische Konservierungsmittel verboten.

Konservierung ist speziell bei Natur- und Biokosmetik ein herausforderndes Thema. Völlig unproblematische Konservierungsstoffe gibt es leider nicht! In den jeweiligen Zertifizierungsrichtlinien ist gelistet, welche Stoffe erlaubt sind. Unsere strenge Biozertifizierung nach ÖLMB (österreichisches Lebensmittelbuch Codex A8 Biokosmetik) sagt dazu:
„Als Konservierungsmittel werden ausschließlich untenstehende Stoffe oder Gemische synthetischen Ursprungs eingesetzt. Festzuhalten ist, dass eine wirksame Konservierung - wenn erforderlich - aus Gründen des Verbraucherschutzes und der Produktsicherheit unbedingt notwendig ist.

Konservierungsmittel:
In dieser Liste sind Salze mit folgenden Kationen zulässig:  Natrium, Kalium, Ammonium und Ethanolammonium, Calcium und Magnesium.
Ameisensäure (Formic Acid)
Benzoesäure, ihre Salze und Ethylester (Benzoic-Acid)
Benzylalkohol (Benzyl Alcohol)
Propionsäure und ihre Salze (Propionic Acid)
Salizylsäure und ihre Salze (Salicylic Acid)
Sorbinsäure und ihre Salze (Sorbic Acid)“¹
Es handelt sich dabei um sogenannte „naturidente“, d.h. synthetische, aber der Natur nachempfundene Stoffe – die mildesten sind die oben genannten. Wir haben uns für Natrium-Benzoat (INCI: Sodium Benzoate) und Kalium-Sorbat (INCI: Potassium Sorbate - das Allergiepotential beträgt ein Zwanzigstel der PHB-Ester, sprich Parabene) entschieden; auch diese beiden Stoffe können in seltenen Fällen reizen, werden von Kosmetikanalyse.de (Initiative der Schweizer Stiftung zur Erhaltung der Hautgesundheit) mit „gut“ beurteilt.² Benzoate kommen übrigens überall in der Pflanzenwelt vor.

„Ein hautsensibilisierendes Potential der Benzoesäure konnte an Probanden nicht nachgewiesen werden. In der Allgemeinbevölkerung werden Hautreaktionen gegenüber Benzoesäure insgesamt sehr selten beobachtet (ca. 0,2 %). Kontaktallergische Reaktion (Kontaktdermatitis, -urtikaria) auf Benzoesäure und Natriumbenzoat sind in wenigen Einzelfällen beschrieben. Benzoesäure und Natriumbenzoat können pseudoallergische Reaktionen in Form einer Urtikaria auslösen, bevorzugt bei disponierten Patienten mit einer (chronischen) Urtikaria, Asthma oder ASS-Intoleranz in der Vorgeschichte. Zumeist sind jedoch für eine Auslösung von entsprechenden Reaktionen höhere Dosen einer oralen Aufnahme von Benzoesäure erforderlich (50-100 mg).“³

„Frei von Konservierungsmitteln“ – gibt’s nicht

Mit „Multi-Functionals“ ist Konservierung ebenfalls möglich - z.B. mit Alkohol oder ätherischen Ölen - sie stehen nicht in der Liste der zugelassenen Konservierungsmittel, weil ihr Hauptzweck nicht die Konservierung ist; sie haben aber auch konservierende Wirkung.  Daher deklarieren sich manche Produkte als „frei von Konservierungsmitteln“ - eine Gesetzeslücke, die nicht mehr lange bestehen wird, weil sie eine Fehlinformation darstellt. Mehr zu diesem Thema auch in diesem Blogbeitrag.

Auch die Verpackung spielt eine Rolle

Neben den Konservierungsstoffen hängt die Haltbarkeit eines Kosmetikproduktes aber auch von der Rezeptur, der Produktion und der Verpackung ab. Cremen in Tiegeln z.B. werden bei der Entnahme durch bakterienbesiedelte Hände jedesmal neu „verschmutzt“.
Ideal für Naturkosmetik – wenn auch hochpreisig – ist der Airless-Dispenser: im Unterschied zu herkömmlichen Pumpsystemen gelangt keine Luft - und mit ihr schädliche Keime oder Pilzsporen - in die Packung. Durch das Vakuumsystem ist es möglich, den Produkten weniger Konservierungsstoffe beizumengen; es ist nicht nur Luft-, sondern auch Lichtschutz gegeben (Luft und Sonnenlicht sind die Faktoren, die sensiblen Inhaltsstoffen am stärksten zusetzen).

Fazit: Konservierung muss sein

Aber keine Konservierung ist völlig unproblematisch! Es ist eine Gratwanderung zwischen möglichst hoher Naturbelassenheit und dem Schutz der Haut vor Mikroorganismen, die ihr mindestens genau so schaden können wie die Konservierung.
Der Zweck von Konservierungsmitteln ist es, Mikroorganismen wir Bakterien, Schimmel und Hefen abzutöten bzw. deren Wachstum zu hemmen. Ein Stoff, der das macht, kann leider auch reizen. Daher sind auch die in Natur- und Biokosmetik erlaubten Konservierungsstoffe nicht völlig unproblematisch und dürfen nur bis zu einer maximalen Konzentration eingesetzt werden (geregelt im Anhang zur Kosmetikverordnung).

In unseren Rezepturen bemühen wir uns soweit es möglich ist, mit natürlichen Komponenten wie Vitamin E oder pflanzlichem Glyzerin auszukommen. Wo nötig, sind wir bestrebt, die Produktsicherheit mit möglichst geringen Konzentrationen der o.g. Stoffe (in unserem Fall Kaliumsorbat und Natriumbenzoat) zu gewährleisten.
Hygienische Airless-Dispenser helfen uns dabei.

Das allersicherste bei hypersensibler Haut: keine wasserhaltigen Produkte für die Gesichtspflege verwenden, keine Öle mit Duftstoffen oder ätherischen Ölen.

Ideal ist das mysalifree Pflegeöl mit Getreideölen: es besteht aus Reiskeimöl, Maiskeimöl und natürlichem Vitamin E, es kommt ohne zusätzliche Konservierung aus. Stabilisiere damit deine Hautbarriere - so wird deine Haut wieder widerstandsfähiger und weniger empfindlich gegenüber Reizen.

Kosmetik

Der Begriff "Kosmetische Mittel" umfasst eine sehr große und vielfältige Warengruppe und ist gesetzlich im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG § 3 Z 8) festgelegt.

Dies sind Stoffe oder Zubereitungen, die dazu bestimmt sind, äußerlich mit den verschiedenen Teilen des menschlichen Körpers (Haut, Haare, Nägel, Lippen) oder mit den Zähnen und den Schleimhäuten der Mundhöhle in Berührung zu kommen, und zwar zu dem ausschließlichen oder überwiegenden Zweck diese zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen zu verändern oder den Körpergeruch zu beeinflussen oder um sie zu schützen oder in gutem Zustand zu halten.
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik, biozertifiziert

Kontaktallergie

oder Kosmetikunverträglichkeit:

Intoleranzen sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Menschen reagieren sehr oft auf natürliche Dinge sensibel oder allergisch: Blüten, Nüsse oder Zitrusfrüchte. Doch auch Allergien auf künstliche Stoffe kommen immer häufiger vor und treten als sogenannte Kontaktallergie auf. Laut der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft haben etwa 15 Prozent eine solche Kontaktallergie, wobei Frauen viermal häufiger als Männer betroffen sind. In der Regel kommt es bei der Anwendung nicht sofort zu einer sichtbaren allergischen Reaktion. Erst bei häufigerem Gebrauch kann es zu einer Sensibilisierung eines bestimmten Stoffes kommen, worauf der Körper dann überreagiert. Zum Teil folgt die körperliche Reaktion erst 24 bis 72 Stunden später.
mysalifree wurde von Derma Consult/Berlin für alle Produkte 100% Verträglichkeit in der Probandengruppe bestätigt
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik für Allergiker, biozertifiziert

Neurodermitis

Wenn du unter Neurodermitis leidest, solltest du allergieauslösende Inhaltsstoffe in Kosmetika meiden. Verwende in erster Linie rückfettende Salben, die die Feuchtigkeitsbindung der Haut verbessert. Creme trockene Haustellen mit fetthaltigen Salben ein, auf nässende Stellen können wasserhaltige Cremes aufgetragen werden. Zum Baden und Duschen empfehlen wir ebenfalls rückfettende Substanzen.
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik bei Neurodermitis, biozertifiziert

Parfum

Leider sind in Parfums Duftstoffe enthalten, die bei vielen Menschen Unverträglichkeiten oder Allergien auslösen: D. h. wenn du nach der Anwendung eines Produktes gerötete Haut und Juckreiz bekommst, liegt das häufig an den enthaltenen Duftstoffen. Nicht auszuschließen sind auch Allergien gegen pflanzliche ätherische Öle. Zu den Hauptallergenen bei natürlichen Düften zählen Nelken, Geranien, Vanille, Zimt und Zedernholzöl.
Menschen, die unter einer Duftallergie leiden, haben es nicht leicht, weil in fast allen Körperpflege- und Kosmetikprodukten Duftstoffe enthalten sind.

Welche Möglichkeiten bieten sich:
1. völlig auf Aromen verzichten (hochempfindlichen Menschen sollten diese Variante wählen)
2. bei ausgewiesener Allergie auf einen oder mehrere bestimmte Duftstoffe diese vermeiden (schwierig, weil Parfums nicht alle Aromen ausweisen müssen)
3. Parfum nicht auf die Haut auftragen, sondern vorsichtig ins Haar oder auf die Kleidung auftragen (für hochsensible Menschen nicht anzuraten)

Hier findest du eine Liste mit 26 Parfüminhaltsstoffen, die lt. Kosmetikverordnung aufgrund ihres Allergie auslösenden Potentials ausdrücklich deklariert werden müssen, wenn sie in einer Konzentration von mehr als 0,001 % (Mittel, die auf der Haut verbleiben) bzw. 0,01 % (Mittel, die abgespült werden) enthalten sind.
http://images.umweltberatung.at/htm/duftstofffolder.pdf
s. auch Duftstoffe
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik ohne Duftstoffe, biozertifiziert

pH-neutral

Der pH-Wert unterscheidet Säuren und Laugen und gibt deren Stärke an.
Die Skala reicht von 0 bis 14, ihr Mittelwert ist 7. Ein pH-Wert von 7 ist neutral, so z.B. auch reines Wasser. Substanzen, deren pH-Wert unter 7 liegen sind sauer, über 7 sind sie basisch, also Laugen.

Unsere Haut hat ebenfalls einen pH-Wert, er liegt bei ca. 5,5. Damit ist unsere Hautoberfläche also leicht sauer. Dies wird auch als pH-hautneutral bezeichnet. Der Wert entsteht durch körpereigene, saure Substanzen (z.B. Talg, Hornzellen und Schweiß), dem sogenannten Säureschutzmantel. Er wehrt Bakterien, Viren und Pilze sowie negative Umwelteinflüsse ab. Ein intakter Säureschutzmantel schützt die Haut vor Reizungen, Allergien, Infektionen und Austrocknung.
Für die (Haut) Gesundheit und -schönheit spielt der Säureschutzmantel also eine sehr wichtige Rolle, auf die man unbedingt achten sollte. Es ist notwendig, das leicht saure Milieu der Haut zu bewahren!

Merke: ph-neutral = 7; ph-hautneutral = 5,5!
Beim Waschen mit herkömmlicher Seife entsteht Seifenlauge, die einen pH-Wert von 9 bis 12 aufweist. Ebenso sollte man sich bewusst machen, dass auch pH-neutrale Reinigungsmittel immer noch einen pH-Wert von 7 haben und somit für unsere Haut zu basisch sind: Die Haut verliert dadurch Feuchtigkeit!

Normalerweise reguliert die gesunde Haut sich selbst, diese Fähigkeit ist aber häufig gestört oder vermindert, z.B. bei Kleinkindern, im Alter, bei Haut- oder anderen Erkrankungen wie Diabetes.
Deshalb lautet das oberste Gebot für einen intakten Säureschutzmantel: pH-hautneutrale Produkte zu verwenden, um so Irritationen, Reizungen und trockene Haut zu vermeiden.

Alle mysalifree - Produkte sind ph-hautneutral. Die mysalifree-Reinigungsprodukte haben einen pH-Wert ca. bei 5, die mysalifree- Pflegeprodukte weisen einen pH-Wert zwischen 4 und 5 auf.

Reiskeimöl

Reiskleie, die beim Schälen des Reises (Oryza sativa) entsteht, liefert die Grundlage für das wertvolle Reiskeimöl. Es gilt in Japan als traditionelles Schönheitsmittel und ist dort als Inhaltsstoff für Kosmetik sehr beliebt. In Europa findet es noch selten Verwendung, wird aber mittlerweile in der Biokosmetik eingesetzt.

Das klare, gelbbraune Öl hat einen leicht nussigen Eigengeruch. Eine unserer Kundinnnen beschreibt den Geruch als „sommerlichen Heuduft“, unserer Meinung nach ganz treffend beschrieben. Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren: Ölsäure, Linolsäure und Palmitinsäure. Während Palmitinsäure als wichtiger Bestandteil für den natürlichen Säuremantel der Haut gilt, beschleunigt Linolsäure die Regeneration der Hautbarriere z.B. bei Dermatosen, Sonnenbrand und erhöht die Hautfeuchte. Ölsäure sorgt für ein weiches Hautgefühl und dafür, daß die Feuchtigkeit in der Haut gehalten wird. Ebenso ist in Reiskeimöl ein hoher Anteil an Vitamin E (Tocopherol) und Oryzanol vorhanden, die beide zusammen eine sehr gute antioxidative Wirkung entwickeln. Tocopherol fördert die Wundheilung und gilt als guter natürlicher Lichtschutz. Es beseitigt kleine Fältchen und glättet die Haut.

Reiskeimöl ist ein leichtes Öl, zieht sehr schnell ein, ist nur gering fettend, wirkt hautberuhigend und macht die Haut geschmeidig und glatt. Es bietet die optimale Pflege für sensible, gereizte und geschädigte Haut.
Aufgrund des Gehalts an UVA- und UVB-absorbierendem, antioxidativ wirkendem natürlichen Oryzanol ist Reiskeimöl für den Einsatz in der Tagespflege hervorragend geeignet. In all unseren Produkten verwenden wir ausschließlich hochwertiges BIO-Reiskeimöl aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Unser Bio-Reis kommt aus Italien - das hochwertige Öl wird in einem auf biologische Öle und Fette spezialisierten Familienunternehmen (All Organic Trading) durch die besonders schonende CO2-Extraktion im Allgäu gewonnen.

Salicylate

Das sind die Salze der Salicylsäure. Salicylsäure (o-Hydroxybenzoesäure, Spirsäure) kommt in ätherischen Ölen und in den Blättern, Blüten und Wurzeln verschiedener Pflanzen vor und ist für die pflanzliche Abwehr von Pathogenen von Bedeutung.
Salicylsäure hat auch eine antimikrobielle Wirkung, in niedriger Konzentration ist sie häufiger Bestandteil von üblichen Kosmetika. Aufgrund ihres allergenen Potentials soll Salicylsäure bei Produkten für Kinder unter 3 Jahren nicht eingesetzt werden.
In Form von Extrakten, Gelen, Ölen und Essenzen ist sie Inhaltsstoff in Kaugummi, Bonbons, Kräutern, Kosmetik und Medikamenten.
Als Acetylsalicylsäure wird sie in schmerz- und entzündungshemmenden Arzneimitteln eingesetzt. Minze, Kampher und Menthol haben einen besonders hohen Salicylatgehalt.
ALLE mysalifree BioProdukte sind frei von Salicylaten

Salicylatsensitivität

Obwohl seit mehr als 100 Jahren bekannt, wird die Erkrankung in den relevanten Bereichen der Medizin nicht angemessen wahrgenommen. Hauptsächliche Beschwerden sind Bronchialasthma, Rhinitis und Polypenbildung in der Nase, chronische Irritationen im Magen-/Darmtrakt und Urticaria, die nach Applikation von Salicylaten auftreten.
Gerne manifestiert sich die Erkrankung an Grenzflächen wie Haut und Schleimhaut. Die Ursache ist eine spezielle Reaktion auf Substanzen in Nahrung, Schmerzmitteln und Kosmetika. In Europa sind bis zu 2,5 % der Bevölkerung betroffen. Sensible Personen sollten Nahrungsmittel, Arzneimittel, Reinigungsmittel und Kosmetika mit hohem Salicylatgehalt meiden: Wir helfen Ihnen dabei. Achten Sie besonders auf Schmerzmittel, entzündungshemmende Wirkstoffe, Mundpflege, ätherische Öle und vermeiden Sie Minze, Menthol, Kampfer, Weide, Birke etc. Sie besitzen besonders hohe Salicylatkonzentrationen.
Bei Salicylatintoleranz beachte bitte, dass Bonzoate (in unseren wasserhaltigen Produkten enthalten) eine ähnliche chemische Struktur wir Salicylate aufweisen und unter Umständen zu Reaktionen führen können. Näheres erfährst du unter "Konservierung muss sein".
mysalifree hochwertige Naturprodukte sind frei von Salicylaten und biozertifiziert

Sicherheitsbewertung

SICHERHEIT KOSMETISCHER MITTEL: Kosmetische Mittel dürfen bei normaler oder vernünftiger Verwendung die menschliche Gesundheit nicht schädigen, insbesondere unter Berücksichtigung der Aufmachung des Produkts, seiner Etikettierung, gegebenenfalls der Hinweise für seine Verwendung und der Anweisungen für seine Beseitigung sowie aller sonstigen Angaben oder Informationen. Alle am Markt befindlichen kosmetischen Produkte müssen vor der Markteinführung einer Sicherheitsbewertung durch qualifizierte ExpertInnen unterzogen werden. Hierbei wird eine toxikologische Beurteilung der Inhaltsstoffe unter Berücksichtigung der Expositionsbedingungen (Einsatzkonzentration, Applikationsdauer, Anwendungsort) durchgeführt.
In Verkehr gebrachte kosmetische Mittel werden laufend durch die zuständigen Überwachungsbehörden kontrolliert und von den Kosmetik-Sachverständigen begutachtet. Durch diese Marktkontrollen und die überwiegend verantwortungsbewussten Kosmetikhersteller wird gewährleistet, dass kosmetische Mittel für die VerbraucherInnen sicher und gesundheitlich unbedenklich sind. (http://www.ages.at/lebensmittel/gesundheit/kosmetik)

Tierversuche

Seit 2004 ist es in der europäischen Union nicht mehr erlaubt, fertige Kosmetikprodukte an Tieren zu testen. Seit 2009 gilt dieses Verbot auch für einzelne Inhaltsstoffe. Fertige Kosmetika aus Drittländern, die in Tierversuchen getestet wurden, sind seit 2009 EU-weit verboten. Seit März 2013 greift die letzte Stufe des Tierversuch-Verbots: Kosmetika, deren Inhaltsstoffe außerhalb der EU in Tierversuchen getestet wurden, sind in der Europäischen Union nicht mehr erlaubt.

Also müssten nun alle Cremen, Shampoos, Reinigungslotionen, Lippenstifte usw. tierversuchsfrei sein - die Realität sieht allerdings anders aus:

es gibt Rohstoffe wie zB Duftstoffe oder  Tenside, die nicht nur in der Kosmetik sondern auch z.B. in Waschmitteln oder Haushaltsreinigern verwendet werden. Laut EU beziehen sich die gesetzlichen Vorgaben aber nur auf Inhaltsstoffe, die ausschließlich für kosmetische Zwecke eingesetzt werden - eine Gesetzeslücke die häufig genutzt wird.
Produkte, die vor dem 11. März 2013 an Tieren getestet wurden, sind in der EU nach wie vor zugelassen und zwar ohne besondere Kennzeichnung!
Der Europäische Industrieverband der kosmetischen Inhaltstoffhersteller (EFfCI) hat eine Klage beim Obersten Gerichtshof in London eingereicht mit dem Ziel, das Tierversuchsverbot zu lockern: der Verband möchte, dass Inhaltsstoffe, die nach 2013 außerhalb der EU an Tieren getestet wurden, in Produkten für den europäischen Markt verwendet werden dürfen. Das Londoner Gericht hat die Klage an den Europäischen Gerichtshof weitergereicht. Ca. 90% der europäischen Kosmetikinhaltsstoffhersteller werden durch den EFfCI repräsentiert, der Verband vertritt die Interessen von mehr als 100 Herstellern.
Weltweit ist das Problem noch lange nicht behoben, so gilt in China z.B. eine Tierversuchspflicht für Kosmetikprodukte. Lt. Erbse vom Blog kosmetik-vegan.dewurden die Vorgaben für Tierversuche nun aber schon gelockert, siehe  http://www.kosmetik-vegan.de/erbse/china-und-der-erste-schritt-gegen-tierversuche/. Erbse ist Bloggerin und setzt sich mit ihrem Projekt "Patreon" für den Tierschutz ein, siehe https://www.patreon.com/erbse.
mysalifree führt selbstverständlich keine Tierversuche durch und gibt auch keine in Auftrag. Der größte Teil unserer Produkte ist zudem vegan. Ausnahme bildet das Duschgel und Shampoo, dort findet sich Seidenprotein und in unserem Lippenbalsam ist Bienenwachs enthalten.
Wir verwenden für unsere Biokosmetik wertvolle Rohstoffe, zum großen Teil aus kontrolliert biologischem Anbau. Die sehr hohe Verträglichkeit unserer Pflegeprodukte wurde vor der Markteinführung an freiwilligen Personengruppen mit gesunder, sensibler und zu Allergien neigender Haut an unabhängigen Instituten dermatologisch getestet und bestätigt.

Vegane Kosmetik

Vegane Kosmetik verzichtet auf alle Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs, z.B. Hyaluron, Lanolin (Wollfett), Knochenmehl, roter Farbstoff aus Schildläusen, Collagen, Milch, Honig, Bienenwachs und weitere. Erlaubt sind ausschließlich Stoffe pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs.

Vegan bedeutet aber nicht – wie man vielleicht meint - rein pflanzlich oder zwangsläufig auch „Natur" oder "BIO“, weil auch chemische (diskutierte) Inhaltsstoffe wie z.B. Parabene, Silikone oder PEG&PPG nicht tierischen Ursprungs und daher erlaubt sind.
„Vegan“ garantiert außerdem nicht unbedingt, dass auf Tierversuche verzichtet wird (seit 2013 dürfen allerdings in der EU fertige Kosmetikprodukte nicht mehr an Tieren getestet werden; dieses Verbot gilt auch für einzelne Inhaltsstoffe). In China sind Tierversuche bei importierter Kosmetik Pflicht (siehe auch unser dazugehöriger Blogbeitrag)!

Die Vegan-Blume der englischen Vegan Society steht für vegane und tierversuchsfreie Produkte. Sie umfasst herkömmliche, aber auch natürliche Kosmetik.

Echte (zertifizierte) Natur- und Biokosmetik wiederum arbeitet gerne mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Milch, Wollwachs, Honig oder Bienenwachs. Der Einsatz von Bestandteilen aus toten Wirbeltieren, wie z.B. Frischzellen oder tierische Fette ist hier aber nicht erlaubt. Genauso wenig wie synthetische und bedenkliche Inhaltsstoffe (Parabene, Silikone, Nanomaterial u.v.m.). Tierschutz ist auch ein wesentliches Kriterium für die besonders strenge Bio-Zertifizierung nach ÖLMB (österreichischem Lebensmittelbuch – in Europa die einzige Zertifizierung, die auf einer gesetzlichen Basis beruht).

Es ist also nicht ganz einfach, wenn man gerne zertifizierte Naturkosmetik UND vegane Produkte möchte.
mysalifree Produkte sind (bis auf Shampoo/Duschgel und Lippenbalsam) vegan und biozertifiziert.

Zöliakie/Glutenunverträglichkeit

Gluten in Kosmetika, die über die Mundschleimhaut in den Magen-Darm-Trakt gelangen kann (Lippenpflege, Gesichtscremes, Zahnpasta etc.) sollte von an Zöliakie Erkrankten vermieden werden.

Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft (DZG) in Stuttgart weist darauf hin, dass auch in Kosmetik wie Lippenstift, Gesichtscreme oder Zahnpasta glutenhaltige Inhaltsstoffe stecken können. Diese werden möglicherweise geschluckt, gelangen so in den Darm und führen zu Beschwerden. Am sichersten wäre, ausschließlich glutenfreie Produkte für Gesicht und Mund zu verwenden.
Weniger problematisch sind laut DZG Kosmetika, die nicht mit dem Mund in Berührung kommen. Eltern mit betroffenen Kindern - die vielleicht beim Baden Wasser schlucken oder gecremte Finger in den Mund stecken - sollten aber grundsätzlich auf glutenfreie Produkte achten.
mysalifree - hochwertige Naturkosmetik ohne Gluten, biozertifiziert