Mittwoch, 9. September 2015

animal.fair empfiehlt mysalifree

animal.fair empfiehlt uns als vegan-friendly!
mysalifree im Shopping-Guide
Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in den Shopping-Guide von  animal.fair!
Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien hat animal.fair Shopping-Guide es sich zur Aufgabe gemacht, einen Einkaufsführer zu publizieren, der tierfreundliche, faire und umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen auflistet.

Wer nach Lebensmitteln, Kleidung, Kosmetik und Dingen des alltäglichen Lebens sucht, die ohne Tierleid hergestellt und angeboten werden, wird in diesem Shopping-Guide fündig werden. Dort sind mehr als 1500 Adressen von Geschäften, Lokalen und Hotels sowie österreichische und europäische Online-Shops veröffentlicht. Der Shopping-Guide wird laufend aktualisiert und bietet auch eine Shopping-Guide App.


mysalifree erfüllt alle Aufnahmekriterien, die animal.fair an eine Kosmetikmarke stellt:

Info: der größte Teil unserer Produkte ist vegan. Ausnahme bildet das Duschgel und Shampoo, dort findet sich Seidenprotein und in unserem Lippenbalsam ist Bienenwachs enthalten.


zu unseren tierfreundlichen Produkten

Mittwoch, 2. September 2015

Was sagen Kunden und Naturkosmetik-Blogger zu mysalifree?

Für uns und sicherlich auch für euch sind Erfahrungen und Rückmeldungen zu den mysalifree-Produkten besonders wichtig-wir wachsen daran und ihr erfahrt, was andere Anwender über unsere zertifizierte Biokosmetik denken. Heute haben wir euch deshalb Erfahrungsberichte und Aussagen zusammengestellt.

Häufig bekommen wir Kundenrückmeldungen, dass sich empfindliche oder auch allergische Haut mit den mysalifree-Produkten beruhigt. Viele Anwender sind davon überrascht, denn sie haben meist schon Diverses probiert. Hier einige Beispiele:
...und zwar wollte ich Dir ein positives Feedback zu Deiner Produktserie mysalifree geben. Ich habe mir die Tagescreme, das Öl und den Lippenbalsam bestellt und bin sehr zufrieden. Meine Haut hat sich beruhigt und mir kommt es vor, als ob ich nach einer langen Wanderung endlich eine Oase entdeckt habe und die Haut sich mit Feuchtigkeit vollsaugen konnte. Viele Fältchen sind verschwunden. Vielen Dank für diese tolle Kosmetik. -T.F
Liebe Frau Ischler,
ich möchte Ihnen gern eine erste Rückmeldung zu Ihrer Kosmetik geben. Ich benutze die Nachtcreme seit 5 Tagen und meine Haut beruhigt sich täglich immer mehr. Da ich seit Jahren gegen fast jede Kosmetik reagiert habe, bin ich per Zufall über einen Blog auf Ihre Kosmetik gestoßen. Viele Grüße S.S.
Liebe Frau Ischler,
nachdem ich seit einigen Monaten die von Ihnen entwickelten Produkte verwende, möchte ich doch mal sagen wie gut sie mir tun! - Seit einem Jahr hatte ich regelmäßig ein Lidekzem im Gesicht und musste antibiotische Creme, von der Hautärztin verordnet, schmieren. Seit ich mysalifree nehme, hat sich das erübrigt.
Anfangs musste ich mich etwas an Geruch und Konsistenz gewöhnen, aber inzwischen bin ich begeistert. Auch das gute Einziehen der Creme gefällt mir, und dass die Haut hinterher nicht glänzt. Viel Erfolg und Grüße, I.W.
Weitere Kunden-Aussagen finden sich auf der Startseite unserer Website unten rechts.

https://www.mysalifree.com/
per Klick auf's Bild geht es zu den Kundenmeinungen

Auch interessant sind die Bewertungen der Kosmetik-Bloggerinnen. Vor allem von denen, die Wert auf hochwertige Natur- und Biokosmetik legen. Sie kennen sich mit diesen Produkten und ihren Inhaltsstoffen gut aus und haben schon verschiedenste Pflegekosmetikartikel führender Hersteller getestet und bewertet. Einigen Bloggerinnen haben wir Produkte zur Verfügung gestellt, selbstverständlich ohne irgendwelche Bedingungen. Lest hier die Ergebnisse:

Ida von Herbs & Flowers berichtet auf ihrem Blog von dem überraschenden Pflegeeffekt der Nachtcreme und dessen sparsame Anwendung. Auch Sandra von Washing-Green (Strawberrymouse) hat unsere Nachtcreme getestet und sich durchaus kritisch damit auseinandergesetzt. Ihr Fazit:  
...ich liebe die Nachtcreme! Statt meiner beiden MG-Produkte werde ich zukünftig nur noch die Nachtcreme verwenden.
Sandra hat auch unsere Reinigungsmilch bewertet und war von der Reinigungswirkung ohne jegliches Spannungsgefühl oder trockene Haut überrascht, lest über ihre Erfahrung hier.

Sonnensprosse (Regina) von Naturkosmetik und glutenfreie Ernährung berichtet von ihren bisherigen „allergischen“ Erfahrungen mit einer Augencreme und ihr erneutes Wagnis mit dem mysalifree Bio-Augenbalsam.
...die Konsistenz finde ich einfach nur Hammer. Ich habe bis jetzt noch keine Naturkosmetik-Augencreme getestet (per Sachets), die meinen Ansprüchen zur Konsistenz mehr entsprochen hat. 
Lest Reginas detailliertes Urteil zum Augenbalsam hier.

Auch Julia von Beautyjagd stellt unsere Produkte vor:
http://beautyjagd.de/2014/09/19/beauty-notizen-19-9-2014/
http://beautyjagd.de/2014/12/15/zehn-naturkosmetik-produkte-ohne-duftstoffe/
http://beautyjagd.de/2014/12/29/der-grosse-jahresrueckblick-2014-beauty-favoriten-bloggen-reisen-inspirationen/

Zukünftig möchten wir gern weitere Kundenbewertungen sichtbar auf unserer Website einbauen. Unterstützt uns dabei, indem ihr uns eure Meinung zu unseren Produkten mitteilt! Ihr könnt uns hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen oder uns eine Nachricht per Mail zukommen lassen. Um anderen Kunden den Wahrheitsgehalt zu zeigen, wäre eine Namensnennung natürlich toll, ist aber keine Bedingung.

DANKE - euer mysalifree-Team

Mittwoch, 26. August 2015

Warum sich jeder unsere Produkte leisten sollte

Eine pflegende Creme für ca. 35 Euro ist kein Pappenstiel und für manchen Interessenten hat sich nach Sichtung unserer Produktpreise ein Kauf möglicherweise zunächst ins Unerreichbare verlagert.
An dieser Stelle möchten wir darüber aufklären, warum alle unsere Produkte jeden Cent wert sind, warum sie sich letztendlich doch jeder Interessent leisten sollte und wie die Preise für unsere Produkte zustande kommen.


UNSERE INHALTSSTOFFE
Wir verwenden ausschließlich sehr hochwertige Rohstoffe, da unsere Produkte nach höchstem Standard, dem österreichischen Lebensmittelbuch (ÖLMB) zertifiziert werden. Die Auflagen für die Inhaltsstoffe und die Herstellungsverfahren sind äußerst streng - mehr darüber hier.

Bio-Reiskeimöl ist Basis all unserer Produkte und kostet ca. 5x so viel wie herkömmliches Reiskeimöl. Der Reis für unser Öl kommt aus italienischem kbA (kontrolliert biologischem Anbau) und wird in einem kleinen, auf Bio-Öle, Bio-Fette und Bio-Wachse spezialisierten Familienunternehmen im Allgäu in einem schonenden Verfahren zu Bio-Reiskeimöl verarbeitet.

Tenside z.B. sind Inhaltsstoffe, die wichtig sind um fetthaltige Verschmutzungen zu lösen. Es gibt viele kostengünstige (und aggressive) Tenside, die unsere Haut jedoch durchlässiger für Schadstoffe machen - dadurch können Krankheitserreger leichter eindringen. In unserem Shampoo und Duschgel verwenden wir das mildeste und schonende Zuckertensid (Coco Glucosid) – es ist gleichzeitig auch das teuerste Tensid.

Für die Gewinnung unserer Inhaltsstoffe bevorzugen wir die sanfte CO₂ – Extraktion, eine besonders schonende und umweltfreundliche, aber auch aufwändige und teure Methode der Loslösung mit natürlicher Quellkohlensäure. Was es genau damit auf sich hat, erfährt man hier.


UNSERE VERPACKUNG
Die meisten unserer Produkte werden in sogenannten Airless-Dispensern abgefüllt. Durch dieses Vakuumsystem sind die Cremes, Lotionen und Öle luftdicht verpackt - es kommt kein Sauerstoff mit dem Inhalt in Berührung und es können keine Mikroorganismen eindringen, wodurch sich die Haltbarkeit der Produkte verlängert. Diese Airless-Spender sind einerseits sehr sparsam, denn die Packung wir zu 98% entleert und der Inhalt ist gut zu dosieren, jedoch hat auch diese Art der Verpackung ihren Preis.


UNSERE QUALITÄTSMERKMALE
Neben gängigen Tests kosten auch die Bio-Zertifizierung, die regelmässige Überprüfung durch eine staatlich zugelassene Zertifizierungsstelle (in unserem Fall SLK) und die dermatologische Testung auf Verträglichkeit in einem unabhängigen Labor einen gehörigen Obulus. Mehr zur Testung, bei der mysalifree 100% Verträglichkeit in der Probandengruppe bescheinigt wurde, hier.
Zusätzlich lassen wir alle Produkte durch Kosmetikanalyse (eine Initiative der Schweizer Stiftung zur Förderung der Hautgesundheit) bewerten. Und zum Schluß werden alle Fertigprodukte nochmals auf ihre Salicylatfreiheit überprüft – auch das erfolgt in einem unabhängigen Labor. Alles zusammen also ein gehöriger (finanzieller) Aufwand, um unseren Kunden höchstverträgliche Produkte bieten zu können.


UNSER PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS
Unsere Produkte sind sehr sparsam im Verbrauch und erzielen eine hohe Ergiebigkeit. Deshalb und auch aufgrund der sehr hohen Qualität finden wir unser Preis-/Leistungsverhältnis nicht nur gerechtfertigt, sondern sind auch der Meinung, dass der Preis in einem sehr guten Verhältnis zur Qualität steht.


UNSERE WIRTSCHAFTLICHKEIT
Unsere Produkte richten sich nicht an eine breite Masse, sondern an Verbraucher, die bewusst, gesund und nachhaltig leben wollen oder irritierte/allergische Haut besitzen. Wir produzieren also keine Massenware, sondern hochwertige Produkte in einer überschaubare Menge. Auch dies wirkt sich natürlich auf den Preis aus - hohe Stückzahlen machen ein Produkt günstiger.


UNSERE ÜBERZEUGUNG
Wer unter allergischer oder empfindlicher, irritierter Haut leidet, hat meist schon viel Geld für diverse Produktkäufe ausgegeben. In den meisten Fällen mit dem Ergebnis, dass diese nicht das halten, was sie versprechen und letztendlich in der Mülltonne landen. Alle unsere Produkte sind BIO und konsequent frei von
Dies und die hohe Qualität der Inhaltsstoffe sind der Grund dafür, dass unsere Produkte in den meisten Fällen vertragen werden. 100% Verträglichkeit kann seriös niemand garantieren: es ist nicht ausgeschlossen, dass man immer noch sensibel auf einen der Inhaltsstoffe reagiert.

Wir sind - auch aufgrund eigener Betroffenheit (die Gründerin von mysalifree leidet an Fibromyalgie und diversen Intoleranzen) – absolut von unseren Produkten überzeugt und werden darin auch immer wieder von unseren Kunden bestärkt. Viele haben eine Odysee an Versuchen hinter sich und mit mysalifree endlich Produkte gefunden, die verträglich sind und der Haut einfach fühlbar gut tun.




Mittwoch, 12. August 2015

Neurodermitis


wird Neurodermitis vererbt?
Die Veranlagung zu Neurodermitis - auch atopisches Ekzem genannt - wird häufig vererbt. Allerdings erkranken ebenso Personen, deren Eltern nicht vorbelastet sind. Trotzdem diese Hauterkrankung inzwischen weit verbreitet ist, sind die genauen Ursachen bis heute ungeklärt. Zu den Faktoren, die die Krankheit oder einen Schub auslösen können zählen z.B. Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Kontaktallergien oder Allergien auf Nahrungsmittel. So sind Allergie und Neurodermitis wohl als Ausdruck ein und derselben Störung anzusehen. Auch Wetter, Psyche und Kleidung können Auslösefaktoren für einen Neurodermitis-Schub sein.

SYMPTOME

Obwohl die Neurodermitis in ihrem Erscheinungsbild variiert, gibt es doch einige typische Hautsymptome wie z.B. trockene, schuppende und gerötete Haut mit Kratzspuren, manchmal auch nässende Stellen mit Bläschen oder Eiter sowie Juckreiz.

BEHANDLUNG 

Es ist wichtig, sich vor den Allergie-/Neurodermitisauslösern zu schützen. Zur Feststellung von Allergien werden meist verschiedene Tests auf die typischen Neurodermitis-Allergene (s.o.) durchgeführt. Sind also z.B. Nahrungsmittel die Auslöser, ist eine entsprechende Eliminationsdiät anzuraten. Im akuten Stadium kann auch eine medikamentöse Behandlung nötig sein.

DIE RICHTIGE HAUTPFLEGE 

Wichtig ist eine Hautpflege und -reinigung, die dem Krankheitsbild angemessen ist. Bei Neurodermitikern ist die Hautbarriere gestört, was nicht nur das Eindringen von Schadstoffen und Allergenen in die Haut fördert, sondern sie auch austrocknet und zu Entzündungen führt. Die richtige Hautpflege sollte also die Hautbarriere aktiv unterstützen und stabilisieren! Pflegemittel auf Mineralölbasis oder mit Silikonen sind dafür völlig ungeeignet, da diese Inhaltsstoffe sich wie ein Film über die Haut legen und so die natürliche Schutzfunktion der Haut verhindern (auch zu sehen in unserem Blogbeitrag bedenkliche Mineralöle in der Kosmetik). Es sollten grundsätzlich nur Produkte mit geringstem Allergiepotential verwendet werden, die frei von Auslösern wie Farb- und Duftstoffen, Kräuterextrakten, ätherischen Ölen, Konservierungsstoffen usw. sind.

mysalifree Produkte erfüllen all diese Kriterien und sind dazu noch nach den strengen Vorgaben des ÖLMB (Österreichisches Lebensmittelbuch) biozertifiziert.

Unsere Cremes enthalten ausreichend Fett und Feuchtigkeit, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen und die Barrierefunktion der Haut zu stabilisieren. Ist die Haut eher nässend, empfehlen wir unsere Tagescreme, bei vorwiegend trockener Haut ist unsere Nachtcreme und/oder das Pflegeöl  zu empfehlen. Bio-Reiskeimöl - in allen Produkten enthalten – ist höchstverträglich und prädestiniert für barrieregestörte, irritierte Haut. Das Pflegeöl wird von Hautärzten besonders auch für neurodermitische Kinderhaut empfohlen.
Auch unsere reinigenden Produkte (Duschgel, Shampoo, Reinigungsmilch) sind für sensible, irritierte und allergiegefährdete Haut geeignet und sparsam im Verbrauch. 


Das sagt Karin Hafner, Gründerin der „Hautinfo.at“ zu mysalifree Produkten:

„Ich habe seit meiner Geburt eine schwere Neurodermitis und damit sehr empfindliche Haut am ganzen Körper. Ich vertrage neun von zehn Apotheken-Produkten nicht, da die Neurodermitis-Haut generell allergisch auf verschiedenste Inhaltsstoffe reagiert. Durch Zufall habe ich von den mysalifree Produkten erfahren und diese über mehrere Wochen getestet. Das Ergebnis ist erstaunlich, keines der Produkte führte zu einer allergischen Reaktion. Zu meinen Lieblingsprodukten zählen die Nachtcreme, das Shampoo, das Hautöl und der Lippenpflegestift!“


Weitere Informationen zum Thema Neurodermitis findest du auf Hautinfo.at
Hautinfo.at schafft als erste österreichische Online-Plattform eine spezialisierte Schnittstelle zum großen Thema Haut mit Schwerpunkt Neurodermitis. Karin Hafner, Gründerin der Hautinfo.at, ist selbst betroffen und gibt gemeinsam mit zahlreichen Experten authentisch Tipps und Ratschläge, um sich in der eigenen Haut wohler zu fühlen. In über 600 Fachbeiträgen finden die Leser kostenlos umfassendes Hintergrundwissen zu Hautpflege, schulmedizinische Therapien, Alternativmedizin sowie die Möglichkeit für persönlichen Austausch.

Quelle:
http://www.navigator-medizin.de/neurodermitis/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zu-neurodermitis.html
http://www.neurodermitis-bund.de
http://www.hautinfo.at/

Donnerstag, 23. Juli 2015

Glycerin: Pro und Contra

Glycerin als Inhaltsstoff?

Sorgt Glycerin für Feuchtigkeit oder trocknet es aus?


Glycerin zählt zu den typischen Feuchthaltesubstanzen in Kosmetika und ist als körpereigene Substanz gut verträglich. Es erhöht die Hautfeuchte und hat zusätzlich die Fähigkeit, die vorhandene Feuchtigkeit im Kosmetikprodukt selbst zu halten. Sogar die Luftfeuchtigkeit kann es binden und auf der Haut halten!
Die Barrierefunktion der Haut, die zum einen die Wasserabgabe über die Haut reguliert und zum anderen das Eindringen von Fremdstoffen verhindert, wird durch das Glycerin stabilisiert und regeneriert, ebenso wird die Hautelastizität erhöht. Da Glycerin tief in die Hornschicht einwandert und dort nicht so leicht ausgewaschen werden kann, wirken Tenside und Emulgatoren weniger austrocknend und irritativ.

Trotzdem ist Glycerin immer wieder im Gespräch, austrocknend zu wirken. Der Schlüssel aber liegt in der Gewinnung (synthetisch, pflanzlich, biologisch) und in der Konzentration dieses Inhaltsstoffs. In niedrigen Konzentrationen, nämlich bis ca. 10%, wirkt es antimikrobiell und feuchtigkeitsbindend und erfüllt damit seinen Zweck. Es schützt die Haut vor dem Austrocknen, gibt Elastizität und macht sie weicher. In hohen Konzentrationen jedoch kann es Wasser aus dem Gewebe ziehen und somit tatsächlich austrocknend wirken. 

Wie wird Glycerin hergestellt?

Es gibt synthetisch und pflanzlich hergestelltes Glycerin. In konventionellen Produkten wird meistens synthetisches Glycerin verwendet, das aus Erdöl gewonnen wird. Diese Erdöl-Kosmetik ist nicht nur für die Haut nachteilig, sondern ebenso für Umwelt und Natur.
Pflanzliches Glycerin entsteht bei der Verseifung von natürlichen Fetten und Ölen.
mysalifree verwendet pflanzliches Bio-Glycerin, das aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) gewonnen wird.

Quellen:


Donnerstag, 9. Juli 2015

Sonnenschutz kritisch betrachtet

welcher Sonnenschutz ist der Richtige?
Wer liebt sie nicht, unsere Sonne? Sie regt die körpereigene Produktion des Glückshormons Serotonin und des Sonnenhormons Vitamin D an. Die meisten von uns fühlen sich rundum wohler und auch attraktiver mit gesunder, gebräunter Haut.
Aber: die Haut braucht Zeit, um sich auf die vermehrte Sonnenstrahlung einzustellen. Der Hautfarbstoff Melanin wird langsam gebildet: erst nach 3-4 Tagen wird die Bräune sichtbar, die die tiefer gelegenen Hautschichten schützen soll. Wer von stundenlangen Aufenthalten in geschlossenen Räumen plötzlich zu erhöhter Aktivität in der Sonne wechselt, riskiert Sonnenbrand und eine Schädigung der Haut. Also in kleinen Dosen in die Sonne gehen und Sonnenbrand durch entsprechende Kleidung, Meiden der Mittagshitze und Auftragen von Sonnencreme vermeiden!

Doch welcher Sonnenschutz ist der Richtige? Es gibt viele Bewertungskriterien und jeder Mensch hat eigene Vorlieben. Unser Schwerpunkt liegt darin, Bewusstsein für Hautgesundheit zu schaffen und so auch auf gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe aufmerksam zu machen:
in konventioneller Sonnencreme und -milch stecken meist synthetisch hergestellte UV-Filter, die zu den hormonell wirkenden Kosmetik-Inhaltsstoffen zählen. Lt. Kosmetik-Check-Studie vom BUND (Download-Link) besitzen die meisten chemischen UV-Filter eine östrogene Wirkung. Und sie dringen in den Körper ein, können Allergien hervorrufen und die hauteigenen Enzyme angreifen. Es gibt eine Vielzahl von zu meidenden UV-Filtern. Zu den wichtigsten Vertretern zählen Ethylhexyl Methoxycinnamate, Benzophenone-3, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenone und Benzophenone-4.

Alternativen zu den chemischen UV-Filtern bieten mineralische Filter wie z.B. Titandioxid oder Zinkoxid. Sie reflektieren das Sonnenlicht, UV Strahlen können so die Hautbarriere nicht durchdringen.
Doch auch diese Stoffe sind mittlerweile umstritten: während die amerikanische Umweltorganisation EWG (Environmental Working Group) Sonnencremes mit Titandioxid oder Zinkoxid empfiehlt, geben neuere Studien Anlass zur Annahme, dass durch die darin enthalten Nanopartikel das Zellwachstum gestört werden könnte. Titandioxid wird mit möglichen Schädigungen der DNA, als Auslöser von Alzheimer, Epilepsie und Autismus in Verbindung gebracht - Zinkoxid steht in Verdacht, Hirn- und Darmzellen zu töten. Beide Substanzen überwinden vermutlich die Plazentaschranke.

Was also tun - und wem soll man glauben?

Unsere persönliche Sicht: den gesunden Menschenverstand einsetzen und einen verantwortungsbewußten Umgang mit der Sonne pflegen!
  • beachten Sie Ihren Hauttyp und halten Sie sich nur dementsprechend lange in der Sonne auf
  • gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonnenstrahlen
  • bedecken Sie exponierte Körperstellen mit leichter Kleidung (Sonnenhut)
  • vermeiden Sie die Mittagshitze und direkte Sonnenstrahlung (besser im Schatten Sonnenbaden)
  • Nach dem Sonnenbaden die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion pflegen
  • Lippen besonders schützen, sie haben keine schützenden Pigmente gegen die UV-Strahlen und keine Hornschicht.
Bevorzugen Sie natürliche Sonnenschutz-Produkte ohne chemische Inhaltsstoffe und Nanopartikel - da mineralischer Sonnenschutz oft auch Zinkoxid enthält, sollte man sich mit natürlichen Pflanzenölen als alternativen Sonnenschutz beschäftigen.

Uns ist es bisher aufgrund der Zertifizierungsauflagen für Biokosmetik nach den strengen Kriterien des österreichischen Lebensmittelbuchs ÖLMB (UV-Filter sind verboten) nicht möglich, einen biologischen Sonnenschutz anzubieten.

mysalifree Tagescreme, Körperlotion oder das Pflegeöl mit Inhaltsstoffen wie Bio-Reiskeimöl, Bio-Sheabutter und Vitamin E bieten einen natürlichen Sonnenschutz und sind nicht nur völlig unbedenklich, sondern bieten wertvolle Wirkstoffe, die der Haut helfen, sich selbst zu schützen und zu regenerieren.

Wie geht ihr mit dem Thema UV-Schutz um? Was ist euch wichtig, worauf legt ihr Wert? Und habt ihr schon Erfahrung mit natürlichen Ölen als Sonnenschutz gemacht?

Quellenangaben:
http://www.pharma.uzh.ch/index_de.html
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/130723_bund_chemie_kosmetik_check_studie.pdf
http://www.bfr.bund.de/cm/343/sonnenschutzmittel_zinkoxid_als_uv_filter_ist_nach_derzeitigem_kenntnisstand_gesundheitlich_unbedenklich.pdf

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sonnencreme-risiko-ia.html

Donnerstag, 2. Juli 2015

Alkohol in Kosmetikprodukten

Alkohol wird als Inhaltsstoff in Kosmetika häufig kritisch betrachtet – er kann die Haut austrocknen und reizen. Aber Alkohol ist nicht gleich Alkohol und die Menge macht den Unterschied.

In Kosmetika hat Alkohol einige Vorteile: er wirkt konservierend (bakterienabtötend) und ist fettlöslich, dient damit also als Lösungsmittel für wasserunlösliche Stoffe.
Ist die Konzentration in einem Kosmetikprodukt gering, verdunstet der Alkohol beim Auftragen auf die Haut. Deshalb sollte man darauf achten, dass der Alkohol möglichst am Ende der INCI-Liste steht.

Ethanol als Inhaltsstoff in Kosmetika
Jedoch gibt es Alkohole, die man meiden sollte: die konventionellen Kosmetikhersteller verwenden meist vergällten Alkohol (Alcohol denat.), denn echter Trinkalkohol ist aufgrund seiner Branntweinsteuer viel zu teuer.
Zum Vergällen werden chemische Weichmacher verwendet, die sogenannten Phtalate. Sie sind fett- und wasserlöslich und werden über die Haut aufgenommen. So gelangen sie ins Blut und stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und in den Hormonhaushalt des Menschen einzugreifen. Aufgrund des geringen Gehalts werden sie oft nicht deklariert - und sie werden in der Umwelt nicht abgebaut. Man findet sie unter der Bezeichnung Diethyl Phtalat und Dimethyl Phtalat (DEP, DMP).
Weitere INCI-Bezeichnungen für Alkohole, die man meiden sollte sind Ethanol, Ethyl Alcohol, Methanol, Isopropyl Alcohol, SD Alcohol und Benzyl Alcohol.

In der zertifizierten Natur- und Biokosmetik werden häufig Fett- oder Wachsalkohole verwendet, die als gut verträglich gelten. Sie werden aus den Fettsäuren pflanzlicher Öle gewonnen und finden Verwendung als Verdicker und Weichmacher. INCI-Bezeichnungen für Fettalkohole sind u.a. Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Behenyl Alcohol, Lanolin Alcohol und Stearyl Alcohol.

mysalifree verwendet die Fettalkohole CETYL ALCOHOL
 und STEARYL ALCOHOL. Beide sind reizfrei und machen die Haut weich und geschmeidig. Sie werden als Verdicker und Koemulgatoren genutzt. Cetyl Alcohol findet ebenso Verwendung als Emollens (weichmachende, glättende Substanz), ist ungiftig und hat den Vorteil, nicht ranzig zu werden. Stearyl Alcohol hat einen feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Effekt und gilt als sehr gut hautverträglich. Beide Stoffe sind für zertifizierte Naturkosmetik zugelassen. Kosmetikanalyse deklariert diese beiden Inhaltsstoffe mit „empfehlenswert“ und „gut“.

Auf welche Inhaltsstoffe achtet ihr? Für Laien sind die INCI nicht leicht zu durchschauen: wie helft ihr euch hier weiter?

Quellenangaben:
http://www.chemie.de/lexikon/Verg%C3%A4llung.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Phthals%C3%A4ureester
http://www.dermaviduals.de/deutsch/publikationen/inhaltsstoffe/vielfaeltig-im-einsatz-alkohole-in-hautpflegemitteln.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Fettalkohole
http://www.chemie.de/lexikon/Fettalkohol.html


Bildquelle: 
Szasz-Fabian Erika - Fotolia.com