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Montag, 30. Oktober 2017

Naturkosmetik-Bloggerinnen berichten

Heute: Rosa von "Puraliv" über die Produkte und die Inhaltsstoffe von mysalifree

 

höchste Qualität bei sensitiver Pflege

Volle Wirkstoffpower und doch reizfrei 

„Free from“, „reizfrei“, „sensitive Pflege“, die Bezeichnungen sind vielfältig, der Trend um so eindeutiger. Es handelt sich um Kosmetik ohne reizende Stoffe wie z.B. Duftstoffe und Alkohol. Die Auswahl dieser Pflege wird immer grösser, auch in der Naturkosmetik. Und wie bei allem gibt es auch hier enorme Qualitätsunterschiede. Eine Marke die sich qualitativ besonders positiv absetzt ist die junge aber nicht weniger erfolgreiche österreichische Marke Mysalifree. In no time hat sich Mysalifree zu einer meiner absoluten Lieblingsmarken entwickelt.

Einige von Euch kennen Mysalifree vielleicht schon von anderen Blogs. Und auch auf Puraliv habe ich schon von ihr berichtet und das ziemlich begeistert. Heute geht es weniger um die einzelnen Produkte der Marke, sondern um die Wirkstoffe die auch in einer reizfreien Kosmetik enthalten sind.


Mysalifree – free from in höchster Qualität

Die Ansprüche von Mysalifree sind besonders hoch! Hierdurch bereichert die Marke den Naturkosmetik Markt auf ganz besondere Weise. Es handelt sich eben nicht nur um zertifizierte Naturkosmetik und die übliche reizfreie Formulierung. Mysalifree bietet so viel mehr.


Biokosmetik

Das gesamte Mysalifree Sortiment ist mit einem Biolabel für Kosmetik zertifiziert. Dieses Label zertifiziert nach dem hohen Standard des österreichischen Lebensmittelbuches. Hier müssen mindestens 95% der landwirtschaftlichen Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau stammen – WOW!!!


Schonende Herstellung

Nicht nur die Auswahl der Öle und Rohstoffe macht die Produkte von Mysalifree so besonders, auch die Herstellung der Öle. Eine spezielle und sehr schonende Herstellungsmethode, die CO2 -Extraktion, ermöglicht den Einsatz von normalerweise salicylathaltigen Ölen und Extrakten wie z.B. Kaffee-Extrakt, Kokosöl oder Nachtkerzensamenöl in den Produkten. Diese Herstellung ist zwar technisch aufwendiger (und somit teurer), aber die Öle blieben möglichst originär mit allen guten Eigenschaften. Es gehen daher nicht nur weitaus weniger Wirkstoffe verloren als bei anderen Extraktionsverfahren, auch bleiben die Öle mikrobiell stabiler und es müssen somit weniger Konservierungsstoffe eingesetzt werden.

frei von Salicylaten

Frei von

Das selbstgewählte ‚Free from’-Label ist bei Mysalifree volles Programm. Die Produkte enthalten wirklich nichts was reizen könnte oder Allergien auslöst. So sind alle Produkte frei von ätherische Ölen, Duftstoffen, Farbstoffen aber auch frei von Wollwachs, Lanolin, Propolis, Gluten und Lactose. Selbstverständlich wird auch auf kritische synthetische Stoffe wie Parabene, Sulfate, Vaselline, Mineralöle, Mikroplastik aber auch auf synthetische Duft- und Konservierungsstoffe verzichtet. Auch ist die Marke fast ausschließlich vegan. Und noch etwas macht die Marke einzigartig. Alle Produkte sind frei von Salicylaten.


Was sind Salicylate?

Salicylate, das sind Derivate (Salze) der Salicylsäure. Im Körper werden diese Salicylate zu Salicylsäure umgewandelt. Auch kommt die Säure in vielen Pflanzen vor, z.B. in ätherischen Ölen oder pflanzlichen Extrakten und Ölen. Salicylsäure wehrt Krankheitserreger ab und wird daher in Kosmetik häufig zum Konservieren eingesetzt, aber auch als Wirkstoff gegen Hautunreinheiten oder in Form eines Esters als UV-Filter. Jedoch hat Salicylsäure nicht nur gute Eigenschaften. Sie kann auch reizend wirken und ist darum bei Kindern unter drei Jahren verboten. Kosmetik, geschweige denn Natur- und Biokosmetik ohne Salicylsäure gibt es jedoch kaum.


Bei so vielem ‚free from’ stelle ich mir jedoch die Frage, was diese Kosmetik noch an Pflegewirkung leisten kann. Da die Marke grade zwei neue Anti-Aging Pflegeprodukte lanciert hat, war es höchste Zeit, dieser Frage auf den Grund zu gehen.


Zum Originalbeitrag

fotocredit: Rosa Gärtner



Donnerstag, 22. Juni 2017

Fibromyalgie und Salicylate (Serie, Teil 5)

mysalifree“ – was steckt eigentlich hinter dem Namen unserer BIO-Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut?

Ulrike Ischler, die Gründerin von mysalifree, muss aufgrund Ihrer Erkrankungen (Fibromyalgie, diverse Intoleranzen) eine Reihe an Inhaltsstoffen in Kosmetik meiden. Trotz umfassenden Recherchen fand sie keine Pflege, die frei war von Salicylaten und anderen reizenden Stoffen wie Duftstoffen, ätherischen Ölen, Lanolin etc. UND frei war von als gesundheitsschädlich diskutierten Stoffen wie Parabene, Mineralöle, PEG&PPG, Phatalate, Sulfate u.v.m.
So entstand mysalifree - die einzige biozertifizierte Pflegelinie, die konsequent frei ist von den oben genannten Reizstoffen und garantiert frei ist von Salicylaten.
mysalifree arbeitet mit Getreide- und Kräuterölen, reinen Fetten und Wachsen aus biologischem Anbau. In allen Produkten ist das besonders gut pflegende und verträgliche BIO-Reiskeimöl enthalten.

In diesem und den folgenden BLOG-Beiträgen widmen wir uns dem Thema Salicylate: viele Menschen haben damit Probleme, in der Medizin wird das aber leider nicht richtig wahrgenommen.
  1. Beitrag: was sind Salicylate
  2. Beitrag Vorkommen und Einsatz von Salicylsäure
  3. Beitrag: Salicylate in Kosmetik, mysalifree
  4. Beitrag: Salicylatintoleranz, Samter Trias
  5. Beitrag: Fibromyalgie und Salicylate

 

Fibromyalgie und Salicylate

Was Salicylate sind und wo sie vorkommen, lesen Sie bitte in den anderen Beiträgen dieser Serie. Was hat es nun mit Fibromyalgie und Salicylaten auf sich?

Fibromyalgie – Definition, Symptome

Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz, Fibromyalgiesyndrom, FMS) ist eine seit über 20 Jahren von der WHO anerkannte, schwere chronische Schmerzkrankheit.
Die Symptome sind äußerst komplex: neben den Leitsymptomen wechselnder Ganzkörperschmerz, Muskelverspannung und Erschöpfung ist sie u.a. durch Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Schwellungen an den Extremitäten, Kopfschmerzen, Reizdarm, vegetative Störungen und vieles andere mehr (bis zu 150 Symptomen) gekennzeichnet. Eine umfangreiche Liste mit Symptomen finden Sie hier.

Die Häufigkeit des FMS liegt (in verschiedenen Studien) zwischen 7-11% bzw. 1-5%; 85-90% der Betroffenen sind Frauen.
Trotz dieser Häufigkeit ist Fibromyalgie in der Medizin nicht ausreichend bekannt bzw. dauert es im Schnitt 5 Jahre bis zur richtige Diagnose!
Die Ursachen für FMS sind bis dato nach aktuellem Stand der Schulmedizin nicht bekannt, sie gilt als nicht heilbar.

Diagnose

Aufgrund des komplexen Beschwerdebildes ist die Diagnose schwierig; mindestens 3 Monate Schmerzen in verschiedenen Körperbereichen lassen an Fibromyalgie denken. Die sogenannten Tender-Points (schmerzhafte Druckpunkte am Übergang von Muskeln und Sehnen) geben ebenfalls Hinweise.
FMS ist eine Ausschlußdiagnose, d.h. im Labor bzw. durch bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT....) kann FMS nicht diagnostiziert werden, sondern andere Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen werden ausgeschlossen.
Dazu gehören: das chronische Erschöpfungssyndrom (chronic fatigue syndrom CFS), andere rheumatische Erkrankungen, entzündliche Erkrankungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Infektionen, Darmerkrankungen, Vitamin-D Mangel, Osteoporose oder auch Depressionen.

Behandlung

Die Schulmedizin empfiehlt entsprechend der modernen Schmerzforschung die sogenannte multimodale Therapie: dabei werden Medikamente (Schmerzmittel, Antidepressiva, Muskelrelaxantien...) kombiniert mit moderatem Bewegungstraining und Physiotherapie, Entspannungstechniken, Psychotherapie und auch Ernährungsberatung. Dabei handelt es sich um eine Symptom- keine kausale Therapie.
Viele Patienten berichten auch von Schmerzlinderung durch Wärmebehandlungen (warme Dusche, Sauna, Thermalbäder) oder kurzzeitige Kältetherapie, durch alternative Behandlungen wie Akupunktur....
https://de.wikipedia.org/wiki/Fibromyalgie
https://www.aerzteblatt.de/archiv/64880

Fibromyalgie und die Therapie nach Dr. St. Amand

Nach Dr. R. Paul. St. Amand, kalifornischer Professor der Endokrinologie und selbst an Fibromyalgie erkrankt, ist FMS eine genetische Erkrankung, eine Energiemangelerkrankung.

Der Körper ist nicht in der Lage, überschüssiges Phosphat auszuscheiden, sondern lagert es sukzessive in den Knochen, Muskeln und Gewebe ein. Nach Dr. St. Amand ist jede Zelle im Körper betroffen - durch die Einlagerungen entsteht ein Energiemangel, der sämtliche Zellen betrifft.
http://www.fibromyalgie-guaifenesin.info/de/fibromyalgie/theorie-von-dr-st-amand/

Dieser Prozeß lässt sich durch Einnahme des Wirkstoffs Guaifenesin umkehren.
Guaifenesin ermöglicht die Ausscheidung der überflüssigen Phosphate über die Nieren, es kommt zu einer Rückentwicklung der Krankheit.
Salicylate (natürliche und synthetische) u.a. in Kosmetik müssen bei dieser Therapie streng vermieden werden, da sie die phosphatlösende Wirkung von Guaifenesin blockieren.

Umfangreiche Informationen zur Guaifenesin-Therapie nach Dr. St. Amand und viele Tipps finden Sie hier:
www.guaifenesin.de
www.fibromyalgie-guaifenesin.info.de

www.fibromyalgie-guaifenesin-forum.de

www.fibromyalgie-guaifenesin-blog.de
 
Der persönliche Erfahrungsbericht von Ulrike, der Gründerin von mysalifree

Guaifenesin-Therapie und Salicylate

Über die Haut aufgenommene Salicylate blockieren die Wirkung des Guaifenesins und müssen daher von Fibromyalgie-Betroffenen, die der Therapie nach Dr. St. Amand folgen, streng vermieden werden.
Vor Beginn der Therapie überprüfen Sie bitte alle Produkte, die mit Ihrer Haut in Berührung kommen (Kosmetik, medizinische Salben, Toilettenartikel, medizinische Pflaster etc.).
Praktisch jedes pflanzliche Öl, Gel, Extrakt, Essenz oder Tinktur enthält Salicylat, daneben viele synthetische Stoffe; in Kosmetik wird Salicylat sehr häufig als Konservierungsmittel eingesetzt.

Die Salicylat-Suchmaschine hilft, Kosmetik zu überprüfen:
http://www.fibromyalgie-guaifenesin.info/de/salsearch/

Salicylate in Medikamenten sind ebenfalls zu vermeiden - in Lebensmitteln spielen sie bei der Guaifenesintherapie eine untergeordnete Rolle (in konzentrierter Form sollten Sie auch hier vermieden werden, z.B. bei Tees), weil Sie verstoffwechselt werden.

Über die Haut gelangen Salicylate aber sehr direkt in den Blutkreislauf und blockieren das Guaifenesin!

Auf Kosmetikprodukten sind fast alle (Ausnahme Duftstoffe) Inhaltsstoffe angegeben. Die Schwierigkeit für uns chemische Laien ist es, Salicylate hinter den INCI-Ausdrucken zu erkennen, weil es unzählige Bezeichnungen für sie gibt und sie zB in fast allen ätherischen Ölen enthalten sind. Meistens sind diese Inhaltslisten auch noch so klein gedruckt, dass es unmöglich ist, sie zu entziffern. Ein weiteres Problem ist die häufig wechselnde Zusammensetzung der Produkte.
 
Ulrike Ischler, die Gründerin von mysalifree wollte genau dieses Dilemma beheben.

mysalifree – salicylatfreie, verträgliche Bio-Kosmetik

Toxikologische Institute und Mediziner beklagen seit Jahren die Zunahme an Patienten, die durch Gebrauch von Kosmetikprodukten und Duftstoffen gesundheitlichen Schaden erleiden - als Grund sehen Experten in erster Linie chem. Inhaltsstoffe, Konservierungsmittel und Parfums.

Gerade Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten darauf achten, Ihrem Körper keine zusätzlichen toxischen Stoffe zuzuführen.
Mit herkömmlicher Kosmetik schmiert sich eine Frau bis zu 500 Chemikalien täglich auf die Haut: Ist Ihnen das bewußt? Gesund ist das sicherlich nicht.
Das ist der Grund für uns, bei unserer Pflegelinie nicht nur auf Salicylatfreiheit zu achten, sondern auch auf hochwertige, gesunde Inhaltsstoffe. Wir arbeiten mit wertvollen (salicylatfreien) Ölen, reinen Fetten und Wachsen aus kbA.
Unsere Biozertifizierung nach dem österreichischem Lebensmittelbuch ÖLMB entspricht höchstem Standard – mind. 95% der Rohstoffe kommen aus kontrolliert biologischem Anbau, nur schonende Herstellungsmethoden sind erlaubt.

Bei mysalifree Healthcare BIO-Kosmetik vermeiden wir Salicylate, aber auch andere Allergene (z.B. Farbstoffe, Duftstoffe, Lanolin...) und als gesundheitsschädlich diskutierte Inhaltsstoffe wie Parabene, Mineralöle, Sulfate, Silikone, Phatalate u.v.m.
Dieser Anspruch macht uns weltweit einzigartig.

mysalifree verwendet nicht nur salicylatfreie Rohstoffe, unsere Fertigprodukte werden von einem unabhängigen Labor zudem auf Salicylatfreiheit überprüft.
Eine spezielle Herstellungsmethode (die sehr schonende CO2 Extraktion) ermöglicht den Einsatz von normalerweise salicylathältigen Ölen und Extrakten (z.B. Kaffee-Extrakt oder Nachtkerzensamenöl).
  • Alle mysalifree Produkte sind garantiert salicylatfrei!
  • Alle mysalifree Produkte sind unbeduftet, was man wahrnimmt, ist der natürliche Eigengeruch der Öle und Extrakte, z.B. von Reiskeimöl, Maiskeimöl oder Kaffee-Extrakt
  • Alle Inhaltsstoffe sind gut leserlich in INCI und auch in deutsch gelistet

Die wichtigsten Fakten zu mysalifree auf einen Blick finden Sie hier:
https://www.mysalifree.com/ueber-unsere-produkte/auf-einen-blick/

zu unserem Shop




Dieser Beitrag ersetzt in keinem Fall eine individuelle ärztliche Beratung oder Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker. Nehmen Sie keine Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein. Stellen Sie auch keinesfalls die Einnahme verschriebener Medikamente ohne ärztliche Rücksprache ein.

fotocredit:
fotalia.com, M.Dörr & M.Frommherz

Quellangaben:

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE
https://www.ages.at/themen/kosmetik/kennzeichnung/allergene-duftstoffe/
https://de.wikipedia.org/wiki/Salicylsäure

Dienstag, 13. Juni 2017

Salicylatintoleranz, Samter Trias (Serie, Teil 4)

mysalifree“ – was steckt eigentlich hinter dem Namen unserer BIO-Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut?

Ulrike Ischler, die Gründerin von mysalifree, muss aufgrund Ihrer Erkrankungen (Fibromyalgie, diverse Intoleranzen) eine Reihe an Inhaltsstoffen in Kosmetik meiden. Trotz umfassenden Recherchen fand sie keine Pflege, die frei war von Salicylaten und anderen reizenden Stoffen wie Duftstoffen, ätherischen Ölen, Lanolin etc. UND frei war von als gesundheitsschädlich diskutierten Stoffen wie Parabene, Mineralöle, PEG&PPG, Phatalate, Sulfate u.v.m.
So entstand mysalifree - die einzige biozertifizierte Pflegelinie, die konsequent frei ist von den oben genannten Reizstoffen und garantiert frei ist von Salicylaten.
mysalifree arbeitet mit Getreide- und Kräuterölen, reinen Fetten und Wachsen aus biologischem Anbau. In allen Produkten ist das besonders gut pflegende und verträgliche BIO-Reiskeimöl enthalten.

In diesem und den folgenden BLOG-Beiträgen widmen wir uns dem Thema Salicylate: viele Menschen haben damit Probleme, in der Medizin wird das aber leider nicht richtig wahrgenommen.
  1. Beitrag: was sind Salicylate
  2. Beitrag Vorkommen und Einsatz von Salicylsäure
  3. Beitrag: Salicylate in Kosmetik, mysalifree
  4. Beitrag: Salicylatintoleranz, Samter Trias
  5. Beitrag: Fibromyalgie und Salicylate
4. Salicylatintoleranz, Samter Trias
„Obwohl die Salicylatintoleranz seit mehr als 100 Jahren bekannt ist, wird sie von der Medizin nicht angemessen wahrgenommen. Rhinitis, Nasen- und Nasennebenhöhlenpolypen und/oder Bronchialasthma lassen an eine Salicylatintoleranz denken. Auch bei chronischer Irritation des Magen- Darm-Trakts und bei Urtikaria jeweils ohne erkennbare Allergie oder Infektion kommt eine Salicylatintoleranz in Betracht.“
Dtsch Arztebl 2008; 105(8): 137–42 DOI: 10.3238/arztebl.2008.0137

Eine Unverträglichkeitsreaktion (Intoleranz) ist keine Allergie in medizinischem Sinne; diese sogenannte pseudoallergische Reaktion ist von der Menge der aufgenommenen Salicylate abhängig. Es ist unmöglich, Salicylate völlig zu vermeiden – man muss daher darauf achten, seine persönliche Schwelle nicht zu überschreiten.

Enthalten sind Salicylate vor allem in Nahrungsmitteln, Medikamenten und in Kosmetik. Detaillierte Infos dazu finden Sie in unserem Blogbeitrag „was sind Salicylate“ und "Salicylate in Kosmetik". Hier eine Aufstellung vom Salicylsäuregehalt in Obst, Beeren und Gemüse.
Quelle: SIT_DrJuergenEichholz 


Symptome und Beschwerden

  • Polypen in Nase und Nasennebenhöhlen
  • Schwellung von Haut oder Schleimhaut (Angioödem)
  • Juckender Hautausschlag (Urticaria)
  • Atemnot, Bronchialasthma
  • Rhinitis, Sinusitis
  • Niesreiz
  • Magen-Darm-Trakt: Kolitis, Diarrhoe, Blähungen
Dtsch Arztebl 2008; 105(8): 137–42 DOI: 10.3238/arztebl.2008.0137


Diagnose

Viele Symptome sind unspezifisch, daher ist die Diagnosestellung schwierig. Abhängig von der individuellen Sensitivität und der Menge der aufgenommenen Salicylate können auch mehrere Symptome gleichzeitig auftreten.
Entscheidend ist eine umfassende Anamnese! Als Standard-Diagnostik wird der Expositions- oder Provokationstest eingesetzt, der allerdings nur bei akuten Reaktionen wie Asthma hilfreich ist; dabei wird vom Arzt durch Verabreichung von Salicylat eine Reaktion provoziert. Da die Reaktionen sehr heftig ausfallen können, sollte nur ein erfahrener Arzt unter entsprechenden Notfallvorkehrungen diese anspruchsvolle Methode vornehmen.
Je nach Erscheinungsbild spricht die Medizin zudem von feingeweblicher Untersuchung (Biopsie) z.B. bei Polypen und weiterführender apparativer Diagnostik wie Computertomografie (CT) oder Lungenfunktionsprüfung.
http://www.mein-allergie-portal.com/allergie-wiki/55-ass-intoleranz-syndrom.html
http://www.medizin1.uk-erlangen.de/e68/e…oleranz_ger.pdf
https://www.aerzteblatt.de/pdf/105/8/m137.pdf


Therapie bzw. medikamentöse Behandlung

Die beste Therapie ist das Vermeiden von

1. stark salicylathaltigen Lebensmitteln


vor allem Gewürze und industriell bearbeitete Nahrung: 1g Curry z.B. enthält 2mg Salicylat.

Links einige Beispiele mit Lebensmitteln und deren Salicylatgehalt



https://www.aerzteblatt.de/pdf/105/8/m137.pdf

2. von Medikamenten (NSRA = Nichtsteroidale Antirheumatika, Aspirin, Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen – in hoher Dosierung können auch Ausweichmedikamente wie Paracetamol Reaktionen hervorrufen...) 

3. Kosmetikprodukten

Bei schwerer Unverträglichkeit kann Kortison helfen (durch Infusionen, oral durch Tabletten oder lokal als Creme verabreicht).

Eine andere Behandlungsmöglichkeit ist die Desensibilisierung: dabei werden dem Patienten – beginnend mit meist 5mg – stetig steigende Mengen (bis zu 300mg) ASS zugeführt; diese Behandlung muss stationär erfolgen, da sich in der Steigerungsphase eine Reihe von Symptomen zeigen können. Eine Toleranz sollte sich innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen einstellen und bis zu 2 Wochen anhalten. Längere Pausen erfordern allerdings den neuerlichen Start der Desensibilisierung.

Synonyme für Salicylatintoleranz

Samter Trias, Samter Syndrom, Morbus Samter, ASS-Intoleranz, ASS-Unverträglichkeit, Aspirin-Intoleranz, Aspirin-Unverträglichkeit Analgetika-Asthma, Analgetika-Intoleranz, Analgetikaintoleranz, NSAR Unverträglichkeit, Salicylsäure-Intoleranz, Salizylat Unverträglichkeit, Aspirin Exacerbated Respiratory Disease (AERD), Aspirin-induced asthma

Quellen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=59081
https://www.allergy-guide.com/allergien/nahrungsmittelallergien-unvertraeglichkeiten/salicylat
http://samter-trias.de/salicylsaeure-unvertraeglichkeit-vs-lebensmittelallergie/

Dieser Beitrag ersetzt in keinem Fall eine individuelle ärztliche Beratung oder Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker. Nehmen Sie keine Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein. Stellen Sie auch keinesfalls die Einnahme verschriebener Medikamente ohne ärztliche Rücksprache ein.

zu unserem Shop


Dienstag, 30. Mai 2017

Salicylate in Kosmetik (Serie, Teil 3)

mysalifree“ – was steckt eigentlich hinter dem Namen unserer BIO-Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut?

Ulrike Ischler, die Gründerin von mysalifree, muss aufgrund Ihrer Erkrankungen (Fibromyalgie, diverse Intoleranzen) eine Reihe an Inhaltsstoffen in Kosmetik meiden. Trotz umfassenden Recherchen fand sie keine Pflege, die frei war von Salicylaten und anderen reizenden Stoffen wie Duftstoffen, ätherischen Ölen, Lanolin etc. UND frei war von als gesundheitsschädlich diskutierten Stoffen wie Parabene, Mineralöle, PEG&PPG, Phatalate, Sulfate u.v.m.
So entstand mysalifree - die einzige biozertifizierte Pflegelinie, die konsequent frei ist von den oben genannten Reizstoffen und garantiert frei ist von Salicylaten.
mysalifree arbeitet mit Getreide- und Kräuterölen, reinen Fetten und Wachsen aus biologischem Anbau. In allen Produkten ist das besonders gut pflegende und verträgliche BIO-Reiskeimöl enthalten.

In diesem und den folgenden BLOG-Beiträgen widmen wir uns dem Thema Salicylate: viele Menschen haben damit Probleme, in der Medizin wird das aber leider nicht richtig wahrgenommen.
  1. Beitrag: was sind Salicylate
  2. Beitrag Vorkommen und Einsatz von Salicylsäure
  3. Beitrag: Salicylate in Kosmetik, mysalifree
  4. Beitrag: Salicylatintoleranz, Samter Trias
  5. Beitrag: Fibromyalgie und Salicylate

3. Salicylate in Kosmetik

In Form von Extrakten, Ölen, Gelen, Essenzen werden Salicylate aufgrund ihrer antibakteriellen Wirkung in Kosmetik sehr häufig als Konservierungsmittel eingesetzt.

Salicylsäure und ihre Salze besitzen ein allergenes Potential; ihr Einsatz in Kosmetik ist bei Erwachsenen zwar bis zu einer Höchstkonzentration von 0,5% (Säure) erlaubt, sollte von sensiblen Personen und Kindern aber generell vermieden werden. Die Verwendung von Salicylsäure bei Kinder unter 3 Jahren ist nach der europäischen Kosmetikverordnung verboten. Der Einsatz von Salicylaten als Konservierungsmittel in Lebensmitteln ist verboten.

Über die Haut gelangen Salicylate direkt ins Blut und damit in den ganzen Körper.
In den letzten Jahren scheint die Sensitivität gegenüber dieser Stoffklasse zu steigen.

Gerade Natur- und BIO-Kosmetik enthält zum größten Teil pflanzliche Öle, Gels und Extrakte, die Salicylate enthalten – die meisten Hersteller verwenden verschiedenste ätherische Öle und Duftstoffmixe.
Und hier wird es schwierig:
Nach der europäischen Kosmetikverordnung sind Hersteller zwar verpflichtet, die Inhaltsstoffe (INCI) ihrer Produkte zu listen, ABER
Öle und Extrakte
  • verpflichtend ist die Listung der Inhaltsstoffe nach INCI (Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe; International Nomenclature of Cosmetic Ingredients), d.h. in lateinischen oder englischen Ausdrucken: aber wer als Laie weiß schon, dass sich hinter Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil schlicht „Sonnenblumenöl“ oder hinter Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil „Nachtkerzenöl“ verbirgt?
  • für Sensible und Allergiker ist es unmöglich, Duftstoffe zu überprüfen
    • unter „Aroma, Duftstoff, Parfum oder Fragrance“ können bis zu 300 (auch salicylathaltige) Einzelstoffe kombiniert werden
    • von 3500 Aromastoffen sind nur 26 deklarationspflichtig, wenn sie in einer Konzentration von mehr als 0,001% (leave on) bzw. 0,01% (rinse off) enthalten sind
  • die Inhaltsstoffe sind meistens so winzig auf die Verpackung gedruckt, dass man eine Lupe zum Lesen bräuchte 

ACHTUNG:
Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Salicylsäure wird von akuter Reizung von Haut und Schleimhaut, allergischen Reaktionen, Asthma, Schädigungen des Magen-Darm-Trakts bis hin zu Leberschädigungen berichtet.

2015 und 2016 wurde die chemikalienrechtliche Einstufung von Salicylsäure überarbeitet. Der Ausschuss für Risikobewertung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hat am 10. März 2016 die Einstufung für Salicylsäure geändert: Salicylsäure wird als reproduktionstoxisch Repr 2 sowie Acut Tox 4 und Eye Dam 1 eingestuft. Diese Einstufung des RAC muss noch von der EU-Kommission in geltendes Recht umgesetzt werden.

mysalifree – salicylatfreie, verträgliche Bio-Kosmetik

Bei mysalifree Healthcare BIO-Kosmetik achten wir ganz bewusst auf Salicylatfreiheit, vermeiden aber auch andere Allergene (z.B. Duftstoffe, Farbstoffe, Lanolin...) und als gesundheitsschädlich diskutierte Inhaltsstoffe wie Parabene, Mineralöle, Sulfate u.v.m.

Dieser Anspruch macht uns weltweit einzigartig.

Wir verwenden nicht nur salicylatfreie Rohstoffe, unsere Fertigprodukte werden von einem unabhängigen Labor zudem auf Salicylatfreiheit überprüft.
Eine spezielle Herstellungsmethode (die sehr schonende CO2 Extraktion) ermöglicht den Einsatz von normalerweise salicylathältigen Ölen und Extrakten (z.B. Kaffee-Extrakt oder Nachtkerzensamenöl).

garantiert salicylatfrei
  • Alle mysalifree Produkte sind garantiert salicylatfrei!
  • Alle mysalifree Produkte sind unbeduftet. Was man wahrnimmt, ist der natürliche Eigengeruch der Öle und Extrakte, z.B. von Reiskeimöl, Maiskeimöl oder Kaffee-Extrakt
  • Alle Inhaltsstoffe sind gut leserlich in INCI und auch in deutsch gelistet


ACHTUNG bei Salicylatintoleranz und Samter Trias: 
mysalifree wurde aus eigener Betroffenheit der Gründerin für Personen mit Fibromyalgie entwickelt, die der Guaifenesin-Therapie folgen. Bei dieser Therapieform müssen Salicylate in Kosmetika vermieden werden, da sie die Wirkung des Guaifenesin blockieren.
Menschen , die an Salicyaltintoleranz oder Samter Trias leiden sollten beachten, dass Natrium-Benzoat (eines von 6 nach dem österr. Lebensmittelbuch ÖLMB Codex A8 Biokosmetik zugelassenen Konservierungsmittel) eine ähnliche chemische Struktur wie Salicylat aufweist und eventuell Reaktionen auslösen kann (aber nicht muss).
In den wasserhaltigen Produkten von mysalifree (Cremen, Lotionen, Shampoo, Duschgel) sind Benzoate in geringer Konzentration (bis max. 0,3%) enthalten; bitte probieren Sie diese Produkte vor Anwendung vorsichtig aus.

Völlig frei von Salicylaten und Benzoaten sind das Pflegeöl und der Lippenbalsam.

Strukturformel Salicylsäure
Strukturformel Salicylsäure
Strukturformel Natriumbenzoat
Strukturformel Natriumbenzoat










https://www.ages.at/themen/kosmetik/kennzeichnung/allergene-duftstoffe/
https://de.wikipedia.org/wiki/Salicylsäure

fotocredit:
fotalia.com, Floydine
fotalia.com, M.Dörr & M.Frommherz

garantiert salicylatfrei
zu unserem Shop




Dieser Beitrag ersetzt in keinem Fall eine individuelle ärztliche Beratung oder Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker. Nehmen Sie keine Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein. Stellen Sie auch keinesfalls die Einnahme verschriebener Medikamente ohne ärztliche Rücksprache ein.

Freitag, 19. Mai 2017

Vorkommen und Einsatz von Salicylaten (Serie, Teil 2)

mysalifree“ – was steckt eigentlich hinter dem Namen unserer BIO-Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut?

Ulrike Ischler, die Gründerin von mysalifree, muss aufgrund Ihrer Erkrankungen (Fibromyalgie, diverse Intoleranzen) eine Reihe an Inhaltsstoffen in Kosmetik meiden. Trotz umfassenden Recherchen fand sie keine Pflege, die frei war von Salicylaten und anderen reizenden Stoffen wie Duftstoffen, ätherischen Ölen, Lanolin etc. UND frei war von als gesundheitsschädlich diskutierten Stoffen wie Parabene, Mineralöle, PEG&PPG, Phatalate, Sulfate u.v.m.
So entstand mysalifree - die einzige biozertifizierte Pflegelinie, die konsequent frei ist von den oben genannten Reizstoffen und garantiert frei ist von Salicylaten.
mysalifree arbeitet mit Getreide- und Kräuterölen, reinen Fetten und Wachsen aus biologischem Anbau. In allen Produkten ist das besonders gut pflegende und verträgliche BIO-Reiskeimöl enthalten.

In diesem und den folgenden BLOG-Beiträgen widmen wir uns dem Thema Salicylate: viele Menschen haben damit Probleme, in der Medizin wird das aber leider nicht richtig wahrgenommen.
  1. Beitrag: was sind Salicylate
  2. Beitrag Vorkommen und Einsatz von Salicylsäure
  3. Beitrag: Salicylate in Kosmetik, mysalifree
  4. Beitrag: Salicylatintoleranz, Samter Trias
  5. Beitrag: Fibromyalgie und Salicylate
Für Personen, die Salicylate meiden müssen (bei Salicylat-Sensitivität, Samter Trias, bei Fibromyalgie und deren Therapie mit Guaifenesin) ist es wichtig zu wissen, worin Salicylate enthalten sind.
Zu beachten ist, dass Salicylat-Sensitive in erster Linie Salicylate in Lebensmitteln, von Fibromyalgie Betroffene Salicylate in Kosmetik streng vermeiden müssen.

In Lebensmitteln (vor allem in Gemüse, Obst und Gewürzen), in Medikamenten und Kosmetik sind Salicylate enthalten.

2. Salicylathaltige Nahrungsmittel

Obst, Gemüse, Gewürze
Da es unmöglich ist, Salicylate völlig aus seinem Leben zu verbannen, sollten Sie darauf achten, die Menge, die Sie Ihrem Körper zuführen, möglichst gering zu halten.

Welche Lebensmittel wie viel Salicylat enthalten entnehmen Sie bitte folgenden Links:
http://aerzte.freepage.de/cgi-bin/feets/…salicylate.html
SIT_DrJuergenEichholz

Acetylsalicylsäure in Medikamenten

Acetylsalicylsäure ist einer der am längsten medizinisch verwendeten Wirkstoffe und ein wichtiger Bestandteil von Medikamenten (gegen Schmerzen, Rheuma, zur Prophylaxe des Herzinfarktes, Kontrastmittel, Lokalanästhetika, Muskelrelaxantien).

Acetylsalicylsäure
Diese Präparate sind bei Salicylatintoleranz, Samter Trias und Fibromyalgie unter Guaifenesintherapie unbedingt zu meiden, ebenso wie in der Aknetherapie eingesetzte Lösungen und salicylathältige Pflaster zur Behandlung von Hornhaut, Hühneraugen und Warzen, da die Salicylsäure durch die Haut vom Körper aufgenommen werden kann.

In Medikamenten sind deutlich höhere Konzentrationen an Salicylaten enthalten als in Nahrungsmitteln: z.B. entspricht die Salicylsäure-Menge einer Tablette Aspirin 10kg roten Johannisbeeren.

http://www.mein-allergie-portal.com/allergie-wiki/55-ass-intoleranz-syndrom.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Salicylsäure

Salicylate in Kosmetik

In Form von Extrakten, Ölen, Gelen, Essenzen werden Salicylate aufgrund ihrer antibakteriellen Wirkung in Kosmetik sehr häufig als Konservierungsmittel eingesetzt.
Lies dazu mehr in unserem nächsten BLOG-Beitrag „Salicylate in Kosmetik“.

Bei mysalifree Healthcare BIO-Kosmetik achten wir ganz bewußt auf Salicylatfreiheit, vermeiden aber auch andere Allergene (z.B. Farbstoffe, Duftstoffe, Lanolin...) und als gesundheitsschädlich diskutierte Inhaltsstoffe wie Parabene, Mineralöle, Sulfate u.v.m.
Dieser Anspruch macht uns weltweit einzigartig.

Dieser Beitrag ersetzt in keinem Fall eine individuelle ärztliche Beratung oder Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker. Nehmen Sie keine Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein. Stellen Sie auch keinesfalls die Einnahme verschriebener Medikamente ohne ärztliche Rücksprache ein.

fotocredit: fotalia.com, Zerbor

zu unserem Shop




Freitag, 12. Mai 2017

Was sind Salicylate? (Serie, Teil 1)

mysalifree“ – was steckt eigentlich hinter dem Namen unserer BIO-Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut?

Ulrike Ischler, die Gründerin von mysalifree, muss aufgrund Ihrer Erkrankungen (Fibromyalgie, diverse Intoleranzen) eine Reihe an Inhaltsstoffen in Kosmetik meiden. Trotz umfassenden Recherchen fand sie keine Pflege, die frei war von Salicylaten und anderen reizenden Stoffen wie Duftstoffen, ätherischen Ölen, Lanolin etc. UND frei war von als gesundheitsschädlich diskutierten Stoffen wie Parabene, Mineralöle, PEG&PPG, Phatalate, Sulfate u.v.m.
So entstand mysalifree - die einzige biozertifizierte Pflegelinie, die konsequent frei ist von den oben genannten Reizstoffen und garantiert frei ist von Salicylaten.
mysalifree arbeitet mit Getreide- und Kräuterölen, reinen Fetten und Wachsen aus biologischem Anbau. In allen Produkten ist das besonders gut pflegende und verträgliche BIO-Reiskeimöl enthalten.

In diesem und den folgenden BLOG-Beiträgen widmen wir uns dem Thema Salicylate: viele Menschen haben damit Probleme, in der Medizin wird das aber leider nicht richtig wahrgenommen.
  1. Beitrag: was sind Salicylate
  2. Beitrag Vorkommen und Einsatz von Salicylsäure
  3. Beitrag: Salicylate in Kosmetik, mysalifree
  4. Beitrag: Salicylatintoleranz, Samter Trias
  5. Beitrag: Fibromyalgie und Salicylate
Salicylate sind die Salze der Salicylsäure und kommen in ätherischen Ölen, in Blättern, Blüten, Stängeln, Samen, Früchten und Wurzeln vieler Pflanzen in ganz unterschiedlicher Konzentration vor; die Pflanzen wehren damit Krankheitserreger ab.

Im Körper werden Salicylate zu Salicylsäure umgewandelt.
Salicylsäure ist ein chemischer Stoff und besteht aus farb- und geruchlosen, kratzend süß-säuerlich schmeckende Kristallen mit unangenehmem Nachgeschmack.


Bezeichnungen für Salicylsäure, Salicylat, salicylic acid

  • 2-Hydroxy­benzencarbonsäure
  • 2-Hydroxy­benzoesäure
  • ortho-Hydroxybenzoesäure
  • o-Hydroxybenzoesäure
  • beta-Hydroxy­benzoesäure
  • ß-Hydroxybenzoesäure
  • Spirsäure
  • Spiroylsäure

In Lebensmitteln (vor allem in Gemüse, Obst und Gewürzen), in Medikamenten und Kosmetik sind Salicylate enthalten. Lies mehr dazu in unserem nächsten Beitrag „Vorkommen und Einsatz von Salicylsäure“.

fotocredit: fotalia.com, H. Brauer

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Dienstag, 10. Januar 2017

Interview über Hautgesundheit | Unverträglichkeiten | salicylatfreie Kosmetik | Biozertifizierung

Ulrike im Interview mit Doro Rund, einer an Neurodermitis leidenden Biologin und
Gesundheits-Bloggerin.

Ulrike hat mysalifree aufgrund ihrer eigenen Betroffenheit (Fibromyalgie, diverse Unverträglichkeiten und Allergien) entwickelt. Sie muss u.a. strikt Salicylate meiden - daher geht es in diesem Gespräch auch um Salicylate, Salicylatintoleranz, Samter Trias ....

Weitere Themen sind u.a.:  was bedeutet "dermatologisch getestet"? Wie ist das mit den verschiedenen Labeln der Biozertifizierung von Kosmetik? Was versteht man unter Halal-Kosmetik? Warum sind  Konservierungsstoffe nötig? Thema "Hautgesundheit": warum ist eine gesunde Hautbarriere auch für den gesamten Körper relevant?

Wir sollten uns bewußt sein, dass unsere Haut als größtes Sinnesorgan wichtige Funktionen (Immunfunktion: eine gesunde Hautbarriere schützt Bakterien, Allergene etc. vor dem Eindringen in den Körper; Ausscheidungsfunktion, Temperaturregelungsfunktion etc.) erfüllt.
Genau wie bei der Ernährung sollten wir auch hier auf hochwertige Produkte ohne  belastende Inhaltsstoffe achten!




Doro Rund berichtet auf ihrem Blog über Neurodermitis, Ernährung, Histaminintoleranz uvm.
Hier geht's zum Originalbeitrag.


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Dienstag, 3. November 2015

Salicylatfreie Bio-Pflege bei Fibromyalgie und Guaifenesintherapie

Fibromyalgie, eine chronische Schmerzerkrankung mit breitem Symptomfächer (Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrationsstörungen uvm) gilt nach derzeitigem Wissenstand als unheilbar und ist inzwischen mit 3-5% Anteil in der Bevölkerung (die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich höher) keine seltene Erkrankung mehr.

Nach dem kalifornischen Endokrinologen Dr. R. Paul St. Amand, der selbst von der Krankheit betroffen ist, handelt es sich bei Fibromyalgie um eine genetische Erkrankung. Seine Behandlungsmethode mit Guaifenesin, einem jahrhundertealten, natürlichen Wirkstoff, basiert auf der Theorie, dass Fibromyalgie-Erkrankte überschüssiges Phosphat nicht über die Nieren ausscheiden können.

Guaifenesin wirkt in einer bestimmten Nierenregion, nämlich in den Zellen der Nierenkanälchen mit Tausenden von Rezeptoren. Genau dort docken aber auch die Salicylate an, die wegen ihrer besseren „Passform“ bevorzugt werden. Schon kleine Mengen an Salicylaten reichen aus, um die verfügbaren Stellen zu besetzen. So kann es passieren, dass es für das Guaifenesin nicht genügend Platz gibt und es von den Salicylaten in seiner Wirkung blockiert wird.

Salicylate kommen in beinahe allen Pflanzen vor

Salicylate sind (neben chemischen Salicylatquellen) in beinahe allen Pflanzen enthalten. In Kosmetik- und Pflegeprodukten findet man sie meist konzentriert in Form von Gelen, Extrakten, Ölen oder Essenzen, die auf keinen Fall verwendet werden dürfen.

So muss ein Betroffener nicht nur Salicylate in Medikamenten (z.B. Aspirin) oder mentholhaltiger Zahncreme meiden, sondern auch alle Salicylate, die in den meisten Pflege- und Kosmetikprodukten - meist als Konservierungsmittel -  vorkommen und über die Haut rasch im Blutkreislauf und damit an den Nierentubuli landen.

Ulrike Ischler
Ulrike Ischler, Geschäftsführerin von mysalifree, hat mysalifree aus eigener Betroffenheit entwickelt (Fibromyalgie und diverse Intoleranzen/Allergien).
Alle Pflegeprodukte sind ganz bewusst salicylatfrei, aber auch frei von allergenen und bedenklichen Inhaltsstoffen. Damit bietet mysalifree die einzige salicylatfreie Bio-Pflegelinie weltweit.
Alle Inhaltsstoffe sind in gut leserlicher Schriftgröße und auch in deutsch auf den Produkten angegeben, die Salicylatfreiheit wird abschließend am fertigen Produkt durch ein unabhängiges Labor bestätigt.





 

 

INFORMATIONEN UND HILFE ZUR GUAIFENESINTHERAPIE

 

Infoportal zur Guaifenesintherapie bei Fibromyalgie

Website von Dora Maier (guaifenesin.de)

Selbsthilfeforum zur Guaifenesintherapie

Salicylatsuchmaschine für Kosmetikprodukte

Liste salicylatfreier Kosmetika und Pflegeprodukte

US-Website von Dr. St. Amand


Quellen:
Dr. R. Paul St. Amand und Claudia Marek: Fibromyalgie – Die revolutionäre Behandlungsmethode, durch die man vollständig von Beschwerden frei werden kann http://www.guaifenesin.de/buecher.html
https://www.fibromyalgie-fms.de/service/downloads/Info500.pdf 
http://www.shutterstock.com/de/

Mittwoch, 29. April 2015

Unser Anliegen ist euer Interesse!

Seit 4 Monaten gibt es unseren mysalifree-Blog. Wir freuen uns sehr über die Aufmerksamkeit, die ihr als Leser unserem Blog schenkt und möchten heute darüber schreiben, was eigentlich unser Anliegen ist, worauf es uns ankommt.

Natürlich wäre es gelogen, wenn wir nicht auch nennen würden, dass wir unsere zertifizierte Biokosmetik verkaufen möchten. Das aber aus voller Überzeugung zu unseren Produkten! Wir möchten mit unserer Pflegelinie einen Beitrag zu gesunder, wertvoller Hautpflege leisten - nicht zuletzt deshalb, weil wir z.T. selbst unter irritierter und allergischer Haut leiden. Toxikologische Institute und Mediziner beklagen eine ständige Zunahme an Patienten, die durch den Gebrauch von Kosmetika und Duftstoffen gesundheitlichen Schaden nehmen. Hautgesundheit wird also zunehmend zu einem gesundheitspolitischen Thema.

verträgliche und zertifizierte Biokosmetik von mysalifree
Es gibt immer wieder aktuelle Beiträge im Netz zu diskutierten Inhaltsstoffen wie Parabene, Silikone, Duftstoffen usw. Mittlerweile gibt es einige Leser, die das als „Hype“ empfinden oder sich einfach daran stören, daß Produkte nur noch auf vermeintlich „gesunde“ Inhaltsstoffe reduziert werden. Es gibt aber auch Leser (und Kunden von uns), die sich freuen endlich Produkte gefunden zu haben, die verträglich sind und mit ihren ganz individuellen gesundheitlichen Hautproblemen konform gehen. So muß man immer auch darauf schauen, wie die Bedürfnisse des Einzelnen aussehen und kann nicht alles über einen Kamm scheren.

Mit unseren besonders verträglichen und zertifizierten Produkten sprechen wir nicht die breite Masse an sondern eher die Verbraucher, die unter Hautproblemen leiden oder bestimmte Stoffe meiden müssen und bisher einfach keine verträgliche Pflege gefunden haben.
Es ist uns aber auch ein Anliegen, gesunde Verbraucher über Hautgesundheit aufzuklären und mehr Bewußtsein für den Umgang mit Hautpflege zu schaffen, denn wer kennt schon die langfristigen Folgen von Inhaltsstoffen, die in Diskussion stehen? Warum nicht z.B. einen Stoff, vor dem der österreichische Gesundheitsminister warnt durch einen unbedenklichen, natürlichen und verträglichen Stoff ersetzen?

Im Lebensmittelbereich findet schon seit einigen Jahren Aufklärung statt, viele Menschen haben ihre Ernährung umgestellt oder ihr Einkaufsverhalten geändert. Für den Einen ist die vegane Lebensweise der richtige Weg, für den Anderen z.B. eine LowCarb-Ernährung oder Paleo. Immer größer wird auch der Anteil derer, die sich glutenfrei ernähren müssen.
Bei der Kosmetik/Hautpflege sind viele Verbraucher noch sehr unbedarft und bedenkenlos. Dabei ist die Haut unser größtes Organ und Kosmetika können direkt in den Körper gelangen. So ist es uns einfach ein Bedürfnis, Bewußtsein zum Thema Inhaltsstoffe zu wecken.

Wir vertreten Produkte die
  • möglichst frei von allergenen Stoffen sind wie Duftstoffe, Salicylate, ätherische Öle usw.,
  • frei von diskutierten Stoffen sind wie Aluminium, Parabene, Silikone, PEG&PPG usw.,
  • nach höchstem Standard biozertifiziert sind.

So findet ihr hier eine kleine Auswahl unserer bisherigen Beiträge zu folgenden Themen:
Salicylate
glutenfreie Kosmetik
Konservierungsstoffe
Biozertifizierung
Duftstoffe
Reiskeimöl
Silikone

Es gibt Inhaltsstoffe, die zwar bedenkenlos sind, für uns aber aufgrund der strengen Vorgaben der Biozertifizierung trotzdem nicht in Frage kommen. So gibt es z.B. kein Bio-Hyaluron. Früher wurde Hyaluron aus Hahnenkämmen hergestellt. Inzwischen wird es durch bakterielle Fermention gewonnen. Es gibt auch eine Gewinnung aus Zitterpilzen, aber die sind nicht aus kontrolliert biologischem Anbau erhältlich und somit für uns tabu.

Wir hoffen, daß dieser Beitrag euch unseren Standpunkt etwas näher gebracht hat und freuen uns wieder auf eure Kommentare und Meinungen dazu :-)




Freitag, 16. Januar 2015

Ein Wort zu Salicylaten

Salicylate sind Salze der Salicylsäure. Sie sind enthalten in ätherischen Ölen, in Blättern, Blüten und Wurzeln vieler Pflanzen. Salicylate werden in Form von Extrakten/Ölen/Gelen/Essenzen häufig als Konservierungsmittel in der Kosmetik eingesetzt und besitzen ein allergenes Potential. Ihre Verwendung ist in der Kosmetik nur bis zu einer Höchstkonzentration von 0,5 % (Säure) erlaubt. Für Kinder unter 3 Jahren sollen sie erst gar nicht zum Einsatz gelangen.

Salicylate sind die Salze der Salicylsäure
Salicylate finden sich in pflanzlichen Bestandteilen

Salicylate sind aber auch in einer Reihe von Lebensmitteln (zB. Pfefferminze, Kaffee...) und in Arzneimitteln (z.B. Aspirin) enthalten. Nur über den Verdauungsweg werden sie rasch wieder
ausgeschieden.

Synonyme:
• 2-Hydroxybenzencarbonsäure
• 2-Hydroxybenzoesäure
• ortho-Hydroxybenzoesäure
• ß-Hydroxybenzoesäure
• Spirsäure, Spiroylsäure

Salicylate, Salicylatintoleranz, Salicylatsensitivität

Lactoseintoleranz und Histaminintoleranz sind heute leider schon gängige Begriffe, Salicylatintoleranz weniger. Obwohl seit mehr als 100 Jahren bekannt, wird die Erkrankung in den relevanten Bereichen der Medizin nicht angemessen wahrgenommen. Hauptsächliche Beschwerden sind Bronchialasthma, Rhinitis und Polypenbildung in der Nase, chronische Irritationen im Magen-/Darmtrakt und Urticaria, die nach Applikation von Salicylaten auftreten.

Gerne manifestiert sich die Erkrankung an Grenzflächen wie Haut und Schleimhaut. Die Ursache ist eine spezielle Reaktion auf Substanzen in Nahrung, Schmerzmitteln und Kosmetika. In Europa sind bis zu 2,5% der Bevölkerung betroffen. Sensible Personen sollten Arzneimittel, Nahrungsmittel und Kosmetika mit hohen Salicylatgehalt meiden: mysalifree hilft dabei.

Fibromyalgie

Nach Dr. R. Paul St. Amand, einem kalifornischen Endokrinologen und selbst betroffenen, ist Fibromyalgie eine genetische Erkrankung. Der Körper ist demnach nicht in der Lage, überschüssiges Phosphat auszuscheiden, sondern lagert es sukzessive in den Knochen, Muskeln und letztlich Gelenken ein. Es entsteht durch die Einlagerungen ein Energiemangel, der sämtliche Zellen betrifft. Guaifenesin ermöglicht die Ausscheidung der Phosphate über die Nieren, es kommt zu einer Rückentwicklung der Krankheit. Guaifenesin-Therapieanwender müssen Salicylate, die über die Haut aufgenommen werden, unbedingt meiden, da die Wirkung des Medikaments sonst blockiert wird. Deshalb sind mysalifree-Produkte sehr gut für diese Therapieform geeignet. Mehr Infos darüber unter http://www.fibromyalgie-guaifenesin.info/de/salicylatvermeidung/uebersicht/

Alle mysalifree Produkte sind frei von Salicylaten (und damit auch frei von ätherischen Ölen): dies garantieren sowohl die Lieferanten der Rohstoffe als auch eine abschließende Kontrolle der Endprodukte durch ein unabhängiges Labor. mysalifree wurde von mir aus eigener Betroffenheit entwickelt, weil ich keine Pflege fand, die salicylatfrei, gut verträglich und hochwertig sprich bio war.

Ulrike Ischler




Sonntag, 11. Januar 2015

Willkommen auf dem mysalifree-Blog!

Die Hautgesundheit ist zu einem gesundheitspolitischen Problem in den zivilisierten Ländern geworden. Hautallergien und -erkrankungen nehmen ständig zu: das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Babys und Kinder. Als Grund sehen Experten in erster Linie chemische Inhaltsstoffe und Parfüme und viele andere Bestandteile von Kosmetika, die im Verdacht stehen, Nitrosamine zu bilden, Hormone zu beeinflußen, krebserregend oder ähnlich gesundheitsschädigend zu wirken.

Umso wichtiger ist es, zum Thema aufzuklären, auf hohe Qualität bei Rohstoffen und Herstellung, verträgliche und hypoallergene Inhaltsstoffe zu achten.

Seit Juni 2014 sind die salicylatfreien, biozertifizierten mysalifree-Produkte in unserem Online-Shop erhältlich. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Kunden, Interessenten und neuen Geschäftspartnern für die gute Resonanz und auch konstruktive Kritik bedanken.
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Zukünftig möchten wir unser Angebot um diesen Blog erweitern und hier regelmäßig rund um die Themen Biokosmetik, hochwertige Inhaltsstoffe, Verträglichkeit, allergieauslösende Inhaltsstoffe, Biozertifizierung, Hauterkrankungen, mysalifree-Aktionen und vielem, vielem mehr informieren, um Bewußtsein zum Thema Biokosmetik und Hautgesundheit zu schaffen.


Also auf ins Vergnügen, wir freuen uns auf eurer/ihr Feedback!