Diese Stoffe stehen in Diskussion

Es gibt einige Inhaltsstoffe, die sich bei dauernder Anwendung als hautschädigend erwiesen haben und unter Umständen erbgutschädigend, hormonell wirksam oder krebserregend sein können.

Auch wenn die in Kosmetika enthaltenen Konzentrationen meist gering sind - kleine Mengen summieren sich.
Die INCI-Liste (Intern. Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe) sagt nichts darüber aus, ob diskutierte Stoffe in Kosmetika enthalten sind.
Hier hilft nur selber überprüfen!

Die folgenden Inhaltsstoffe sind nicht die einzigen, die widersprüchlich diskutiert werden, kommen aber sehr häufig zum Einsatz. Eine Seite betont die gesundheitsschädigende Wirkung und fordert das Verbot diverser Inhaltsstoffe, die andere Seite spricht von Übertreibung und Panikmache.

mysalifree Biokosmetik entzieht sich der Diskussion und meidet alles, was als bedenklich diskutiert wird. So sind wir auf der sicheren Seite und es entspricht unserer Philosophie: bio, verträglich, reizfrei - einfach gesund

Aluminium

  • wird hauptsächlich in Form von Aluminiumsalzen in Deos (schweißhemmend) oder als Farbstoff in der dekorativen Kosmetik verwendet
  • fallweise verschließen aluminiumsalzhaltige Deos die Poren so stark, dass sich Schweiß in den Drüsen staut, es kann zu Juckreiz und Entzündungen kommen
  • Studien ergaben, dass sich in Lymphknoten und Tumorgewebe von Brustkrebspatientinnen als auch in den Gehirnen von Menschen mit Alzheimer ungewöhnlich hohe Aluminiumwerte nachweisen lassen
  • Bezeichnungen: Aluminum Chlorohydrate, Aluminum Chloride, Aluminium Stearate, Aluminum Powder und Aluminum Zirconium Tetrachlorohydrex. Bei Verwendung als kosmetischer Farbstoff erkennbar am Kürzel CI 77000

* Die Studienlage ist widersprüchlich: „Alu and human breast diseases“, University of Reading 2011 konnte höhere Alu-konzentrationen in Brustwarzenflüssigkeit von Brustkrebspatientinnen nachweisen. Die University of Campinas/Brasilien fand keine nennenswerten Unterschiede im Alu-Gehalt zwischem gesunden und erkrankten Brustgewebe

mysalifree Biokosmetik ist frei von Aluminium

Diethanolamine DEA

  • farbloser oder kristallartiger Alkohol, als Emulgator in Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Hautpflegeprodukten
  • unter anderem haut- und schleimhautreizend
  • wird DEAs mit Nitraten verarbeitet, reagieren sie chemisch miteinander und führen möglicherweise zu krebserzeugenden Nitrosaminen
  • obwohl in früheren Studien DEA selbst als nicht krebserzeugend galt, zeigen neuere Studien krebserzeugendes Potential, selbst ohne Nitratverbindungen
  • dem DEA sehr ähnliche und häufig verwendete Ethanolamine wie Triethanolamine (TEA) und Monoethanolamine (MEA) sollten ebenso gemieden werden
  • Bezeichnungen: Diethanolamine, Diolamin, Bis(2-hydroxyethyl)amin, 2,2´-Iminodiethanol, DEA

mysalifree Biokosmetik ist frei von DEA

Duftstoffe, Parfum, Fragrance

Shampoos und Kosmetik sollen gut riechen: Vielleicht enthält auch dein Deo den Duftstoff Eichenmoos. Klingt natürlich, ist aber hochgradig allergieauslösend und zählt zu den polyzyklischen Moschusverbindungen. Dahinter verbergen sich synthetische Duftstoffe, die auf der Packung schlicht unter „Parfum“ oder „Fragance“ firmieren. Lediglich 26 Duftstoffe, die als hoch allergen identifiziert sind, müssen einzeln deklariert werden - und auch dann nur, wenn sie eine bestimmte Konzentration überschreiten.
Polyzyklische Moschusverbindungen können bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen und haben sich in Tierversuchen teilweise als krebserregend und erbgutverändernd gezeigt. Sie stehen im Verdacht, nervenschädigend zu wirken.
Duftstoffe stehen mit Nickel an erster Stelle der Allergieauslöser.

  • ca. 15-20 % (daab: deutscher asthma und allergikerbund) reagieren in unseren Breiten auf Duftstoffe
  • für Sensible und Allergiker ist es unmöglich, Duftstoffe zu überprüfen
    – unter der Angabe Aroma, Duftstoff, Parfum oder Fragrance auf dem Etikett können bis zu 300 Einzelstoffe enthalten sein
    – von 3500 Aromastoffen sind nur 26 deklarationspflichtig, wenn sie in einer Konzentration von mehr als 0,001% (leave on) bzw. 0,01% (rinse off) enthalten sind
  • zu den Hauptallergenen zählen Vanille, Zimt, Zedernholzöl, Nelken und Geranien, die vor allem in natürlichen Düften (ätherischen Ölen) enthalten sind

mysalifree Biokosmetik ist Duftstofffrei

Farbstoffe (synthetische)

  • können allergische Reaktionen, Hautreizungen, Entzündungen auslösen
  • häufig verwendet werden Azofarbstoffe, von denen einige in Verdacht stehen, aromatische Amine freizusetzen, die giftig sind und als krebserregend gelten
  • viele Einsatzmöglichkeiten unterschiedliche Behörden für die Sicherheitsbewertung zuständig
  • CI 18050 (rot), in Lebensmitteln als E 128 deklariert, ist z. B. seit 2008 in Nahrungsmitteln verboten. Das deutsche Bundesamt für Risikobewertung empfahl daraufhin noch im selben Jahr, CI 18050 nicht mehr in kosmetischen Produkten einzusetzen - ohne Erfolg
  • Bezeichnung: CI (Colour Index) und einer fünfstelligen Zahl
  • zu den umstrittensten Vertretern der Azo-Familie (ca. 2000 von 4000 für Kosmetik zugelassenen Pigmente) gehören der intensive Gelbton CI 19140 sowie die roten Nuancen CI 18050, CI 14720 und CI 16035

mysalifree Biokosmetik ist frei von Farbstoffen

Fluoride

Der Einsatz von Fluor beim Zahnarzt ist sinnvoll, weil es im Mund keimtötend und desinfizierend wirkt. Fluorid ist aber auch ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift und ein industriell erzeugtes Abfallprodukt, das von der amerikanischen Environmental Protection Agency (etwa: Amt für Umweltschutz) als Giftstoff klassifiziert worden ist. In Belgien wurden alle Zahncremes mit Fluorid verboten.

mysalifree Biokosmetik ist frei von Flouriden

Formaldehyd

  • Formaldehyd in Möbeln ist noch aus dem IKEA/Billy Skandal in Erinnerung
  • In Kosmetik weiterhin erlaubt: z.B. in Zahncremen, Selbstbräunungsmitteln, Nagelhärtern, Nagellacken, Haarglättungsmitteln
  • Grenzwerte in Cremes, Lotion, Badezusätze max. 0,2%; bei Nagelhärtern beträgt die Höchstmenge 5%!
  • Formaldehyd (farbloses Gas) gilt als krebserregend und starkes Allergen, reizt die Schleimhäute, kann Allergien auslösen, lässt die Haut schneller altern
  • Bezeichnung: Diazolidinyl Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl Urea, Bronopol, Quaternium-15, Sodium Hydroxymethylglycinate, Methenamine, 2-Bromo-2-nitropropane-1,3-diol, 2,4-Imiazolidinedione und 5-Bromo-5-nitro-1,3-dioxane.

mysalifree Biokosmetik ist frei von Formaldehyd

Mineralöle, Paraffine

  • Mineralöle sind quasi Abfallprodukte bei der Erdölgewinnung
  • werden sehr häufig in Kosmetik eingesetzt weil sie kostengünstig sind, eine gute Haltbarkeit besitzen und einfach zu verarbeiten sind
  • bilden einen Film auf der Haut, sie fühlt sich weich und glatt an – kann aber nicht mehr “atmen”, die Regenerations-fähigkeit wird vermindert
  • dringen nicht in tiefere Hautschichten, bewirken keine langfristigen positiven Effekte
  • geraten immer mehr in Diskussion - hier ein Video, basierend auf einem im Mai 2015 erschienener Bericht der Stiftung Warentest
  • Bezeichnung: Cera Microcristallina (Microcristallina Wax), Ceresin, Mineral Oil, Ozokerite, Paraffin, Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Vaseline

mysalifree Biokosmetik ist frei von Mineralölen, Paraffinen

Parabene

  • sind synthetische Konservierungsmittel, die häufig für Kosmetikprodukte verwendet werden
  • Parabene sind dem Östrogen ähnlich, lagern sich im Körper an und können Auswirkungen auf das Hormonsystem des Körpers haben
  • stehen im Verdacht, eine Rolle bei der Entstehung von Brustkrebs zu spielen
  • Langzeitstudien am Menschen fehlen
  • Bezeichnung: Methylparaben, Etyhlparaben, Propylparaben, Butylparaben, Isobutylparaben, Isopropylparaben und Phenylparaben. Metagin, Propagin, Oxybenzoesäure/Oxybezoat, Hydroxybezoesäure/Hydroxybenzoat, PHB und Parahydroxybenzoat
  • verboten wurden 2014: Isopropylparaben, Isobutylparaben, Phenylparaben, Benzylparaben, Pentylparaben
  • die Einsatzkonzentration von Propyl- und Butylparaben wurde eingeschränkt
  • aktuelle Stellungsnahmen von gesetzlicher Seite lesen Sie hier

mysalifree Biokosmetik ist frei von Parabene

PEG und PPG

  • Polyethylenglykol, Polypropylenglykol und deren Abkömmlinge können Hautreizungen, Hautentzündungen und Ekzeme verursachen
  • Haut verliert ihre natürliche Barrierefunktion, wird durchlässiger für Schadstoffe und Umweltgifte
  • in konventioneller Kosmetik aufgrund ihres niederen Preises häufig als Emulgatoren, Lösungsmittel, Feuchthaltemittel, Tensid oder Weichmacher eingesetzt
  • Einsatz in Gesichtswässern, Flüssigseifen, Duschgels, Shampoos - in Cremes, Salben oder Haarkuren
  • Bezeichnung: z.B. PEG-8, PEG-40: Hydrogenated Castor Oil; Substanzen mit der Silbe „eth“ z.B. Ceteareth-15 - das bekannteste Sodium Laureth Sulfate

mysalifree Biokosmetik ist frei von PEG & PPG

Phtalate

  • können von der Haut aufgenommen werden und deren Schutzmechanismus beeinflussen
  • stehen im Verdacht Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und zudem in den Hormonhaushalt des Menschen einzugreifen
  • Einsatz zur Fixierung von Duftstoffen oder zur Vergällung von Alkohol; wegen des geringen Gehalts oft nicht deklariert
  • in der Umwelt werden sie kaum abgebaut
  • Bezeichnung: Diethyl Phthalat und Dimethyl Phthalat (DEP, DMP)

mysalifree Biokosmetik ist frei von Phtalate

Silikone

Erdölprodukte, Mineralöle, Paraffine und Silikone werden aus den Rückständen der Erdöldestillation gewonnen. Sie sind billig und einfach einsetzbar. Sie täuschen eine seidig-glatte Haut vor, sind aber Fremdstoffe, die einen Film auf die Haut legen und das Atmen der Haut verhindern. Dabei können sie das körpereigene Feuchtigkeitssystem so weit stören, dass die Haut immer trockener wird. Ein Beispiel ist die bekannte „Lippenbalsam-Sucht": Die Poren verstopfen, die Haut wird immer trockener, die Lippen brauchen immer mehr Lippenbalsam.
Erdölprodukte und Silikone können die Poren verstopfen, Akne verursachen und die Atmung der Haut beeinträchtigen.

mysalifree Biokosmetik ist frei von Silikonen

Sulfate

  • Natriumlaurylsulfat ist ein in konventioneller Kosmetik sehr häufig verwendetes, stark öl- und fettlösendes Tensid, das auf PEG (Polyethylenglykol) basiert
  • wird überall dort eingesetzt, wo es schäumen soll: Shampoo, Schaumbädern, Duschgel, Flüssigseifen oder Zahncreme
  • Lässt Hornschicht und Haare aufquellen - es wird mehr Fett entfernt als gut ist
  • SLS/SLES wirkt sehr hautirritierend; die Haut wird spröde, kann sich röten, schuppen und jucken, es kann Allergien auslösen und zur Austrocknung der Haut führen.
  • Bezeichnung: Sodium Laureth Sulfate. Alternative Begriffe oder enge Verwandte sind z. B. Sodium Lauryl Sulfate, Natrium Alkyloxysulfuricum, Natriumdodecylpoly-Oxyethylen, Ethersulfat, Natriumlaurethsulfat, Natriumlaurylethersulfat und Natriumpolyoxyethylen (1-4)dodecylethersulfat.

mysalifree Biokosmetik ist frei von Sulfaten

Synthetische UV-Filter

  • in konventioneller Sonnenmilch stecken meist synthetisch
    hergestellte UV-Filter
  • auch in Tagescremes, Shampoos und Parfüms
  • zählen zu hormonartig wirkenden Kosmetik-Inhaltsstoffen, vor denen der BUND kürzlich in einer Studie warnt (1)
  • dringen in den Körper ein, können Allergien hervorrufen und die hauteigenen Enzyme angreifen
  • können ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen wirken (2)
  • Bezeichnung: wichtigste Vertreter Ethylhexyl Methoxycinnamate, Benzophenone-3, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenone und Benzophenone-4

(1) aktuelle Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
(2) Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich

mysalifree Biokosmetik ist frei von UV-Filtern

Talkum

Talkum ist eine anorganische Magnesiumsilikatverbindung, die in Gesichts- und Körperpuder zu finden ist, aber auch auf Kondomen. Studien zufolge kann der Stoff Eierstockkrebs hervorrufen, wenn er im Genitalbereich angewandt wird.
Talkum ist ein Mineral, das abgebaut, getrocknet und dann gemahlen wird, um eine Anzahl von mineralischen Spuren zu beseitigen. Dieser Vorgang löst jedoch nicht die kleinen Fasern, die dem Asbest sehr ähnlich sind. Der Stoff kann sich in unseren Lungen festsetzen, wo er Atemstörungen und womöglich sogar Lungenkrebs auslösen kann.

mysalifree Biokosmetik ist frei von Talkum