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Dienstag, 14. März 2017

Verträgliche Konservierungsstoffe in Bio- und Naturkosmetik

Sobald Kosmetik Wasser enthält (Cremen, Lotionen, Shampoo etc.) muss sie konserviert werden. Damit wird vermieden, dass ein Produkt nach dem Öffnen Bakterien, Schimmel oder Hefen bildet und so die Gesundheit des Anwenders gefährdet.
Reine Öle und Fette dagegen benötigen keinen Schutz.

In der konventionellen Kosmetik werden z.B. mit Formaldehyden und Parabenen vielfach Stoffe verwendet, denen in Tierversuchen hormonbeeinflussende Wirkungen nachgewiesen wurden [1] und die als krebserregend gelten. [2,3]

Solche Konservierungsmittel sind in zertifizierter Bio- und Naturkosmetik nicht erlaubt. Die strenge Kosmetik-Bio-Zertifizierung unserer mysalifree-Produkte nach dem österreichischen Lebensmittelbuch ÖLMB erlaubt uns genau 5 Konservierungsstoffe. Mit Natrium-Benzoat (INCI: Sodium Benzoate) und Kalium-Sorbat (INCI: Potassium Sorbate) verwenden wir für mysalifree-Produkte milde Konservierer, die ein geringes Allergiepotential aufweisen.

Doch wie alle Konservierungsstoffe können auch sie bei hochsensiblen Personen Reaktionen auslösen. Personen mit Salicylat-Intoleranz sollten beachten, dass Natrium Benzoat und Salicylat eine ähnliche chemische Struktur aufweisen.

Mit unserem Pflegeöl und Lippenbalsam bieten wir aber auch diesen Menschen eine perfekte Alternative: da beide Produkte kein Wasser, dafür reine Fette und Wachse enthalten, entfallen die Konservierer. Zusätzlich schützt der praktische Airless-Dispenser mit seinem System vor Bakterien & Co.
Auch bei unseren anderen Produkten hilft dieses Vakuumsystem, Konservierungsmittel einzusparen.

Konservierungsstoffe in Biokosmetik


Unser Pflegeöl kommt mit folgenden Inhaltsstoffen aus: Maiskeimöl*, Reiskeimöl*, Tocopherol (natürliches Vitamin E), Sojabohnenöl

hergestellt gemäß ÖLMB (österr. Lebensmittelbuch), Bio-Kosmetika
* aus kontrolliert biologischem Anbau

Weitere Infos zum Thema Konservierungsstoffe finden sich auch in diesen beiden Beiträgen
http://blog.mysalifree.com/2015/02/kosmetik-ohne-konservierungsstoffe-gibt.html
http://blog.mysalifree.com/2016/04/konservierung-muss-das-wirklich-sein-es.html


zu unserem Pflegeöl




  1. www.bfr.bund.de/cm/343/verwendung_von_parabenen_in_kosmetischen_mitteln.pdf
  2. www.bfr.bund.de%2Fcm%2F343%2Fparabenhaltige_deodorants_und_die_entstehung_von_brustkrebs.pdf
  3. http://www.bfr.bund.de/cm/343/formaldehyd_in_haarglaettungsmitteln.pdf

Mittwoch, 18. Januar 2017

Was bedeutet TTIP für Kosmetikprodukte in der EU?


Bezüglich der Inhaltsstoffe in Kosmetika gilt in der Europäischen Union: eine Substanz kann verboten werden, wenn hinreichender Verdacht auf gesundheitsschädliche Wirkung besteht. In den USA ist das jedoch völlig anders! Die Unternehmen können eigentlich alles verwenden, solange nicht bewiesen ist, dass ein Stoff bedenklich ist, wie z.B. Blei in Lippenstift (siehe BUND). Aufgrund der dortigen Gesetzeslage reicht ein Verdacht allein also nicht aus, um Inhaltsstoffe zu verbieten. So kommt es, dass in der EU mehr als 1300 Chemikalien in Kosmetika verboten sind, in den USA aber lediglich 11!! Solche Kosmetikprodukte mit zahlreichen bedenklichen Inhaltsstoffen würden durch TTIP den europäischen Markt überschwemmen, und das auch noch ohne Verpflichtung zur Kennzeichnung. Durch TTIP würde also das vorsorgende Prinzip, das die EU z.B. bei hormonell wirksamen Stoffen anwendet, ausgehebelt.

Ebenso bedenklich ist der Aspekt des Tierschutzes. Seit 2009 sind Tierversuche in der EU verboten (für Inhaltsstoffe und für das Endprodukt), in den USA sind Tierversuche nach wie vor erlaubt und gehören zum Standard.

Bei mysalifree vermeiden wir neben potentiell allergenen Inhaltsstoffen (Duftstoffe, Farbstoffe, ätherische Öle usw.) auch konsequent bedenkliche Inhaltsstoffe (Parabene, Mineralöle, Silikone, Sulfate u.v.m.). Unsere Biozertifizierung nach höchstem Standard garantiert, dass mindestens 95% der landwirtschaftlichen Inhaltsstoffe aus kbA stammen.

zu unserem Shop




Dienstag, 10. Januar 2017

Interview über Hautgesundheit | Unverträglichkeiten | salicylatfreie Kosmetik | Biozertifizierung

Ulrike im Interview mit Doro Rund, einer an Neurodermitis leidenden Biologin und
Gesundheits-Bloggerin.

Ulrike hat mysalifree aufgrund ihrer eigenen Betroffenheit (Fibromyalgie, diverse Unverträglichkeiten und Allergien) entwickelt. Sie muss u.a. strikt Salicylate meiden - daher geht es in diesem Gespräch auch um Salicylate, Salicylatintoleranz, Samter Trias ....

Weitere Themen sind u.a.:  was bedeutet "dermatologisch getestet"? Wie ist das mit den verschiedenen Labeln der Biozertifizierung von Kosmetik? Was versteht man unter Halal-Kosmetik? Warum sind  Konservierungsstoffe nötig? Thema "Hautgesundheit": warum ist eine gesunde Hautbarriere auch für den gesamten Körper relevant?

Wir sollten uns bewußt sein, dass unsere Haut als größtes Sinnesorgan wichtige Funktionen (Immunfunktion: eine gesunde Hautbarriere schützt Bakterien, Allergene etc. vor dem Eindringen in den Körper; Ausscheidungsfunktion, Temperaturregelungsfunktion etc.) erfüllt.
Genau wie bei der Ernährung sollten wir auch hier auf hochwertige Produkte ohne  belastende Inhaltsstoffe achten!




Doro Rund berichtet auf ihrem Blog über Neurodermitis, Ernährung, Histaminintoleranz uvm.
Hier geht's zum Originalbeitrag.


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Dienstag, 7. Juni 2016

Hast Du empfindliche Haut?

was ist die Ursache für empfindliche Haut?

Immer mehr Menschen leiden unter sensibler Haut, doch woran liegt das?

In den meisten Fällen ist bei einer empfindlichen Haut der natürliche Säureschutzmantel, die Hautbarriere, gestört. Die Haut kann die Feuchtigkeit nicht mehr halten, wird dadurch durchlässiger für reizende Stoffe, Bakterien und Keime. Die Folge sind Rötungen, Juckreiz, Pickelchen, spannende oder schuppende Haut und sogar Entzündungen.

Ursachen

Es gibt verschiedene Ursachen, die zu diesem Zustand führen können:
  • Hormonelle, genetische, körperliche und psychische Faktoren können eine Rolle spielen, so dass die durch diese Faktoren sensiblere Haut eine höhere Reaktionsbereitschaft auf äußere Einflüsse wie Stress, UV-Strahlen, trockene Heizungsluft, ungesunden Lebensstil, Kälte, Wind usw. zeigen kann.
  • Durch die heute übliche Vielzahl angewandter Produkte ist man sehr viel mehr allergieauslösenden Substanzen ausgesetzt als früher.
  • Die Empfindlichkeit steigt mit zunehmendem Alter. Reifere Haut verliert an Elastizität, ist dünner und trockener.
  • Viele Produkte enthalten austrocknende Inhaltsstoffe wie bestimmte Alkohole (z.B. Ethanol, Ethyl Alcohol, Methanol, Isopropyl Alcohol, SD Alcohol und Benzyl Alcohol, Alcohol denat.) oder zu hoch dosiertes Glycerin. Ein weiteres Problem sind Erdölprodukte wie Paraffine, Silikone, Vaseline, Mineralöle usw.. Erdölprodukte werden in sehr vielen konventionellen Produkten verwendet, diese legen sich wie ein Film über die Haut. Dadurch verstopfen die Poren, die Haut kann nicht mehr atmen, Giftstoffe, Schweiß usw. können nicht mehr so leicht ausgeschieden werden, die Haut wird immer trockener.
  • Kritische Konservierungsmittel wie Parabene und Formaldehyde reizen die Haut, schädigen möglicherweise den gesamten Organismus und können zu Allergien führen, ebenso wie zahlreiche Duft- und Farbstoffe, die nicht nur in herkömmlicher Kosmetik Verwendung finden.
  • Eine Reihe von weiteren Inhaltsstoffen können die Haut reizen, deren Schutzmechanismus beeinflussen und weiterführende negative Auswirkungen auf den Körper haben wie z.B. DEA, PEG, PPG, Phtalate, Sulfate und weitere.

 

Was tun?

  • auf reizende Inhaltsstoffe verzichten
  • Inhaltsstoffe mit hohem Allergiepotential meiden
  • Produkte mit einer überschaubaren Anzahl an Inhaltsstoffen wählen (weniger ist mehr)
  • Produkte mit reizarmen Inhaltsstoffen verwenden
  • Produkte mit luftdichter Verpackung wählen, wodurch der Anteil an Konservierungsstoffen minimalisiert und die Verunreinigung des Produkts vermieden wird
  • hochwertige Naturkosmetik verwenden, möglichst zertifiziert und mit Inhaltsstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau

 

mysalifree

mysalifree ist DIE Bio-Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut. Grundlage aller unserer Produkte ist wertvolles Bio-Reiskeimöl (kontrolliert biologischer Anbau aus Italien). Reiskeimöl ist hervorragend geeignet für die Anwendung bei trockener, gereizter, barrieregestörter und empfindlicher Haut, denn es spendet reichlich Feuchtigkeit und hilft schädigende Einwirkungen durch äußere Einflüsse zu vermeiden. Mehr über Reiskeimöl in diesem Blogbeitrag.

mysalifree Pflegeöl

Weitere hochwertige Inhaltsstoffe wie Getreideöle, Nachtkerzenöl, Borretschöl, Granatapfelöl, Shea-Butter, Mangobutter, Kakaobutter, Bienenwachs und weitere helfen, die Zellerneuerung und Wundheilung anzuregen, die Hautbarriere zu stärken und den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren. Sie sind pflegend und rückfettend und helfen der Haut, sich wieder selbst zu versorgen.

mysalifree verwendet Airless-Dispenser zur Aufbewahrung der wertvollen Pflege- und Reinigungsprodukte. Über die vielen Vorteile dieser Verpackung informiert dieser Blogbeitrag.



Bilder:
fotalia.com, orelphoto 
mysalifree.com

Montag, 4. April 2016

Konservierung – muss das wirklich sein? Es gibt doch Kosmetika „Frei von Konservierungsstoffen“?

Grundsätzlich muss vorausgeschickt werden: alle wasserhaltigen Kosmetika (Cremes, Lotionen etc.), und das sind die meisten, müssen - auf welche Art auch immer – konserviert werden. Es ist von großer Wichtigkeit, dass sich nach dem Öffnen der Creme oder Lotion nicht zu viele Mikrorganismen wie Schimmel, Bakterien oder Hefen bilden können. Das würde unserem Körper schlecht bekommen. Unzureichend konservierte oder abgelaufene Produkte können zu Hautirritationen wie Unreinheiten und Rötungen, gereizter, schuppender oder spannender Haut führen.
Im Unterschied zu wasserhaltigen Produkten brauchen reine Fette, Wachse und Öle keinen Schutz gegen Mikroorganismen; sie können allerdings ranzig werden, das hängt mit ihrer Anfälligkeit gegenüber Luftsauerstoff (Oxidation) zusammen.
Mit chemischen "Hämmern" wie Formaldehyden (Formaldehydeabspaltern) oder Parabenen ist das Konservieren überhaupt kein Problem – aber wer will sich Stoffe auf die Haut schmieren, die in Verdacht stehen krebserregend oder hormonbeeinflußend zu sein? Solche Stoffe werden in herkömmlicher Kosmetik häufig verwendet - in zertifizierter Naturkosmetik sind sie und ähnlich problematische Konservierungsmittel verboten.

Konservierung bei Biokosmetik

Konservierung ist ein herausforderndes Thema – besonders bei Natur- und Biokosmetik.  
Völlig unproblematische Konservierungsstoffe gibt es leider nicht!
In den jeweiligen Zertifizierungsrichtlinien ist gelistet, welche Stoffe erlaubt sind. Unsere strenge Biozertifizierung nach ÖLMB (österreichisches Lebensmittelbuch Codex A8 Biokosmetik) sagt dazu:

„Als Konservierungsmittel werden ausschließlich untenstehende Stoffe oder Gemische synthetischen Ursprungs eingesetzt. Festzuhalten ist, dass eine wirksame Konservierung - wenn erforderlich - aus Gründen des Verbraucherschutzes und der Produktsicherheit unbedingt notwendig ist.

Konservierungsmittel: 

In dieser Liste sind Salze mit folgenden Kationen zulässig:
Natrium, Kalium, Ammonium und Ethanolammonium, Calcium und Magnesium.
Ameisensäure (Formic Acid)
Benzoesäure, ihre Salze und Ethylester (Benzoic-Acid)
Benzylalkohol (Benzyl Alcohol)
Propionsäure und ihre Salze (Propionic Acid)
Salizylsäure und ihre Salze (Salicylic Acid)
Sorbinsäure und ihre Salze (Sorbic Acid)“¹

Es handelt sich dabei um sogenannte „naturidente“, d.h. synthetische, aber der Natur nachempfundene Stoffe – die mildesten sind die oben genannten. Wir haben uns für Natrium-Benzoat (INCI: Sodium Benzoate) und Kalium-Sorbat (INCI: Potassium Sorbate - das Allergiepotential beträgt ein Zwanzigstel der PHB-Ester, sprich Parabene) entschieden; auch diese beiden Stoffe können in seltenen Fällen reizen, werden von Kosmetikanalyse.de (Initiative der Schweizer Stiftung zur Erhaltung der Hautgesundheit) mit „gut“ beurteilt.² Benzoate kommen übrigens überall in der Pflanzenwelt vor.



„Ein hautsensibilisierendes Potential der Benzoesäure konnte an Probanden nicht nachgewiesen werden. In der Allgemeinbevölkerung werden Hautreaktionen gegenüber Benzoesäure insgesamt sehr selten beobachtet (ca. 0,2 %). Kontaktallergische Reaktion (Kontaktdermatitis, -urtikaria) auf Benzoesäure und Natriumbenzoat sind in wenigen Einzelfällen beschrieben. Benzoesäure und Natriumbenzoat können pseudoallergische Reaktionen in Form einer Urtikaria auslösen, bevorzugt bei disponierten Patienten mit einer (chronischen) Urtikaria, Asthma oder ASS-Intoleranz in der Vorgeschichte. Zumeist sind jedoch für eine Auslösung von entsprechenden Reaktionen höhere Dosen einer oralen Aufnahme von Benzoesäure erforderlich (50-100 mg).“³



„Frei von Konservierungsmitteln“ – gibt’s nicht

Auch mit sogenannten „Multi-Functionals“ ist Konservierung möglich - z.B. mit Alkohol, Glyzerin oder ätherischen Ölen - sie sind nicht in der Liste der zugelassenen Konservierungsmittel (KVO) zu finden, denn ihr Hauptzweck ist nicht die Konservierung, sie haben aber auch konservierende Wirkung.
Das ist der Grund, warum manche Produkte mit „frei von Konservierungsmitteln“ ausgezeichnet sind - eine Gesetzeslücke, die vermutlich nicht mehr lange bestehen wird, weil sie eigentlich eine Fehlinformation darstellt. Mehr zu diesem Thema auch in diesem vergangenen Blogbeitrag.

Auch die Verpackung spielt eine Rolle

Neben den Konservierungsstoffen hängt die Haltbarkeit eines Kosmetikproduktes aber auch von der Rezeptur, der Produktion und der Verpackung ab.
Cremes in Tiegeln z.B. werden beim Entnehmen durch keimbesiedelte Finger jedesmal neu „kontaminiert“.
Ideal für Naturkosmetik – wenn auch hochpreisig – ist der Airless-Dispenser: im Unterschied zu herkömmlichen Pumpsystemen gelangt keine Luft - und mit ihr schädliche Umwelteinflüsse wie Keime oder Pilzsporen - in die Packung. Durch das Vakuumsystem ist es möglich, den Produkten weniger Konservierungsstoffe beizumengen; es ist nicht nur Luft-, sondern auch Lichtschutz gegeben (Luft und Sonnenlicht sind die Faktoren, die sensiblen Inhaltsstoffen am stärksten zusetzen).

Fazit: Konservierung muss sein

Aber keine Konservierung ist völlig unproblematisch! Jede Art der Konservierung ist ein Abwägen zwischen dem Streben nach möglichst naturbelassener Kosmetik und dem Schutz der Haut vor Mikroorganismen, die ihr mindestens genau so schaden können wie die Konservierung.
Der Zweck von Konservierungsmitteln ist es, Mikroorganismen wir Bakterien, Schimmel und Hefen abzutöten bzw. deren Wachstum zu hemmen. Ein Stoff, der das macht, kann leider auch reizen. Daher sind auch die in Natur- und Biokosmetik erlaubten Konservierungsstoffe nicht ganz unproblematisch und dürfen nur bis zu einer maximalen Konzentration eingesetzt werden (geregelt im Anhang zur Kosmetikverordnung).

In unseren Rezepturen bemühen wir uns soweit es möglich ist, mit natürlichen Komponenten wie Vitamin E oder pflanzlichem Glyzerin auszukommen. Wo nötig, sind wir bestrebt, die Produktsicherheit mit möglichst geringen Konzentrationen der o.g. Stoffe (in unserem Fall Kaliumsorbat und Natriumbenzoat) zu gewährleisten.
Hygienische Airless-Dispenser, die wir bei allen leave on Produkten verwenden, helfen uns dabei.

https://www.mysalifree.com/produkt/pflegeoel/?utm_source=blog.mysalifree.com&utm_medium=social&utm_campaign=Konservierung%20%E2%80%93%20muss%20das%20wirklich%20sein%3F%20Es%20gibt%20doch%20Kosmetika%20%E2%80%9EFrei%20von%20Konservierungsstoffen%E2%80%9C%3F
Unser Tipp

Das allersicherste bei hypersensibler Haut: keine wasserhaltigen Produkte für die Gesichtspflege verwenden, keine Öle mit Duftstoffen oder ätherischen Ölen.

Ideal ist das mysalifree Pflegeöl mit Getreideölen: es besteht aus Reiskeimöl, Maiskeimöl und natürlichem Vitamin E, es kommt ohne zusätzliche Konservierung aus. Stabilisieren Sie damit Ihre Hautbarriere - so wird Ihre Haut wieder widerstandsfähiger und weniger empfindlich gegenüber Reizen.




¹) https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/lebensmittel/buch/codex/A_8_BIO.pdf?4vioy3
²) http://www.cosmeticanalysis.com/de/kosmetik-inhaltsstoffe/potassium-sorbate.html
³) http://www.alles-zur-allergologie.de/Allergologie/Artikel/5133/Allergen,Allergie/Benzoesäure/

Bildquelle: fotalia.com, Romolo Tavani

Montag, 7. März 2016

Aktuelle kritische Medienberichte zu Kosmetik



Zur Zeit häufen sich kritische Medienbeiträge über Kosmetik. Wir haben ein wenig gesammelt und listen sie hier für euch zum Nachschauen:

DIE ZEIT veröffentlicht eine Wissensserie "Kosmetik-Check" u.a. zu den folgenden beiden Themen:

 „Falsche Versprechen, schön verpackt“
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-02/kosmetikprodukte-wirksamkeit-dermatologisch-getestet-studien-falten-haut-haare
„Aluminium unterm Arm, Mineralöl auf der Haut“
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-02/kosmetik-check-schadstoffe-gift

Der SWR berichtet in "Betrifft" über

„Gift in Shampoos und Cremes“
http://swrmediathek.de/player.htm?show=c21b1cb0-da25-11e5-bccf-0026b975e0ea

Die ARD in Plusminus

„Parabene – Wie gefährlich sind die Zusatzstoffe in Kosmetikprodukten?
http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/parabene-100.html

Konsument.at über

„Antifaltencremen – glatte Makulatur“
http://www.konsument.at/antifaltencreme032016

Leider ist es kaum möglich, einen klaren Tipp zu geben: die Studien widersprechen sich, die Meinungen von Experten gehen auseinander.
Es bleibt dem Anwender also nichts anderes übrig - auch wenn es mühsam ist - als sich selbst eine Meinung zu bilden. Den Hausverstand einsetzen, bekannte bedenkliche Stoffe meiden und nichts übertreiben.

Mit mysalifree entziehen wir uns der Diskussion, indem wir Inhaltsstoffe vermeiden, die in Verdacht stehen gesundheitsschädlich zu sein. Viele dieser Stoffe sind ohnehin bei unserer strengen Biozertifzierung nach dem österreichischen Lebensmittelbuch verboten.

Alles Wesentliche zu mysalifree „Auf einen Blick“

Bildquelle: pixabay.com, Public Domain Pictures 

Mittwoch, 29. April 2015

Unser Anliegen ist euer Interesse!

Seit 4 Monaten gibt es unseren mysalifree-Blog. Wir freuen uns sehr über die Aufmerksamkeit, die ihr als Leser unserem Blog schenkt und möchten heute darüber schreiben, was eigentlich unser Anliegen ist, worauf es uns ankommt.

Natürlich wäre es gelogen, wenn wir nicht auch nennen würden, dass wir unsere zertifizierte Biokosmetik verkaufen möchten. Das aber aus voller Überzeugung zu unseren Produkten! Wir möchten mit unserer Pflegelinie einen Beitrag zu gesunder, wertvoller Hautpflege leisten - nicht zuletzt deshalb, weil wir z.T. selbst unter irritierter und allergischer Haut leiden. Toxikologische Institute und Mediziner beklagen eine ständige Zunahme an Patienten, die durch den Gebrauch von Kosmetika und Duftstoffen gesundheitlichen Schaden nehmen. Hautgesundheit wird also zunehmend zu einem gesundheitspolitischen Thema.

verträgliche und zertifizierte Biokosmetik von mysalifree
Es gibt immer wieder aktuelle Beiträge im Netz zu diskutierten Inhaltsstoffen wie Parabene, Silikone, Duftstoffen usw. Mittlerweile gibt es einige Leser, die das als „Hype“ empfinden oder sich einfach daran stören, daß Produkte nur noch auf vermeintlich „gesunde“ Inhaltsstoffe reduziert werden. Es gibt aber auch Leser (und Kunden von uns), die sich freuen endlich Produkte gefunden zu haben, die verträglich sind und mit ihren ganz individuellen gesundheitlichen Hautproblemen konform gehen. So muß man immer auch darauf schauen, wie die Bedürfnisse des Einzelnen aussehen und kann nicht alles über einen Kamm scheren.

Mit unseren besonders verträglichen und zertifizierten Produkten sprechen wir nicht die breite Masse an sondern eher die Verbraucher, die unter Hautproblemen leiden oder bestimmte Stoffe meiden müssen und bisher einfach keine verträgliche Pflege gefunden haben.
Es ist uns aber auch ein Anliegen, gesunde Verbraucher über Hautgesundheit aufzuklären und mehr Bewußtsein für den Umgang mit Hautpflege zu schaffen, denn wer kennt schon die langfristigen Folgen von Inhaltsstoffen, die in Diskussion stehen? Warum nicht z.B. einen Stoff, vor dem der österreichische Gesundheitsminister warnt durch einen unbedenklichen, natürlichen und verträglichen Stoff ersetzen?

Im Lebensmittelbereich findet schon seit einigen Jahren Aufklärung statt, viele Menschen haben ihre Ernährung umgestellt oder ihr Einkaufsverhalten geändert. Für den Einen ist die vegane Lebensweise der richtige Weg, für den Anderen z.B. eine LowCarb-Ernährung oder Paleo. Immer größer wird auch der Anteil derer, die sich glutenfrei ernähren müssen.
Bei der Kosmetik/Hautpflege sind viele Verbraucher noch sehr unbedarft und bedenkenlos. Dabei ist die Haut unser größtes Organ und Kosmetika können direkt in den Körper gelangen. So ist es uns einfach ein Bedürfnis, Bewußtsein zum Thema Inhaltsstoffe zu wecken.

Wir vertreten Produkte die
  • möglichst frei von allergenen Stoffen sind wie Duftstoffe, Salicylate, ätherische Öle usw.,
  • frei von diskutierten Stoffen sind wie Aluminium, Parabene, Silikone, PEG&PPG usw.,
  • nach höchstem Standard biozertifiziert sind.

So findet ihr hier eine kleine Auswahl unserer bisherigen Beiträge zu folgenden Themen:
Salicylate
glutenfreie Kosmetik
Konservierungsstoffe
Biozertifizierung
Duftstoffe
Reiskeimöl
Silikone

Es gibt Inhaltsstoffe, die zwar bedenkenlos sind, für uns aber aufgrund der strengen Vorgaben der Biozertifizierung trotzdem nicht in Frage kommen. So gibt es z.B. kein Bio-Hyaluron. Früher wurde Hyaluron aus Hahnenkämmen hergestellt. Inzwischen wird es durch bakterielle Fermention gewonnen. Es gibt auch eine Gewinnung aus Zitterpilzen, aber die sind nicht aus kontrolliert biologischem Anbau erhältlich und somit für uns tabu.

Wir hoffen, daß dieser Beitrag euch unseren Standpunkt etwas näher gebracht hat und freuen uns wieder auf eure Kommentare und Meinungen dazu :-)




Freitag, 20. Februar 2015

Kosmetik ohne Konservierungsstoffe? Gibt es nicht!

Cremes bieten gute Lebensbedingungen für Bakterien
Jede Creme besteht in ihrer Grundlage aus einer Mischung von Wasser und Fett. Bakterien ernähren sich von Fetten und Proteinen, brauchen aber einen wässrigen Träger und einen leicht sauren ph-Wert zum Überleben. Eine Creme im sauren Bereich (ph 5-5,5) mit Fettstoffen und Proteinen bietet Bakterien und Pilzen somit einen idealen Lebensraum! Diese kleinen Lebewesen kommen überall vor: in der Luft, auf Gegenständen, auf unserer Haut usw. Solange ihre Anzahl nicht überhand nimmt, sind die meisten von ihnen harmlos. Unter guten Lebensbedingungen jedoch können sie sich mit rasanter Geschwindigkeit vermehren, so daß ein Produkt ohne Konservierungsmittel innerhalb weniger Tage einer hohen Keimbelastung ausgesetzt sein kann.

Ein Glas Wasser, das bei Raumtemperatur eine Woche lang im Bad steht, beginnt Schlieren zu bilden und seltsam zu riechen. Dieses Wasser würde man wohl weder trinken noch sich ins Gesicht schmieren-genau so würde aber eine unkonservierte Creme nach einer Woche aussehen! Konservierungsstoffe in Kosmetika sind also wichtig, um zu verhindern, daß die Produkte verderben und die Gesundheit der Verbraucher gefährden.

Trotzdem werben viele Kosmetikhersteller mit der Aussage „ohne Konservierungsstoffe“- wie kann das sein?

Nun, es gibt klassische (billige) Konservierungsmittel, wie z.B. die in Diskussion stehenden Parabene, die in herkömmlicher Kosmetik häufig eingesetzt werden. Manche Hersteller loben Ihre Produkte z.B. mit Eigenschaften wie „parabenfrei“ aus. Diese Produkte enthalten dann zwar keine Parabene, dafür aber andere Konservierungsstoffe, die nicht als solche deklariert werden müssen. Es gibt nämlich auch Inhaltsstoffe (z.B. Emulgatoren, Alkohole, Duftstoffe, ätherische Öle), die in erster Linie einen anderen Zweck erfüllen, jedoch auch desinfizierende Eigenschaften besitzen. Setzt man als Hersteller solche Stoffe in einer Creme ein, kann man auf deklarierte Konservierungsmittel verzichten und sein Produkt mit dem Vermerk „ohne Konservierungsstoffe“ bezeichnen.

Auch mysalifree verwendet Konservierungsmittel, denn lt. ÖLMB (Österreichisches Lebensmittelbuch, A8, 6. Biokosmetika) ist der Einsatz von Konservierungsmitteln aus Gründen des Verbraucherschutzes und der Produktsicherheit unbedingt notwendig.

mysalifree nutzt milde Konservierungsmittel wie Kaliumsorbat und Natriumbenzoat. Kaliumsorbat gilt als gut verträglich und unbedenklich. Natriumbezoat ist nur im sauren Bereich gegen Hefe und Schimmelpilze wirksam. Beide Stoffe sind für zertifizierte Naturkosmetik zugelassen, können aber in seltenen Fällen, wie alle konservierenden Substanzen, Hautirritationen oder Allergien auslösen.

Die gesamte mysalifree-Palette wurde an freiwilligen Probanden getestet - bei allen 8 Produkten wurde eine 100%ige Verträglichkeit durch Derma Consult/Berlin bestätigt.

mysalifree Cremes und das Pflegeöl werden in sogenannte „Airless-Spender“ abgefüllt. Der Vorteil dieser Spender: durch das Vakuumsystem kommt kein Sauerstoff mit der Creme in Berührung, es können keine Mikroorganismen eindringen – daher sind sie hygienisch, hautfreundlich (spart Konservierer), sparsam (97% Entleerung) und praktisch (einfache Dosierung).



Wie denkt ihr darüber? Habt ihr euch bisher in eurem Kaufverhalten beeinflussen lassen von der Aussage "ohne Konservierungsstoffe"?  Wie sind eure Erfahrungen?