Posts mit dem Label vegan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label vegan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. Mai 2016

VEGAN liegt voll im Trend, auch bei Kosmetik. Wie ist deine Meinung dazu?

Nicht nur in der Ernährung verzichten Veganer aus gesundheitlichen, ethischen oder Umwelt-Gründen auf Produkte tierischen Ursprungs. Auch bei Kosmetik liegt vegan voll im Trend.
Muss ein strenger Veganer auch tierische Stoffe bei Kleidung (Wolle, Leder), Dämmmaterial (Schafwolle) oder Düngung (Pferdemist, Gülle) vermeiden?
Es gibt in Österreich übrigens ca. 9% Vegetarier und 1% Veganer (80.000), in Deutschland sind es rund 800.000. Wien und Berlin werden als DIE Vegan Hotspots bezeichnet.

Vegane Kosmetik verzichtet auf alle Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs, z.B. Hyaluron, Lanolin (Wollfett), Knochenmehl, roter Farbstoff aus Schildläusen, Collagen, Milch, Honig, Bienenwachs und weitere. Erlaubt sind ausschließlich Stoffe pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs.

Vegan bedeutet aber nicht – wie man vielleicht meint - rein pflanzlich oder zwangsläufig auch „Natur" oder "BIO“, weil auch chemische (teils bedenkliche) Inhaltsstoffe wie z.B. Parabene, Silikone oder PEG&PPG nicht tierischen Ursprungs und daher erlaubt sind.
„Vegan“ garantiert außerdem nicht unbedingt, dass auf Tierversuche verzichtet wird (seit 2013 dürfen allerdings in der EU fertige Kosmetikprodukte nicht mehr an Tieren getestet werden; dieses Verbot gilt auch für einzelne Inhaltsstoffe). In China sind Tierversuche bei importierter Kosmetik Pflicht (siehe auch unser dazugehöriger Blogbeitrag)!

Symbol für vegane und tierversuchsfreie Produkte

Die Vegan-Blume der englischen Vegan Society steht für vegane und tierversuchsfreie Produkte. Sie umfasst herkömmliche, aber auch natürliche Kosmetik.

Echte (zertifizierte) Natur- und Biokosmetik wiederum arbeitet gerne mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Milch, Wollwachs, Honig oder Bienenwachs. Der Einsatz von Bestandteilen aus toten Wirbeltieren, wie z.B. Frischzellen oder tierische Fette ist hier aber nicht erlaubt. Genauso wenig wie synthetische und bedenkliche Inhaltsstoffe (Parabene, Silikone, Nanomaterial u.v.m.).

Zertifizierungssiegel nach ÖLMB
Tierschutz ist auch ein wesentliches Kriterium für die besonders strenge Bio-Zertifizierung nach ÖLMB (österreichischem Lebensmittelbuch – in Europa die einzige Zertifizierung, die auf einer gesetzlichen Basis beruht).

Es ist also nicht ganz einfach, wenn man gerne zertifizierte Naturkosmetik UND vegane Produkte möchte.
mysalifree Produkte sind (bis auf Shampoo/Duschgel und Lippenbalsam) vegan und biozertifiziert.






Wie stehst Du zum Thema vegane Kosmetik? Es gibt ja zu so machen Inhaltsstoffen auch unter Veganern durchaus Diskussionen, wie du hier lesen kannst:

„Bienenprodukte sind für mich aber irgendwie Tierprodukte zweiter Klasse, weil Bienen in Freiheit leben und ihnen keine Schmerzen zugefügt werden. Ich würde jetzt keine Bienenwachskerzen kaufen, aber wenn’s irgendwo als letzte Zutat angegeben ist, würd ich’s trotzdem kaufen“.

... „Mir persönlich ist es in erster Linie wichtig, dass ich keinen Krebs von den Produkten bekomme, insofern nehme ich persönlich eher noch in Kauf, Produkte zu verwenden, die nicht 100% vegan sind. Hier geht es vor allem um Stoffe wie Bienenwachs“.

Sag uns deine Meinung: bist du vielleicht selbst (strenge) VeganerIn oder findest du das alles übertrieben?

Donnerstag, 17. September 2015

Wir haben Farben satt!

Die Farben, die heute in Kosmetika und Pflegeprodukten verwenden werden, sind entweder organischen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs. Man unterscheidet zwischen Farbstoffen und Pigmenten. Farbstoffe sind im verwendeten Material löslich, Pigmente nicht. Beide werden in der Kosmetik nach dem Colour-Index benannt, z.B. C.I. 76000 für Anilin. Bei Lebensmitteln werden Farbmittel mit einem „E“ gekennzeichnet, z.B. E 104 für Chinolingelb.

ORGANISCHE FARBEN

Als pflanzlichen Farbstoff kennt jeder Henna. Auch Curcumin dürfte bekannt sein: es stammt aus der Gelbwurz und liefert gelben Farbstoff, der z.B. zum Färben von Puder verwendet wird.
Tierische Farbstoffe sind z.B. Sepia vom Tintenfisch oder Karmin, das leuchtende Rot, das in Lippenstiften Verwendung findet. Es wird gewonnen, indem weibliche Schildläuse getrocknet und unter Zusatz von Schwefelsäure ausgekocht werden. Nichts für Veganer!

MINERALISCHE FARBEN

Bekannt ist hier z.B. Tonerde, aber auch verschiedene Oxide (Eisen-, Titan-, Zink- oder Chromoxide) liefern Mineralfarben.

SYNTHETISCHE FARBEN

Zu den häufig verwendeten synthetischen Farbstoffen gehören die Azofarbstoffe. Sie bieten eine große Fülle an Farbtönen, sind witterungsbeständig und lichtecht, haben hohe Leuchtkraft und sind in der Herstellung günstig. Jedoch stehen Azofarben in Verdacht, ein krebserregendes Potential zu besitzen. Ursache dafür sind die Ausgangsstoffe, die sogenannten Amine (oft Anilin). Anilin steht in Verdacht, Krebs zu verursachen und das Erbgut zu schädigen, wie das BfR (Bundesamt für Risikobewertung) in seiner Stellungnahme vom 14. Januar 2008 u.a. schreibt.
Azofarben können auch Hautallergien auslösen, vor allem bei Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure und ihre Abkömmlinge.

Als Verbraucher ist es schwierig, Farbstoffe in Kosmetika zu beurteilen. Die Herkunft ist nicht ersichtlich, wenn einfach nur eine Zahl auf dem Produkt angegeben ist. Alternativen bietet hier Natur- und Biokosmetik, denn dort sind synthetische Farben verboten. Es werden nur mineralische oder auch organische Farben verwendet, die jedoch auch tierischen Ursprungs sein können.
Alle mysalifree-Produkte sind aufgrund ihres allergischen Potentials konsequent frei von Farbstoffen. Wir vermeiden daneben auch andere allergene Inhaltsstoffe wie Salicylate, ätherische Öle, Duftstoffe, Lanolin, Vaseline oder Wollwachs und bedenkliche INCI.





Quellen:
http://www.bernd-leitenberger.de/zusatzstoffe-farbstoffe.shtml
http://www.vegane-inspiration.com/Farbstoffe.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Karmin
http://www.steine-und-minerale.de/artikel.php?f=5&topic=5&ID=36&titel=Kosmetik%20aus%20Mineralen
http://www.hauttatsachen.de/farben/
http://www.beauty-cosmetic.info/kosmetik-und-ihre-inhaltsstoffe-teil-5/
www.bhbrand.de/downloads/farbstoffscriptrainer.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Azofarbstoff
http://www.beautynella.de/lifestyle/bedenkliche-inhaltsstoffe-kosmetika-azofarbstoffe/
http://www.bfr.bund.de/cm/206/bfr_empfiehlt_den_farbstoff_red_2_g_nicht_mehr_in_kosmetika_zu_verwenden.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Lebensmittelzusatzstoffe
http://www.kosmetik-check.de/risiko_de.php
http://www.zusatzstoffe-online.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Pigment

Mittwoch, 9. September 2015

animal.fair empfiehlt mysalifree

animal.fair empfiehlt uns als vegan-friendly!
mysalifree im Shopping-Guide
Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in den Shopping-Guide von  animal.fair!
Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien hat animal.fair Shopping-Guide es sich zur Aufgabe gemacht, einen Einkaufsführer zu publizieren, der tierfreundliche, faire und umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen auflistet.

Wer nach Lebensmitteln, Kleidung, Kosmetik und Dingen des alltäglichen Lebens sucht, die ohne Tierleid hergestellt und angeboten werden, wird in diesem Shopping-Guide fündig werden. Dort sind mehr als 1500 Adressen von Geschäften, Lokalen und Hotels sowie österreichische und europäische Online-Shops veröffentlicht. Der Shopping-Guide wird laufend aktualisiert und bietet auch eine Shopping-Guide App.


mysalifree erfüllt alle Aufnahmekriterien, die animal.fair an eine Kosmetikmarke stellt:

Info: der größte Teil unserer Produkte ist vegan. Ausnahme bildet das Duschgel und Shampoo, dort findet sich Seidenprotein und in unserem Lippenbalsam ist Bienenwachs enthalten.


zu unseren tierfreundlichen Produkten

Freitag, 6. Februar 2015

Trotz Gesetzesvorlagen immer noch Tierversuche bei Kosmetika

unsere Produkte wurden von einer freiwilligen Personengruppe getestet
Bereits seit 2004 ist es in der europäischen Union nicht mehr erlaubt, fertige Kosmetikprodukte an Tieren zu testen. Seit 2009 gilt dieses Verbot ebenso für deren einzelne Inhaltsstoffe.
Auch fertige Kosmetika aus Drittländern, die in Tierversuchen getestet wurden, sind seit 2009 EU-weit verboten. Seit März 2013 greift die letzte Stufe des Tierversuch-Verbots: Kosmetika, deren Inhaltsstoffe außerhalb der EU in Tierversuchen getestet wurden, sind in der Europäischen Union nicht mehr erlaubt.

Theoretisch müssten nun also sämtliche Shampoos, Reinigungslotionen, Lippenstifte usw. tierversuchsfrei sein, doch leider sieht die Realität anders aus:

  • so gibt es Rohstoffe, z.B. Duft- und Farbstoffe oder auch Tenside, die nicht nur im Kosmetikbereich verwendet werden, sondern auch in anderen Produkten wie z.B. Waschmitteln oder Haushaltsreinigern. Lt. EU-Kommission beziehen sich die gesetzlichen Vorgaben aber nur auf Inhaltsstoffe, die ausschließlich für kosmetische Zwecke eingesetzt werden, so dass man hier wohl von einer Gesetzeslücke sprechen kann, die auch genutzt wird. 
  • Alle Produkte, die vor dem 11. März 2013 an Tieren getestet wurden, sind nach wie vor in der EU zugelassen, und dies ohne besondere Kennzeichnung!
  • Aktuell hat der Europäische Industrieverband der kosmetischen Inhaltstoffhersteller (EFfCI) eine Klage beim Obersten Gerichtshof in London eingereicht mit dem Ziel, das Tierversuchsverbot zu lockern: der Verband möchte, dass Inhaltsstoffe, die nach 2013 außerhalb der EU an Tieren getestet wurden, in Produkten für den europäischen Markt verwendet werden dürfen. Das Londoner Gericht hat die Klage an den Europäischen Gerichtshof weitergereicht. Ca. 90% der europäischen Kosmetikinhaltsstoffhersteller werden durch den EFfCI repräsentiert, der Verband vertritt die Interessen von mehr als 100 Herstellern.
  • Weltweit ist das Problem noch lange nicht behoben, so gilt in China z.B. eine Tierversuchspflicht für Kosmetikprodukte. Lt. Erbse vom Blog kosmetik-vegan.de wurden die Vorgaben für Tierversuche nun aber schon gelockert, siehe  http://www.kosmetik-vegan.de/erbse/china-und-der-erste-schritt-gegen-tierversuche/. Erbse ist Bloggerin und setzt sich mit ihrem Projekt "Patreon" für den Tierschutz ein, siehe https://www.patreon.com/erbse.

mysalifree führt keine Tierversuche durch und gibt auch keine in Auftrag. Der größte Teil unserer Produkte ist vegan. Ausnahme bildet das Duschgel und Shampoo, dort findet sich Seidenprotein und in unserem Lippenbalsam ist Bienenwachs enthalten.
Wir verwenden für unsere Biokosmetik wertvolle Rohstoffe, zum großen Teil aus kontrolliert biologischem Anbau. Die sehr hohe Verträglichkeit unserer Pflegeprodukte wurde vor der Markteinführung an freiwilligen Personengruppen mit gesunder, sensibler und zu Allergien neigender Haut an unabhängigen Instituten dermatologisch getestet und bestätigt.
 

ZU UNSEREN PRODUKTEN


Quellenangaben:
http://www.tierschutzbund.de
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
http://www.peta2.de