Mittwoch, 29. April 2015

Unser Anliegen ist euer Interesse!

Seit 4 Monaten gibt es unseren mysalifree-Blog. Wir freuen uns sehr über die Aufmerksamkeit, die ihr als Leser unserem Blog schenkt und möchten heute darüber schreiben, was eigentlich unser Anliegen ist, worauf es uns ankommt.

Natürlich wäre es gelogen, wenn wir nicht auch nennen würden, dass wir unsere zertifizierte Biokosmetik verkaufen möchten. Das aber aus voller Überzeugung zu unseren Produkten! Wir möchten mit unserer Pflegelinie einen Beitrag zu gesunder, wertvoller Hautpflege leisten - nicht zuletzt deshalb, weil wir z.T. selbst unter irritierter und allergischer Haut leiden. Toxikologische Institute und Mediziner beklagen eine ständige Zunahme an Patienten, die durch den Gebrauch von Kosmetika und Duftstoffen gesundheitlichen Schaden nehmen. Hautgesundheit wird also zunehmend zu einem gesundheitspolitischen Thema.

verträgliche und zertifizierte Biokosmetik von mysalifree
Es gibt immer wieder aktuelle Beiträge im Netz zu diskutierten Inhaltsstoffen wie Parabene, Silikone, Duftstoffen usw. Mittlerweile gibt es einige Leser, die das als „Hype“ empfinden oder sich einfach daran stören, daß Produkte nur noch auf vermeintlich „gesunde“ Inhaltsstoffe reduziert werden. Es gibt aber auch Leser (und Kunden von uns), die sich freuen endlich Produkte gefunden zu haben, die verträglich sind und mit ihren ganz individuellen gesundheitlichen Hautproblemen konform gehen. So muß man immer auch darauf schauen, wie die Bedürfnisse des Einzelnen aussehen und kann nicht alles über einen Kamm scheren.

Mit unseren besonders verträglichen und zertifizierten Produkten sprechen wir nicht die breite Masse an sondern eher die Verbraucher, die unter Hautproblemen leiden oder bestimmte Stoffe meiden müssen und bisher einfach keine verträgliche Pflege gefunden haben.
Es ist uns aber auch ein Anliegen, gesunde Verbraucher über Hautgesundheit aufzuklären und mehr Bewußtsein für den Umgang mit Hautpflege zu schaffen, denn wer kennt schon die langfristigen Folgen von Inhaltsstoffen, die in Diskussion stehen? Warum nicht z.B. einen Stoff, vor dem der österreichische Gesundheitsminister warnt durch einen unbedenklichen, natürlichen und verträglichen Stoff ersetzen?

Im Lebensmittelbereich findet schon seit einigen Jahren Aufklärung statt, viele Menschen haben ihre Ernährung umgestellt oder ihr Einkaufsverhalten geändert. Für den Einen ist die vegane Lebensweise der richtige Weg, für den Anderen z.B. eine LowCarb-Ernährung oder Paleo. Immer größer wird auch der Anteil derer, die sich glutenfrei ernähren müssen.
Bei der Kosmetik/Hautpflege sind viele Verbraucher noch sehr unbedarft und bedenkenlos. Dabei ist die Haut unser größtes Organ und Kosmetika können direkt in den Körper gelangen. So ist es uns einfach ein Bedürfnis, Bewußtsein zum Thema Inhaltsstoffe zu wecken.

Wir vertreten Produkte die
  • möglichst frei von allergenen Stoffen sind wie Duftstoffe, Salicylate, ätherische Öle usw.,
  • frei von diskutierten Stoffen sind wie Aluminium, Parabene, Silikone, PEG&PPG usw.,
  • nach höchstem Standard biozertifiziert sind.

So findet ihr hier eine kleine Auswahl unserer bisherigen Beiträge zu folgenden Themen:
Salicylate
glutenfreie Kosmetik
Konservierungsstoffe
Biozertifizierung
Duftstoffe
Reiskeimöl
Silikone

Es gibt Inhaltsstoffe, die zwar bedenkenlos sind, für uns aber aufgrund der strengen Vorgaben der Biozertifizierung trotzdem nicht in Frage kommen. So gibt es z.B. kein Bio-Hyaluron. Früher wurde Hyaluron aus Hahnenkämmen hergestellt. Inzwischen wird es durch bakterielle Fermention gewonnen. Es gibt auch eine Gewinnung aus Zitterpilzen, aber die sind nicht aus kontrolliert biologischem Anbau erhältlich und somit für uns tabu.

Wir hoffen, daß dieser Beitrag euch unseren Standpunkt etwas näher gebracht hat und freuen uns wieder auf eure Kommentare und Meinungen dazu :-)




Donnerstag, 23. April 2015

NEU: mysalifree BIO-Augenbalsam

Ulrike Ischler
  

mysalifree habe ich aus eigener Betroffenheit (diverse Allergien, Fibromyalgie) entwickelt. Seit 10 Monaten sind wir mit 8 Pflegeprodukten am Markt. 
Der Bio-Augenbalsam ist das 9. Produkt und unsere erste Neueinführung in 2015. Wir haben mit viel Herzblut entwickelt und ich hoffe, er gefällt Euch ebenso gut wie unseren "Vortestern".
Viel Freude damit wünscht euch Ulrike Ischler.




Die Haut unserer Augenpartie ist ca. 4x dünner als unsere restliche Gesichtshaut und verfügt kaum über ein Unterhautfettgewebe. Lachen, Blinzeln, Augenkneifen oder Reiben sind Anstrengungen für die Haut rund um die Augen, so daß dieser empfindliche und zarte Bereich meist als Erstes Fältchen zeigt. Ab dem 30. Lebensjahr sollte man deshalb dem Augenbereich besondere Aufmerksamkeit widmen und Pflegeprodukte verwenden, die reichlich Feuchtigkeit und Schutz bieten, möglichst natürlich auf biologischer Basis.

Der neue mysalifree Bio-Augenbalsam wirkt intensiv pflegend, feuchtigkeitsspendend, beruhigend, revitalisierend sowie nährend und pflegend, denn er ist reich an Bio-Ölen, Bio-Pflanzenauszügen, Vitaminen und Antioxidantien. Fältchen und geschwollene Lider werden auf ein Minimum reduziert.

ab sofort erhältlich: das neue Augenbalsam von mysalifree

Unser Augenbalsam ist, wie alle anderen Produkte von mysalifree, biozertifiziert nach den strengen Richtlinien des Österreichischen Lebensmittelbuchs ÖLMB, Codex A8 Biokosmetik und enthält u.a. diese wertvollen Inhaltsstoffe:
  • Reiskeimöl*, Nachtkerzensamen*- und Borretschsamenextrakt* wirken beruhigend und sorgen für eine Regenerierung der empfindlichen Hautpartie. Weiter sorgen sie für ausreichend Omega-3 und Omega-6 Säuren.
  • Granatapfelsamenextrakt* schützt auf natürliche Weise vor freien Radikalen.
  • Glyzerin*, Sheabutter* und Mangobutter* liefern reichlich Feuchtigkeit.
  • Kaffeextrakt* stimuliert die Mikrozirkulation und mindert Schwellungen.
  • Rosmarinextrakt* ist in technisch unvermeidbaren Spuren (<0,00008%) enthalten.
Bei unseren Ölen und Extrakten handelt es sich um salicylatfreie Inhaltsstoffe, denn sie werden durch besonders schonende CO2 Extraktion gewonnen. Dieses Verfahren garantiert Salicylatfreiheit. Zusätzlich bestätigt das Pharmazeutische Forschungslabor Plantachem in Berlin, daß das Endprodukt frei von Salicylaten ist.

Wie schon bei allen anderen Produkte von mysalifree wurde auch dem Bio-Augenbalsam eine 100%ige Verträglichkeit in einer Probandengruppe bestätigt. → zum Blogbeitrag Derma Consult
Von Kosmetikanalyse, der Stiftung zur Förderung der Hautgesundheit, wurde unser Bio-Augenbalsam mit „sehr gut“ bewertet. Kosmetikanalyse klärt die Verbraucher herstellerneutral über Risiko und Nutzen von Kosmetika auf und hat bisher alle mysalifree Produkte mit gut bis sehr gut bewertet.
→ zum Blogbeitrag Kosmetikanalyse 

Mit einem Vakuumsystem schützt der Airless-Dispenser unsere Produkte vor Bakterien und sorgt so für Hygiene. Dieses geschlossene System verhindert nicht nur das Austrocknen, sondern sorgt mit seinem Hubsystem auch für eine äusserst sparsame Dosierung. Der Behälter wird vollständig entleert.

Für die Anwendung reicht ein reiskorngroßer Tupfer morgens und abends aus. Dieser wird auf den Augenbereich aufgetragen und sanft mit den Fingerspitzen „eingeklopft“. Das Einklopfen fördert die Durchblutung der Haut und verhindert zusätzliche Beanspruchung dieses empfindlichen Bereichs durch  das sonst übliche Schmieren.

Ingredients:
AQUA, GLYCERIN*, ORYZA SATIVA BRAN OIL (Reiskleieöl)*, POLYGLYCERYL-3
DICITRATE/STEARATE, STEARYL ALCOHOL, BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER (Shea Butter)* CETYL ALCOHOL, MANGIFERA INDICA SEED OIL (Mangobutter)*, CAPRYLOYL
GLYCERIN/SEBACIC ACID COPOLYMER, DIHEPTYL SUCCINATE, BORAGO OFFICINALIS
SEED OIL (Borretschsamen Extrakt)*, OENOTHERA BIENNIS SEED EXTRACT (Nachtkerzensamen Extrakt)*, PANICUM MILIACEUM SEED EXTRACT (Hirsesamen Extrakt)*, PUNICA GRANATUM SEED EXTRACT (Granatapfelsamen Extrakt)*, XANTHAN GUM, TOCOPHEROL (Vitamin E), LACTIC ACID (Milchsäure), SODIUM BENZOATE, GLYCINE SOJA OIL, POTASSIUM SORBATE, COFFEA ARABICA SEED EXTRACT (Kaffee Extrakt)*, ORYZA SATIVA BRAN EXTRACT(Reis Extrakt)*, CUCURBITA PEPO SEED EXTRACT (Kürbiskern Extrakt)* ROSMARINUS OFFICINALIS LEAF EXTRACT (Rosmarin Extrakt)*

* aus kontrolliert biologischem Anbau

Die Bloggerin Regina von "Naturkosmetik und glutenfreie Ernährung" hat das mysalifree Augenbalsam getestet und bewertet. Hier geht's zum Blogbeitrag.





Donnerstag, 16. April 2015

Lippenstift & Co: was wir dabei mit-"essen"

Gastbeitrag von Martina Bernburg, Face& Hair Art, Berlin


Martina Bernburg
Martina hätte die Welt gern ein bisschen schöner und bunter. Zum Make-up kam sie über die Malerei, ihre Begeisterung für gotische Kathedralen, Renaissance-Kirchen und barocke Schlösser erklärt vermutlich ihr Faible für historische Frisuren  und Vintage-Stylings. Sie lebt in Berlin und arbeitet als freiberuflicher Make-up Artist. Aus einer ganz privaten Liebe zur Naturkosmetik wurde im Laufe der Zeit auch ein großes berufliches Thema, das sie mit der Ausbildung zur Naturkosmetik-Beraterin nun professionalisiert hat. 
Mehr unter www.martinabernburg.de

Martina hat sich freundlicherweise bereit erklärt, unseren Blog hin und wieder mit ihren Beiträgen zu bereichern – ganz lieben Dank dafür an sie!

Guten Appetit!

Lippenstift: Eines der am meisten verwendeten Produkte der dekorativen Kosmetik. Wenn man dann noch (farblose und getönte) Lippenpflegen und Lipglosse dazu zählt, sicherlich das populärste Produkt im Kosmetikbereich überhaupt. Selbst wenn Frauen ansonsten keine Make-up Produkte benutzen, einen – oder viele -Lippen(pflege)stift/e haben fast alle!

Zeitschriften rechnen immer mal wieder gern aus, wie viele Kilo Lippenpflege eine Frau im Laufe ihres Lebens wohl „isst“. Versehentlich natürlich. Denn – unabhängig vom Ergebnis – kommen Produkte, die wir an unseren Lippen oder in ihrer Nähe benutzen, auch in den Mund. Ein Grund mehr, sich Gedanken zu machen, was wir da eigentlich so fröhlich verspeisen.

Lippenpflegen und Lippenstifte aus dem konventionellen Bereich haben als Basis meist Paraffine (d. h. Mineralöle). Diese legen einen nicht wasserlöslichen Film auf die Lippen, der sich erstmal gut anfühlt, aber keinerlei Pflegeeigenschaften besitzt, sondern den Lippen die natürliche Feuchtigkeit entzieht und sie austrocknet. Daher kommt übrigens auch der immer wieder gehörte Mythos, dass Lippenpflege süchtig macht.

Zudem sind in konventionellen Produkten häufig problematische Farbpigmente (z. B. umstrittene halogenorganische Pigmente wie Tartrazin (CI 19140), das Juckreiz und Hautausschläge auslösen kann), überflüssige UV-Filter, allergisierende - und ebenfalls überflüssige - synthetische Duftstoffe und allerlei Befremdliches mehr enthalten. 2013 führte die amerikanische Universität von Kalifornien, Berkeley (UCB) eine Studie durch, die ergab, dass Lippenstifte häufig gesundheitsgefährdende Mengen an Metallen wie Aluminium, Cadmium, Blei, Titan sowie anderen Toxinen enthalten. Besonders hoch war die Konzentration an Titan und Aluminium.

Martina Bernburg at work
Uff! Das ist ja nicht so toll! Gibt’s noch was anderes? Klar. In echter Naturkosmetik sind alle o. g. Stoffe verboten und es wird auf Inhaltsstoffe wie beispielsweise Candelillawachs, Carnaubawachs, Kakaobutter, Mandelöl, Arganöl, Sheabutter, Reiskeimöl, Olivenöl, Bienenwachs (in nicht-veganen Produkten) und ähnliches gesetzt. Als Duftstoffe dienen meist ätherische Öle. Klingt viel appetitlicher, oder?


zum mysalifree Lippenbalsam


Zum Weiterlesen:

Ökotest Jahrbuch für 2015 https://shop.oekotest.de/cgi/best.cgi?co=jab&heftnr=J1410&ak=si

Sa Liu, S. Katharine Hammond and Ann Rojas-Cheatham "Concentrations and Potential Health Risks of Metals in Lip Products" Environ Health Perspect; DOI:10.1289/ehp.1205518 (Konzentrationen und potentielle Gesundheitsrisiken von Metallen in Lippen-Produkten)


Autorin: Martina Bernburg
Quellennachweis für Foto: © by Yvonne Fischer/ideazione

Freitag, 10. April 2015

Silikone in der Kosmetik-trügerischer Inhaltsstoff

welche Inhaltsstoffe sind bedenklich?
Silikone sind versiegelnde Kunststoffe, die aus den Rückständen der Erdöldestillation gewonnen werden. In der Kosmetik werden sie statt hochwertiger Inhaltsstoffe (Öle) eingesetzt: sie haben die Eigenschaft, einen geschmeidigen Film über die Haut zu legen. Dabei entsteht ein angenehmes Hautgefühl.

Das Problem ist, daß der Film, der sich über der Haut bildet, vergleichbar ist mit einer Plastikfolie: die natürliche Funktion wird stark behindert, die Haut kann nicht mehr richtig atmen, pflegende Inhaltsstoffe (z.B. Vitamine) können nicht aufgenommen werden. Langfristig stören die Silikone z.B. das körpereigene Feuchtigkeitssystem so sehr, daß die Haut immer trockener wird. Diesen Effekt kennt man z.B. von der Lippenbalsam-Sucht: die Poren verstopfen, die Haut wird immer trockener, man braucht immer mehr Lippenbalsam. So haben Silikone zwar nach dem ersten Eincremen gefühlt einen positiven Effekt, langfristig jedoch können sie Poren verstopfen, Akne verursachen und die Hautatmung beeinträchtigen.

Silikone sind billig und einfach einsetzbar, sodaß sie in der Kosmetikindustrie eine breite Verwendung finden. In Shampoos sorgen Silikone für Geschmeidigkeit und Glanz, aber auch für "Schwere" und fehlendes Volumen. Langfristig kann dies auch zu schnellerem Fetten des Haars führen, denn es wird nichts „repariert“ sondern nur kaschiert - Silikone haben keinerlei pflegende Eigenschaften.

Wir empfehlen, Silikone konsequent als Inhaltsstoff in Kosmetik- und Pflegeprodukten zu vermeiden. Man erkennt Silikone an den Endungen „-cone“ oder „-xane“. Beispiele sind „Dimethicone“, „Methicone“, „Polysiloxane“ oder auch „Cyclomethicone“. Je weiter vorn diese Inhaltsstoffe bei den INCI-Angaben gelistet sind, desto höher ist deren Konzentration. Selbstverständlich sind alle mysalifree-Produkte frei von Silikonen.




Wie sind eure Beobachtungen? Stellt ihr einen Zusammenhang fest zwischen der Verwendung silikonhaltiger Produkte und den hier beschriebenen Problemen? Oder spornt euch dieser Artikel an, diese Problematik mal genauer unter die Lupe zu nehmen?


Quellenangaben:
http://www.codecheck.info/news/Silikon-in-Kosmetika-41056
http://www.dermaviduals.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Silikone

Mittwoch, 1. April 2015

Reiskeimöl - wertvoller Naturstoff in der Biokosmetik und Naturkosmetik

Reiskeimöl - "Geheimtipp" für gesunde, schöne Haut

Reiskeimöl wird aus Reis gewonnnen, einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Von Südostasien aus kam er über Indien und Persien etwa 800 v. Chr. in den Mittelmeerraum. Heute wird er vorwiegend in Asien kultiviert, aber auch in Italien, Spanien, Westafrika und Südamerika.

Reiskleie, die beim Schälen des Reises (Oryza sativa) entsteht, liefert die Grundlage für das wertvolle Reiskeimöl. Es gilt in Japan als traditionelles Schönheitsmittel und ist dort als Inhaltsstoff für Kosmetik sehr beliebt. In Europa findet es noch selten Verwendung, wird aber mittlerweile in der Biokosmetik eingesetzt.



wertvolles Reiskeimöl
wertvolles Reiskeimöl

Das klare, gelbbraune Öl hat einen leicht nussigen Eigengeruch. Eine unserer Kundinnnen beschreibt den Geruch als „sommerlichen Heuduft“, unserer Meinung nach ganz treffend beschrieben. Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren: Ölsäure, Linolsäure und Palmitinsäure. Während Palmitinsäure als wichtiger Bestandteil für Hautbarriere und Säuremantel der Haut gilt, beschleunigt Linolsäure die Regeneration der Hautbarriere z.B. bei Dermatosen, Sonnenbrand oder Brandwunden und erhöht die Hautfeuchte. Ölsäure sorgt für ein weiches Hautgefühl und dafür, daß die Feuchtigkeit in der Haut gehalten wird. Ebenso ist in Reiskeimöl ein hoher Anteil an Vitamin E (Tocopherol) und Oryzanol vorhanden, die beide zusammen eine sehr gute antioxidative Wirkung entwickeln. Tocopherol fördert die Wundheilung und gilt als guter natürlicher Lichtschutz. Es beseitigt kleine Fältchen und glättet die Haut.

Optimale Pflege

Reiskeimöl ist besonders leicht, zieht schnell ein, ist nur gering fettend, wirkt hautberuhigend und macht die Haut geschmeidig und glatt. Es bietet die optimale Pflege für sensible, gereizte und geschädigte Haut. Aufgrund des Gehalts an UVA- und UVB-absorbierendem, antioxidativ wirkendem natürlichen Oryzanol ist Reiskeimöl für den Einsatz in Sonnenschutz und Tagespflege hervorragend geeignet. In all unseren Produkten verwenden wir ausschließlich hochwertiges BIO-Reiskeimöl aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Unser Bio-Reis kommt aus Italien - das hochwertige Öl wird in einem auf biologische Öle und Fette spezialisierten Familienunternehmen (All Organic Trading) durch die besonders schonende CO2-Extraktion im Allgäu gewonnen.

Quellenangaben: http://www.olionatura.de https://www.wikipedia.de/ http://www.dermaviduals.de http://gustavheess.de/

Dienstag, 24. März 2015

Nassrasierer(innen) aufgepasst!

Mann und Frau mit empfindlicher oder allergischer Haut kennen das Problem: nach dem Rasieren kommt es zu gereizter Haut, Ausschlag, Quaddeln oder Pickeln, schlimmstenfalls zu schmerzhaftem Rasurbrand, Schwellungen oder womöglich sogar Entzündungen.
Auf der Suche nach einer Lösung des Problems probiert man viele gutgemeinte Ratschläge aus wie das Vorbehandeln mit Babyöl oder das Auftragen von feuchtwarmen Tüchern vor der Rasur usw. Auch verschiedenste Produkte werden ausprobiert, um endlich des Wurzels Übel zu finden...
Im Laufe der Zeit hat man zwar die gesamte Rasierschaum-Palette „Sensitive“ und weitere Produkte in seinem Schrank stehen, die Probleme existieren jedoch weiterhin.

zu unserer Aktion (bitte klicken)

 

 

 

ACHTUNG:
Duschgel-Aktion "nimm drei, zahl zwei"
verlängert bis zum 30.03.2015!!!
25,50 € gespart ( 51 € statt 76,50 €) 














Häufig ist die Haut schon dankbar, wenn man Dufstoffe und Alkohol als Inhaltsstoff in Pflegeprodukten meidet. Wie aber schon in unserem letzten Blogbeitrag erwähnt, ist es als Konsument oft nicht möglich, die Duftstoffe auf den INCI-Bezeichnungen zu erkennen. Und manchmal hilft allein das auch nicht weiter.

Wir wurden von einem Kunden darauf aufmerksam gemacht, daß sich das mysalifree-Duschgel und die mysalifree-Cremes hervorragend eignen, um die Haut zu rasieren und zu pflegen.

mysalifree auch für die sanfte Rasur
Unser Kunde empfiehlt, die Haut für die Nassrasur mit dem Duschgel einzuweichen und dann wie gewohnt mit dem Nassrasierer zu rasieren.
Wir testeten es gleich selbst und stellten fest, daß das Duschgel in der Anwendung dem herkömmlichen Rasierschaum in nichts nachsteht und dafür bestens geeignet ist. Mit dieser Anwendung tut man seiner sensiblen Haut sehr viel Gutes, denn die biozertifizierten Produkte von mysalifree sind frei von allergieauslösenden Stoffen und somit besonders schonend.
Nach der Rasur reicht es völlig aus, die mysalifree-Tages- oder Nachtcreme als Pflege aufzutragen. Mehr braucht es nicht, um empfindliche Haut schonend zu rasieren und zu pflegen. Dies gilt natürlich nicht nur für die Bartrasur, sondern ebenso für alle anderen Bereiche.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Rasieren bei sensitiver oder allergischer Haut? Welche Tipps könnt ihr weitergeben?

Donnerstag, 19. März 2015

Duftstoffe: zweithäufigstes Kontaktallergen!

Im deutschsprachigen Raum sind Duftstoffe nach Nickelsulfat das häufigste Kontaktallergen. Eine Duftstoffallergie wird in aller Regel dadurch ausgelöst, daß die Haut mit einem Stoff in Berührung kommt, auf den man allergisch ist. Ca. 10 % der Bevölkerung reagieren auf Duftstoffe mit Juckreiz, Hautausschlägen oder anderen gesundheitlichen Problemen, wie z.B. Heuschnupfen.

Für den Konsumenten ist es praktisch unmöglich, Produkte auf Duftstoffe zu überprüfen, denn von 3500 chemischen Aromastoffen sind nur 26 deklarationspflichtig, wenn sie in einer Konzentration von mehr als 0,001% (leave on) bzw. 0,01% (rinse off) enthalten sind. Außerdem können unter der Angabe „Aroma“, „Duftstoff“, „Parfum“ oder „Fragrance“ auf dem Etikett bis zu 300 Einzelstoffe enthalten sein!

Duftstoffallergien nehmen immer mehr zu

Lt. IVDK (Informationsverbund dermatologischer Kliniken) gelten Eichenmoos (Evernia Prunastri Extract), Baummoos (Evernia Furfuracea Extract ), Isoeugenol und Cinnamal (Zimtaldehyd) als stärkste Allergene unter den Duftstoffen. 
In natürlichen Düften (ätherischen Ölen) führen Vanille, Zimt, Zedernholzöl, Nelken und Geranien häufig zu Beschwerden bei Allergikern.



5 Tipps zum Umgang mit einer Duftstoffallergie

  • Hochwertige Pflege und Kosmetik (auch Putz-, Waschmittel etc.) ohne Duftstoffe verwenden
  • Parfums nicht auf die Haut auftragen, sondern lieber den Duft ins Haar sprühen. Man sollte darauf achten, daß beim Aufsprühen nicht versehentlich etwas auf dem Gesicht, Hals, Ohren oder Kopfhaut landet.
  • Alternativ: das Parfum auf die Kleidung (Kragenrand, Schal, Tücher usw.) aufsprühen. Doch Vorsicht, hier kann es zu Fleckenbildung kommen!
  • Auf Rundum-Beduftung durch Duftbäumchen, Raumsprays, Duftlampen, beduftete Taschentücher, Toilettenpapier, Textilien, usw. verzichten
  • Beim Putzen Schutzhandschuhe tragen

Einen interessanten Artikel zu einem Parfum- und Duftstoffverbot am Arbeitsplatz in den USA fanden wir auf dem Blog von Pure Nature.
Einen weiteren hilfreichen Beitrag haben wir auf der Seite von Shenja gefunden, die in einem Videobericht hilfreiche Tipps zum Erkennen von Duftstoffen gibt.

Leidet ihr auch unter einer Duftstoffallergie? Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr noch weitere Tipps oder Ergänzungen? Wir freuen uns auf eure Kommentare :-)





Quellenangaben:
http://www.ivdk.org/de/
http://www.umweltberatung.at/duefte-die-unter-die-haut-gehen