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Mittwoch, 4. Oktober 2017

Naturkosmetik-Bloggerinnen berichten

Heute: Julia von „Beautyjagd“ im Interview mit Ulrike Ischler von mysalifree

Ulrike Ischler von mysalifree

Mysalifree heißt die junge Naturkosmetikmarke, die in Österreich beheimatet ist und 2014 von Ulrike Ischler gegründet wurde. Ich freue mich über das Interview, das ich mit Ulrike führen konnte:

Ulrike, wie kam es zur Entstehung von mysalifree?

Der Grund ist ganz simpel: durch eine Umwelterkrankung bin ich sehr sensibel bzw. intolerant und muss viele Inhaltsstoffe bei Nahrungsmitteln und in Kosmetik meiden (Histamin, Lactose, Gluten, Duftstoffe, Salicylate).
So war ich auf der Suche nach einer Pflege frei von reizenden und diskutierten Stoffen. Nach unzähligen Stunden der Recherche stellte ich fest, dass es das, was ich brauchte, weltweit nicht gibt! Mir waren Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau wichtig und ich wollte reizarme Produkte die frei von Stoffen wie ätherischen Ölen, Duftstoffen, Salicylaten, Farbstoffen oder Wollwachs sind. Inhaltsstoffe wie Mineralöle, Sulfate, Parabene, Mikroplastik usw. waren sowieso tabu.
Da aufgrund meiner Krankheit die berufliche Zukunft äußerst unsicher war und ich viele Jahre in der Pharmaindustrie im Bereich Dermatologie tätig war, nistete sich der Gedanke in meinen Hinterkopf ein, die Kosmetik selbst zu entwickeln. Nach langer Zeit der Vorbereitung gründete ich zusammen mit meinem Mann die Biokosmetikfirma mysalifree.

Eigene Betroffenheit - mysalifree


Wo ist der Firmensitz und wer arbeitet mit im Unternehmen?

Bisher ist unser Einfamilienhaus im schönen Wienerwald (Niederösterreich) der Firmensitz. Die gesamte Familie arbeitet mit: mein Bereich ist das Marketing und die Entwicklung von Rezepturen (in Zusammenarbeit mit einer Expertin). Nichts, was ich nicht selbst getestet und verwendet habe, kommt auf den Markt. Mein Mann ist zuständig für IT, Logistik, Öffentlichkeitsarbeit und die Zahlen. Mein Sohn, ausgebildeter Fotograf, kümmert sich um unsere Bilder und mit mir zusammen um den Social Media-Bereich. Gerade vor kurzem haben wir unseren virtuellem Auftritt einem Facelifting unterzogen. Um den Versand in Deutschland sowie um die wöchentlichen Blogbeiträge kümmert sich eine Freundin im hohen Norden.

Salicylatfreies Shampoo - mysalifree

Wie kam es zu dem Namen eurer Marke?

Salicylate, die ich leider nicht vertrage, finden sich in fast jeder Kosmetik. Mysalifree ist frei von diesen Salzen der Salicylsäure, die Bestandteil vieler Pflanzen sind. Die Pflanzen nutzen sie zur Abwehr von Krankheitserregern, die Kosmetikbranche oft als Konservierungsmittel oder auch gegen Hautunreinheiten. Da Salicylsäure reizen kann, ist sie bei Kindern unter drei Jahren komplett verboten.

Was steckt drin in den mysalifree-Produkten?

Da stellt sich eher die Frage, was ist nicht drin? Unsere Produkte sind alle bio und überwiegend auch vegan, bis auf drei von insgesamt 13 Produkten.

Alle Produkte sind nach ÖLMB auf höchstem Standard zertifiziert, z.B. müssen mindestens 95% der landwirtschaftlichen Inhaltsstoffe aus kbA stammen. Nur schonende Herstellungsverfahren sind erlaubt und kritische Stoffe wie Sulfate, Mineralöle, Parabene usw. sind absolut verboten. Auf diese Zertifizierung sind wir sehr stolz, denn nicht viele Hersteller erfüllen die Bedingungen. Wir vermeiden ebenso ätherische Öle, da sie für viele Menschen hautreizend sind.

Welche Rohstoffe sind dann in mysalifree-Produkten zu finden?

Bio-Getreideöle und Bio-Kräuteröle sind hervorragend verträglich und enthalten keine Salicylate. Ich suche immer Bio-Rohstoffe, die unseren Ansprüchen gerecht werden. Als Basis dient uns in allen Produkten wertvolles Bio-Reiskeimöl, besonders für sensible und irritierte Haut geeignet. Hirsesamenextrakt und Borretschsamenöl sind gut für empfindliche Haut, sie wirken entzündungshemmend und heilend. Auf unserer Homepage schreiben wir detailliert zu unseren Inhaltsstoffen.
Die CO2-Extraktion, einbesonders schonendes Herstellungsverfahren ermöglicht uns den Einsatz von normalerweise salicylathaltigen Ölen und Extrakten wie z.B. Kaffee-Extrakt oder Nachtkerzensamenöl. Außerdem kommen beste Bio-Öle aus Kokosnuss, Mais, Kürbis oder Granatapfel zum Einsatz. Reine Buttern und Wachse wie z.B. Shea-, Mango-, Kakaobutter und Bienenwachs sind ebenfalls wichtiger Bestandteil. Alle Wirkstoffe kommen aus kbA und alle Inhaltsstoffe sind zugelassen für zertifizierte Naturkosmetik.

Wie entwickelt ihr Rezepturen?

Die Entwicklung war echt eine Herausforderung, da es diese Kombination bisher nicht gab. Experten aus der Naturkosmetikbranche, Dermatologen und dermatologische Abteilungen österreichischer Universitäten-basierend auf wissenschaftlicher Literatur- waren an der Entwicklung beteiligt.

Unsere Produkte werden durch ein unabhängiges Labor nicht nur auf Salicylatfreiheit, sondern auch immer auf Verträglichkeit geprüft. „kosmetikanalyse.de“ (Schweizer Stiftung zuer Erhaltung der Hautgesundheit) hat alle unsere Produkte bestens bewertet.

Warum ist Dir „bio“ bei Kosmetik wichtig?

Ich ernähre mich doch auch möglichst gesund und bio. Wie soll ich das bei Kosmetik dann anders handhaben? Unsere Haut spielt eine äußerst wichtige Rolle für die Gesundheit! Mit ca. zwei Quadratmetern ist sie unser größtes Sinnesorgan und hat viele äußerst wichtige Funktionen für unseren Körper. Wenn die natürliche Hautbarriere gestört ist, dringen leicht Bakterien & Co ein. Die Folge können Hautreizungen und Allergien sein.

mysalifree Bestseller

Was sind eure beliebtesten Produkte

Zu unseren Bestsellern gehören unsere Bio-Tagescreme, Bio-Nachtcreme, der Lippenbalsam und das Shampoo. Das unser Shampoo so begehrt ist, hat mich ehrlich gesagt überrascht. Ich vermute, dass viele Kunden empfindliche und gereizte Kopfhaut haben, weil herkömmliche Shampoos bedenkliche, ja teils sogar aggressive Stoffe enthalten. Das Shampoo hat schon einige Preise gewonnen! Desweiteren haben wir gerade zwei neue Produkte mit zartem Kokosduft auf den Markt gebracht.

Wie entstehen die Preise bei mysalifree?

Als junges Start-up sind die Produktionsmengen noch klein, das macht Verpackung, Produktion und Logistik teurer. Wir liegen ungefähr auf Apotheker-Preisklasse. Alle Wirkstoffe sind bio und CO2-extrahiert und ebenso Biozertifizierung, Tests für Salicylatfreiheit und Verträglichkeit, der hygienische und ökonomische Airless-Dispenser schlagen sich auf den Preis nieder. Ein großer Vorteil ist, dass unsere Produkte äußerst ergiebig sind. Man kann sie sehr sparsam verwenden, was sie wiederum preiswert macht.

Wie findest Du Erholung, wenn Du mal nicht arbeitest?

Die Natur gibt mir Kraft, vor allem die Berge, aber auch die Laubwälder hier im Wienerwald. Zweimal im Jahr zieht es mich aber auch ans Meer! Des weiteren haben wir einen Biogarten mit altem Baumbestand, der zwar viel Arbeit macht, aber auch Entspannung gibt.

Wir alle sollten versuchen, die Natur zu erhalten. Wir bei mysalifree versuchen das durch bewusste Lebensweise und auch mit unseren Produkten, die z.B. alle ohne Umverpackung auskommen, voll recycelbar sind und umweltfreundlich hergestellt wurden.


Ulrike, vielen Dank für das Interview!

Interessantes zum Thema Biokosmetik, Verträglichkeit und Hautgesundheit gibt es auf unserer Homepage. Folgt uns auch gern auf Facebook, Instagram oder Pinterest, wir freuen uns über neue Follower!

Zum Originalbeitrag und zur Verlosung 

fotocredit: Julia Keith, Beautyjagd





Dienstag, 21. März 2017

So strahlt die Haut im Frühling

Frühlingserwachen für die Haut

Endlich kommt der Frühling mit Sonne, Vogelgezwitscher und sprießendem Grün - und damit ändert sich auch das Pflegebedürfnis unserer Haut. Die Talgdrüsen produzieren wieder mehr schützendes Fett, die lockere Kleidung lässt die Haut besser atmen.

Tipps für strahlend frische Frühlingshaut

Das Allerwichtigste für frische, gesunde und glatte Haut ist jetzt ausreichende Feuchtigkeit. Mit der richtigen Frühlings-Pflege verschwindet der winterliche Grauschleier der Haut und strahlt mit der Sonne um die Wette.

Starte dein Frühlings-Pflegeprogramm mit einem Gesichtsdampfbad – das öffnet die Poren - und mit einem milden Peeling. Es beseitigt raue Stellen und Hornschuppen, fördert die Durchblutung – so ist deine Haut aufnahmebereit für die nachfolgende Pflege.

Peeling zum Selbermachen:
Ganz einfach: mysalifree Pflegeöl mit feinem Zucker vermischen, bis eine zähe Paste entsteht, die sich gut auf die Haut auftragen lässt. Mit dem Peeling sanft das Gesicht einreiben und den restlichen Körper. Alles gut abschwemmen – durch das Öl ist kein Nachcremen nötig, die Haut ist gut versorgt und seidenweich.

Die Gesichts-Pflege auf die Hautbedürfnisse abstimmen

Reichlich Feuchtigkeit ist das A und O im Frühling für jeden Hauttyp. Normale und fettige Haut fühlt sich am wohlsten mit einer leichten, reizarmen Tagescreme; trockene, reife oder gar rissige Haut verlangt nach einer reichhaltigeren Pflegeformel.

mysalifree BIO-Tages- und die reichhaltigere BIO-Nachtcreme mit hochwertigen BIO-Pflanzenölen, Vitaminen und essentiellen Fettsäuren und Wasser stärken die Hautbarriere und sorgen für eine gesunde, glatte und strahlende „Pfirsichhaut“.

Bei ganz besonders empfindlicher Haut empfehlen wir, mit unserem BIO-Pflegeöl zu starten – es kommt völlig ohne Konservierung aus; Reiskeimöl* und Maiskeimöl* sind leichte Öle mit hohem Linolsäuregehalt, reich an natürlichem Vitamin E und Phytosterolen und damit prädestiniert für sensible, trockene, gereizte und barrieregestörte Haut. Sie sorgen für reichlich Feuchtigkeit, wirken beruhigend und machen die Haut geschmeidig und glatt.

Das Pflegeöl zieht rasch ein und hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut.

Die Haut um die Augen ist etwa viermal dünner als die restliche Gesichtshaut und verdient ab dem 30 Lebensjahr besondere Aufmerksamkeit. Unsere BIO-Augencreme mit Reiskeimöl*, Nachtkerzensamen-* und Borretschsamenextrakt* beruhigt und regeneriert die sensible Hautpartie und versorgt sie mit Omega 3- und Omega 6-Säuren. Granatapfelsamenextrakt* schützt vor freien Radikalen und gegen Fältchen. Glyzerin*, Shea-* und Mangobutter* spenden reichlich Feuchtigkeit, Kaffee* stimuliert die Mikrozirkulation und mindert Schwellungen.

Für weiche Lippen

Lippen besitzen keine Talgdrüsen, die vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Löse Verhornungen und Hautschüppchen durch ein sanftes Peeling mit einer weichen Zahnbürste. Zum Schutz und zur Versorgung der zarten Lippenhaut mit Feuchtigkeit verwende unseren BIO-Lippenbalsam mit Maiskeimöl, Bienenwachs, Kakaobutter und Vitamin E – mit leichtem, natürlichen Sonnenschutz.

Alle mysalifree Produkte sind sehr sparsam im Verbrauch und bieten einen leichten, natürlichen Lichtschutz durch wertvolle Pflanzenöle, Sheabutter und Vitamin E.



zu unserem Shop



* aus kontrolliert biologischem Anbau

fotocredits:
fotalia, drubig-photo

Dienstag, 14. März 2017

Verträgliche Konservierungsstoffe in Bio- und Naturkosmetik

Sobald Kosmetik Wasser enthält (Cremen, Lotionen, Shampoo etc.) muss sie konserviert werden. Damit wird vermieden, dass ein Produkt nach dem Öffnen Bakterien, Schimmel oder Hefen bildet und so die Gesundheit des Anwenders gefährdet.
Reine Öle und Fette dagegen benötigen keinen Schutz.

In der konventionellen Kosmetik werden z.B. mit Formaldehyden und Parabenen vielfach Stoffe verwendet, denen in Tierversuchen hormonbeeinflussende Wirkungen nachgewiesen wurden [1] und die als krebserregend gelten. [2,3]

Solche Konservierungsmittel sind in zertifizierter Bio- und Naturkosmetik nicht erlaubt. Die strenge Kosmetik-Bio-Zertifizierung unserer mysalifree-Produkte nach dem österreichischen Lebensmittelbuch ÖLMB erlaubt uns genau 5 Konservierungsstoffe. Mit Natrium-Benzoat (INCI: Sodium Benzoate) und Kalium-Sorbat (INCI: Potassium Sorbate) verwenden wir für mysalifree-Produkte milde Konservierer, die ein geringes Allergiepotential aufweisen.

Doch wie alle Konservierungsstoffe können auch sie bei hochsensiblen Personen Reaktionen auslösen. Personen mit Salicylat-Intoleranz sollten beachten, dass Natrium Benzoat und Salicylat eine ähnliche chemische Struktur aufweisen.

Mit unserem Pflegeöl und Lippenbalsam bieten wir aber auch diesen Menschen eine perfekte Alternative: da beide Produkte kein Wasser, dafür reine Fette und Wachse enthalten, entfallen die Konservierer. Zusätzlich schützt der praktische Airless-Dispenser mit seinem System vor Bakterien & Co.
Auch bei unseren anderen Produkten hilft dieses Vakuumsystem, Konservierungsmittel einzusparen.

Konservierungsstoffe in Biokosmetik


Unser Pflegeöl kommt mit folgenden Inhaltsstoffen aus: Maiskeimöl*, Reiskeimöl*, Tocopherol (natürliches Vitamin E), Sojabohnenöl

hergestellt gemäß ÖLMB (österr. Lebensmittelbuch), Bio-Kosmetika
* aus kontrolliert biologischem Anbau

Weitere Infos zum Thema Konservierungsstoffe finden sich auch in diesen beiden Beiträgen
http://blog.mysalifree.com/2015/02/kosmetik-ohne-konservierungsstoffe-gibt.html
http://blog.mysalifree.com/2016/04/konservierung-muss-das-wirklich-sein-es.html


zu unserem Pflegeöl




  1. www.bfr.bund.de/cm/343/verwendung_von_parabenen_in_kosmetischen_mitteln.pdf
  2. www.bfr.bund.de%2Fcm%2F343%2Fparabenhaltige_deodorants_und_die_entstehung_von_brustkrebs.pdf
  3. http://www.bfr.bund.de/cm/343/formaldehyd_in_haarglaettungsmitteln.pdf

Mittwoch, 8. Februar 2017

Fehlt meiner trockenen Haut Feuchtigkeit oder Fett?

Trockene Haut ist spröde, kann leicht rissig sein und sogar schuppen. Meist spannt und juckt sie. Ursache ist in der Regel eine Störung der Hautbarriere. Durch diese Störung kann nicht mehr genügend Feuchtigkeit in der Haut gespeichert werden. Die Feuchtigkeit wird an die Umwelt abgegeben, die Haut trocknet aus. Um das zu ändern, muss die Schutzbarriere der Haut repariert werden. Dies erreicht man mit dem Verzicht chemischer Inhaltsstoffe in Kosmetik- und Pflegeprodukten sowie dem Meiden von intensiver Sonnenbestrahlung, Alkohol und Rauchen.

gesunde Haut durch genügend Fett und Feuchtigkeit

Ist die Hautbarriere wieder intakt, ist es wichtig, die Haut sowohl mit genügend Feuchtigkeit als auch mit ausreichend Öl (Fett) zu versorgen. Denn: Öl liegt auf Wasser. Wenn die Haut also Wasser speichern soll, muss auch genügend Öl vorhanden sein. Ansonsten wird die natürliche Schutzbarriere durchlässig und die Haut verliert Feuchtigkeit.

Um trockene Haut zu vermeiden, bedarf es also sowohl ausreichend Fett als auch Feuchtigkeit. Es ist auch wichtig, genügend Wasser zu trinken. Wenn der Hautbarriere allerdings Öl fehlt, wird das allein nicht helfen.

Für eine gesunde Hautbarriere und schöne, natürlich-gepflegte Haut empfehlen wir dir unsere reizarmen, besonders hochwertigen Naturkosmetik-Produkte mit Getreideölen. Natürlich alle biozertifiziert nach höchstem Standard und frei von bedenklichen Inhaltsstoffen.

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Dienstag, 10. Januar 2017

Interview über Hautgesundheit | Unverträglichkeiten | salicylatfreie Kosmetik | Biozertifizierung

Ulrike im Interview mit Doro Rund, einer an Neurodermitis leidenden Biologin und
Gesundheits-Bloggerin.

Ulrike hat mysalifree aufgrund ihrer eigenen Betroffenheit (Fibromyalgie, diverse Unverträglichkeiten und Allergien) entwickelt. Sie muss u.a. strikt Salicylate meiden - daher geht es in diesem Gespräch auch um Salicylate, Salicylatintoleranz, Samter Trias ....

Weitere Themen sind u.a.:  was bedeutet "dermatologisch getestet"? Wie ist das mit den verschiedenen Labeln der Biozertifizierung von Kosmetik? Was versteht man unter Halal-Kosmetik? Warum sind  Konservierungsstoffe nötig? Thema "Hautgesundheit": warum ist eine gesunde Hautbarriere auch für den gesamten Körper relevant?

Wir sollten uns bewußt sein, dass unsere Haut als größtes Sinnesorgan wichtige Funktionen (Immunfunktion: eine gesunde Hautbarriere schützt Bakterien, Allergene etc. vor dem Eindringen in den Körper; Ausscheidungsfunktion, Temperaturregelungsfunktion etc.) erfüllt.
Genau wie bei der Ernährung sollten wir auch hier auf hochwertige Produkte ohne  belastende Inhaltsstoffe achten!




Doro Rund berichtet auf ihrem Blog über Neurodermitis, Ernährung, Histaminintoleranz uvm.
Hier geht's zum Originalbeitrag.


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Dienstag, 1. März 2016

Naturkosmetik-Check von GLOBAL 2000

Der Begriff "Naturkosmetik" unterliegt keinem gesetzlichen Standard

Vor wenigen Tagen veröffentlichte GLOBAL 2000 (Österreichs führende unabhängige Non-Profit Umweltorganisation) einen Naturkosmetik-Check, bei dem 300 Kosmetikprodukte überprüft wurden.
Resultat: echte (d.h zertifizierte) Naturkosmetik hält, was sie verspricht – sie ist frei von hormonell wirksamen Inhaltsstoffen und anderen synthetischen Konservierungs-, Duft- oder Farbstoffen.

„Doch leider ist nicht alles, was in diversen Naturkosmetik-Prospekten oder Regalen von Reformhäusern angeboten wird, auch wirklich Naturkosmetik. So fanden wir dort auch Produkte, bei denen sich die Liste der Inhaltsstoffe wie ein Chemie-Lexikon liest und oft sogar verbotene Stoffe umfasst.“

 

So Dr. Helmut Burtscher, Umwelt-Chemiker von GLOBAL 2000. Renommierte Marken umgeben sich mit einem Image von Naturnähe und werden von rund 1/4 der Befragten als echte Naturkosmetik wahrgenommen.

Fazit: es führt kein Weg dran vorbei, sich selbst schlau zu machen, manche Aussagen kritisch zu hinterfragen – oder eine Marke zu finden, der man vertraut.

mysalifree zählt beim Check natürlich zu den „GUTEN“ – es freut uns sehr, dass wir als junges Unternehmen bei der getesteten echten Naturkosmetik gelistet wurden (auch wenn nicht ganz korrekt angegeben - es fehlen unsere Siegel).
Unsere konsequente Orientierung an BIO-Kosmetik (zertifiziert nach ÖLMB), Verträglichkeit (Vermeidung von allergenen Inhaltsstoffen) und Nachhaltigkeit zahlt sich aus und hilft deiner Haut.

Alle Details zum Naturkosmetik-Check findest du hier:
https://www.global2000.at/der-global-2000-naturkosmetik-check

Alles Wesentliche zu mysalifree erfährst Du hier: „Auf einen Blick“

Bildquelle: mysalifree 

Mittwoch, 3. Februar 2016

Hautirritationen bei Umstellung auf Biokosmetik

In unserem vergangenen Beitrag "Umstellung von herkömmlicher Kosmetik auf Biokosmetik"  haben wir bereits darauf aufmerksam gemacht, was es beim Wechsel auf Naturprodukte zu beachten gibt.

Wechsel auf Biokosmetik
Heute möchten wir uns mit einem speziellen Effekt beschäftigen, den Neueinsteiger beim Wechsel manchmal an sich beobachten: den plötzlich auftretenden Hautirritationen.

Mit konventionellen Pflege- und Reinigungsprodukten trägt man eine geballte Ladung an Silikonen und Paraffinen auf die Haut auf. Diese synthetischen, aus Abfallprodukten der Erdölgewinnung bestehenden Inhaltsstoffe sind in praktisch allen herkömmlichen Produkten enthalten; sie sind leicht herzustellen und vor allem billig. Sie bilden einen dichten Film auf der Haut, der vor Feuchtigkeitsverlust schützt, sich glatt anfühlt und wie eine Fugenmasse kleine Falten wegzaubert. Das klingt im ersten Moment positiv, aber unter dem Film kann sich Schweiß stauen, die Haut kann nicht mehr atmen, quillt auf und wird letztlich spröde, sie trocknet aus. Silikone haben keinerlei positive Wirkung, man muss letztendlich immer mehr cremen und die Haut wird immer trockener.

Mit Biokosmetik wird dieser Kreis durchbrochen: die in unseren Produkten enthaltenen Pflanzenöle, reinen Fette und Wachse (alle aus kontrolliert biologischem Anbau) dringen tief in die Haut ein und entfalten dort Ihre Wirkung. Die Hautbarriere, die unseren Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen, Bakterien usw. schützt, wird wieder aufgebaut und stabilisiert, alles wird widerstandsfähiger.



Allerdings geht das nicht von heute auf morgen: man sollte seiner Haut mindestens 4 Wochen Zeit geben, denn so lange braucht sie, um sich zu erneuern. In dieser Phase kann es zu Rötungen kommen, weil die Haut sich daran gewöhnen muss, wieder mit Umwelteinflüssen in Berührung zu kommen (das wurde vorher durch die Mineralölschicht verhindert). Bis die Hautbarriere ihre natürlichen Kräfte aufgebaut hat vergehen meistens 6 Wochen.
Auch Pickel können vorübergehend entstehen. Das liegt daran, dass die belastenden Stoffe aus der vorherigen herkömmlichen Kosmetik (chemische Duftstoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel, Parabene u.v.m.) nun ausgeschieden werden. Es handelt sich hierbei also um einen Reinigungsvorgang, um eine positive Veränderung. Während dieser Phase kann man seine Haut durch wöchentliche Gesichtsdampfbäder unterstützen.

Nach spätestens 2 Monaten ist die Haut „entgiftet“ und strahlt mit einem glatten und gesättigten Hautbild. Nun bekommt die Haut echte Pflege, ist frei von Schadstoffen und hat wieder gelernt, sich selbst zu helfen. Nach und nach benötigt man sogar immer weniger an guter Pflege, was unsere biokosmetischen Produkte trotz des höheren Produktpreises sehr ergiebig macht und letztlich den Geldbeutel schont.

Als unser größtes Organ wird die Haut vielfach unterschätzt und braucht dringend mehr Beachtung. Mit der Umstellung auf biologische Pflege tut man sich und seiner Haut viel Gutes und sollte unserer Meinung nach dafür 2 Monate mit Hautunreinheiten in Kauf nehmen.

Wir freuen uns über Erfahrungsberichte! Wer hat bereits auf zertifizierte Natur- oder Biokosmetik umgestellt und teilt uns seine Beobachtungen mit?

Bildquelle: fotalia.com,  Peggy Blume

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Die mysalifree Philosophie

Das Bewusstsein für gesunde Ernährung ist in den vergangen Jahren enorm gestiegen. Deutlich mehr Menschen achten heutzutage auf möglichst unbelastetes Essen frei von Konservierungsstoffen, Emulgatoren, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen usw. Denn (fast) jeder weiß mittlerweile, dass Nahrung mit Chemikalien und Pestizidrückständen unseren Körper belastet.

mysalifree-maximal verträgliche Hautpflege
Bei Produkten für die Haut ist dieses Bewusstsein noch nicht so weit verbreitet.
Die Haut ist unser größtes Organ und unser Schutz nach aussen - über die Haut können Inhaltsstoffe direkt ins Blut gelangen. Dessen sollte man sich bei der Verwendung von Pflegeprodukten und Kosmetika bewusst sein.
Es gibt sogar Inhaltsstoffe, denen bei dauerhafter Anwendung Hautschädigungen nachgewiesen wurden und die unter Umständen erbgutschädigend, hormonell wirksam oder krebserregend sein können.

Viele Menschen haben heutzutage Problemhaut, allergische Hautreaktionen, Ekzeme, Hautausschläge, irritierte Haut, Neurodermitis, Rosazea usw. Das Schlimme ist, dass es schwierig ist, die Ursachen zu finden.
Aus eigener Betroffenheit und aus Überzeugung bieten wir mit der biozertifizierten Pflegelinie mysalifree ausschließlich Pflege- und Reinigungsprodukte an, die natürlich und maximal verträglich sind. Wir vermeiden allergene, belastende INCI: unsere Produkte sind FREE FROM Salicylaten, Duft- und Farbstoffen, ätherischen Ölen, Lanolin, Vaseline, Propolis, Gluten sowie DEA, TEA, Formaldehyde, Mineralölen, Parabene, Paraffine, Phtalate, Silikone, Sulfate usw.

Dass inzwischen rund 20% der Bevölkerung in unseren Breiten an Kontakt-Allergien und 15-20% an Duftstoff-Allergien leiden, sollte aufmerksam machen. Wir möchten mit unseren Informationen aufklären und Bewusstsein schaffen. Mit unserer Pflegelinie bieten wir natürliche Produkte und meiden alles, was als bedenklich diskutiert wird. So sind wir auf der sicheren Seite. Unsere Philosophie dabei lautet  

möglichst bio und möglichst verträglich!
 

Weitere Infos zu unseren „unseren“ Inhaltsstoffen, zu unserer Biozertifizierung uvm. finden Sie auf unserer Website.



Bildquelle: Romolo Tavani, fotalia.com

Mittwoch, 26. August 2015

Warum sich jeder unsere Produkte leisten sollte

Eine pflegende Creme für ca. 35 Euro ist kein Pappenstiel und für manchen Interessenten hat sich nach Sichtung unserer Produktpreise ein Kauf möglicherweise zunächst ins Unerreichbare verlagert.
An dieser Stelle möchten wir darüber aufklären, warum alle unsere Produkte jeden Cent wert sind, warum sie sich letztendlich doch jeder Interessent leisten sollte und wie die Preise für unsere Produkte zustande kommen.


UNSERE INHALTSSTOFFE
Wir verwenden ausschließlich sehr hochwertige Rohstoffe, da unsere Produkte nach höchstem Standard, dem österreichischen Lebensmittelbuch (ÖLMB) zertifiziert werden. Die Auflagen für die Inhaltsstoffe und die Herstellungsverfahren sind äußerst streng - mehr darüber hier.

Bio-Reiskeimöl ist Basis all unserer Produkte und kostet ca. 5x so viel wie herkömmliches Reiskeimöl. Der Reis für unser Öl kommt aus italienischem kbA (kontrolliert biologischem Anbau) und wird in einem kleinen, auf Bio-Öle, Bio-Fette und Bio-Wachse spezialisierten Familienunternehmen im Allgäu in einem schonenden Verfahren zu Bio-Reiskeimöl verarbeitet.

Tenside z.B. sind Inhaltsstoffe, die wichtig sind um fetthaltige Verschmutzungen zu lösen. Es gibt viele kostengünstige (und aggressive) Tenside, die unsere Haut jedoch durchlässiger für Schadstoffe machen - dadurch können Krankheitserreger leichter eindringen. In unserem Shampoo und Duschgel verwenden wir das mildeste und schonende Zuckertensid (Coco Glucosid) – es ist gleichzeitig auch das teuerste Tensid.

Für die Gewinnung unserer Inhaltsstoffe bevorzugen wir die sanfte CO₂ – Extraktion, eine besonders schonende und umweltfreundliche, aber auch aufwändige und teure Methode der Loslösung mit natürlicher Quellkohlensäure. Was es genau damit auf sich hat, erfährt man hier.


UNSERE VERPACKUNG
Die meisten unserer Produkte werden in sogenannten Airless-Dispensern abgefüllt. Durch dieses Vakuumsystem sind die Cremes, Lotionen und Öle luftdicht verpackt - es kommt kein Sauerstoff mit dem Inhalt in Berührung und es können keine Mikroorganismen eindringen, wodurch sich die Haltbarkeit der Produkte verlängert. Diese Airless-Spender sind einerseits sehr sparsam, denn die Packung wir zu 98% entleert und der Inhalt ist gut zu dosieren, jedoch hat auch diese Art der Verpackung ihren Preis.


UNSERE QUALITÄTSMERKMALE
Neben gängigen Tests kosten auch die Bio-Zertifizierung, die regelmässige Überprüfung durch eine staatlich zugelassene Zertifizierungsstelle (in unserem Fall SLK) und die dermatologische Testung auf Verträglichkeit in einem unabhängigen Labor einen gehörigen Obulus. Mehr zur Testung, bei der mysalifree 100% Verträglichkeit in der Probandengruppe bescheinigt wurde, hier.
Zusätzlich lassen wir alle Produkte durch Kosmetikanalyse (eine Initiative der Schweizer Stiftung zur Förderung der Hautgesundheit) bewerten. Und zum Schluß werden alle Fertigprodukte nochmals auf ihre Salicylatfreiheit überprüft – auch das erfolgt in einem unabhängigen Labor. Alles zusammen also ein gehöriger (finanzieller) Aufwand, um unseren Kunden höchstverträgliche Produkte bieten zu können.


UNSER PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS
Unsere Produkte sind sehr sparsam im Verbrauch und erzielen eine hohe Ergiebigkeit. Deshalb und auch aufgrund der sehr hohen Qualität finden wir unser Preis-/Leistungsverhältnis nicht nur gerechtfertigt, sondern sind auch der Meinung, dass der Preis in einem sehr guten Verhältnis zur Qualität steht.


UNSERE WIRTSCHAFTLICHKEIT
Unsere Produkte richten sich nicht an eine breite Masse, sondern an Verbraucher, die bewusst, gesund und nachhaltig leben wollen oder irritierte/allergische Haut besitzen. Wir produzieren also keine Massenware, sondern hochwertige Produkte in einer überschaubare Menge. Auch dies wirkt sich natürlich auf den Preis aus - hohe Stückzahlen machen ein Produkt günstiger.


UNSERE ÜBERZEUGUNG
Wer unter allergischer oder empfindlicher, irritierter Haut leidet, hat meist schon viel Geld für diverse Produktkäufe ausgegeben. In den meisten Fällen mit dem Ergebnis, dass diese nicht das halten, was sie versprechen und letztendlich in der Mülltonne landen. Alle unsere Produkte sind BIO und konsequent frei von
Dies und die hohe Qualität der Inhaltsstoffe sind der Grund dafür, dass unsere Produkte in den meisten Fällen vertragen werden. 100% Verträglichkeit kann seriös niemand garantieren: es ist nicht ausgeschlossen, dass man immer noch sensibel auf einen der Inhaltsstoffe reagiert.

Wir sind - auch aufgrund eigener Betroffenheit (die Gründerin von mysalifree leidet an Fibromyalgie und diversen Intoleranzen) – absolut von unseren Produkten überzeugt und werden darin auch immer wieder von unseren Kunden bestärkt. Viele haben eine Odysee an Versuchen hinter sich und mit mysalifree endlich Produkte gefunden, die verträglich sind und der Haut einfach fühlbar gut tun.




Donnerstag, 2. Juli 2015

Alkohol in Kosmetikprodukten

Alkohol wird als Inhaltsstoff in Kosmetika häufig kritisch betrachtet – er kann die Haut austrocknen und reizen. Aber Alkohol ist nicht gleich Alkohol und die Menge macht den Unterschied.

In Kosmetika hat Alkohol einige Vorteile: er wirkt konservierend (bakterienabtötend) und ist fettlöslich, dient damit also als Lösungsmittel für wasserunlösliche Stoffe.
Ist die Konzentration in einem Kosmetikprodukt gering, verdunstet der Alkohol beim Auftragen auf die Haut. Deshalb sollte man darauf achten, dass der Alkohol möglichst am Ende der INCI-Liste steht.

Ethanol als Inhaltsstoff in Kosmetika
Jedoch gibt es Alkohole, die man meiden sollte: die konventionellen Kosmetikhersteller verwenden meist vergällten Alkohol (Alcohol denat.), denn echter Trinkalkohol ist aufgrund seiner Branntweinsteuer viel zu teuer.
Zum Vergällen werden chemische Weichmacher verwendet, die sogenannten Phtalate. Sie sind fett- und wasserlöslich und werden über die Haut aufgenommen. So gelangen sie ins Blut und stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und in den Hormonhaushalt des Menschen einzugreifen. Aufgrund des geringen Gehalts werden sie oft nicht deklariert - und sie werden in der Umwelt nicht abgebaut. Man findet sie unter der Bezeichnung Diethyl Phtalat und Dimethyl Phtalat (DEP, DMP).
Weitere INCI-Bezeichnungen für Alkohole, die man meiden sollte sind Ethanol, Ethyl Alcohol, Methanol, Isopropyl Alcohol, SD Alcohol und Benzyl Alcohol.

In der zertifizierten Natur- und Biokosmetik werden häufig Fett- oder Wachsalkohole verwendet, die als gut verträglich gelten. Sie werden aus den Fettsäuren pflanzlicher Öle gewonnen und finden Verwendung als Verdicker und Weichmacher. INCI-Bezeichnungen für Fettalkohole sind u.a. Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Behenyl Alcohol, Lanolin Alcohol und Stearyl Alcohol.

mysalifree verwendet die Fettalkohole CETYL ALCOHOL
 und STEARYL ALCOHOL. Beide sind reizfrei und machen die Haut weich und geschmeidig. Sie werden als Verdicker und Koemulgatoren genutzt. Cetyl Alcohol findet ebenso Verwendung als Emollens (weichmachende, glättende Substanz), ist ungiftig und hat den Vorteil, nicht ranzig zu werden. Stearyl Alcohol hat einen feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Effekt und gilt als sehr gut hautverträglich. Beide Stoffe sind für zertifizierte Naturkosmetik zugelassen. Kosmetikanalyse deklariert diese beiden Inhaltsstoffe mit „empfehlenswert“ und „gut“.

Auf welche Inhaltsstoffe achtet ihr? Für Laien sind die INCI nicht leicht zu durchschauen: wie helft ihr euch hier weiter?

Quellenangaben:
http://www.chemie.de/lexikon/Verg%C3%A4llung.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Phthals%C3%A4ureester
http://www.dermaviduals.de/deutsch/publikationen/inhaltsstoffe/vielfaeltig-im-einsatz-alkohole-in-hautpflegemitteln.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Fettalkohole
http://www.chemie.de/lexikon/Fettalkohol.html


Bildquelle: 
Szasz-Fabian Erika - Fotolia.com 



Dienstag, 2. Juni 2015

bedenkliche Mineralöle in der Kosmetik

Mineralöle werden in der Kosmetik häufig verwendet, denn sie sind kostengünstig und besitzen eine gute Haltbarkeit. Der Nachteil von Mineralölen (im Gegensatz zu pflanzlichen Ölen) besteht jedoch darin, daß sie einen Film über die Haut legen und die Haut dadurch nicht mehr atmen kann.
In diesem Video der YouTuberin animated science wird die Problematik sehr gut verdeutlicht. Ein Kommentar zum Video: die Pflanzenöle von mysalifree sind eben nicht allergen (wir vermeiden ja ätherische Öle) - wir arbeiten mit Getreideölen.

Ein weitaus größerer Nachteil von Mineralölen ist erst vor einigen Tagen bekannt geworden: Untersuchungen der Stiftung Warentest haben ergeben, dass Kosmetika wie z.B. Lippenpflegeprodukte oder auch Vaseline unerwartet hoch mit kritischen Stoffen aus Mineralöl belastet sind (hier zum Video von Stiftung Warentest).

In ihrer Pressemitteilung vom 26.05.2015 berichtet die Stiftung Warentest von einem besorgniserregenden Ergebnis: alle 25 ausgewählten Kosmetika wie Allzweckcremes, Babypflegeprodukte, Körperöle, Vaselinen, Hairstyling- und Lippenpflegeprodukte sind mit kritischen Substanzen belastet.

Bei den problematischen Stoffen handelt es sich um Gemische von Kohlenwasserstoffen. Als bedenklich werden hier vor allem die aromatischen Kohlenwasserstoffe -kurz MOAH (mineral oil aromatic hydrocarbons)- genannt. Diese können potentiell krebserregende Substanzen und erbgutverändernde Komponenten enthalten.

Stiftung Warentest berichtet auch von einer Schweizer Studie: bei stillenden Frauen, die Brustsalben oder Vaseline auf Brust und Brustwarzen cremten, wurde ein schneller, deutlicher Anstieg des Mineralölgehalts in der Muttermilch festgestellt. Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass die Mineralöle über die Haut aufgenommen wurden.

Die Anbieter der getesteten Produkte (z.B. Beiersdorf, Henkel, Unilever und weitere) verweisen darauf, dass ihre Rohstoffe dem europäischen Arzneimittelbuch entsprechen. Laut Stiftung Warentest aber ist die Reinheitsprüfung mittels der vorgegebenen Methode (UV-Spektroskopie) für den Nachweis von MOAH nicht geeignet.

Stiftung Warentest ist der Meinung, dass eine mittel- oder langfristige Gesundheitsgefahr nicht auszuschließen ist. Sie rät deshalb davon ab, mineralölhaltige Lippenprodukte zu verwenden.

Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat verschiedene Kosmetika untersucht und berichtet von bis zu 5% MOAH-Gehalt. Da es jedoch umfangreiche Datenlücken z.B. bezüglich der Mineralölaufnahme über die Haut gibt, sind gesundheitliche Risiken lt. BfR nach derzeitigem Stand als eher unwahrscheinlich einzustufen. Dennoch verweist das BfR in seiner Stellungnahme vom 26.05.2015 darauf, dass bestimmte Anteile des MOAHs krebserregende Substanzen enthalten können. Es weist darauf hin, dass die „methodischen Besonderheiten in der Testung“ und Datenlücken zur Hautpenetration (Eindringen von Wirkstoffen) zu Unsicherheiten und Bedenken führen. Aus Sicht des BfR sollte auf eine Minimierung von MOAH-Gehalten in Endprodukten hingewirkt werden und betont, dass die Bewertung aufgrund der Datenlücken nur vorläufig besteht.

Wie erkenne ich Mineralöle in kosmetischen oder pflegenden Produkten?
Mineralöle sind unter folgenden Namen auf der INCI-Liste von Produkten zu finden:
  • Cera Microcristallina (Microcristallina Wax)
  • Ceresin
  • Mineral Oil
  • Ozokerite
  • Paraffin
  • Paraffinum Liquidum
  • Petrolatum
  • Vaseline  
Quellen: 
https://www.test.de/Mineraloele-in-Kosmetika-Kritische-Stoffe-in-Cremes-Lippenpflegeprodukten-und-Vaseline-4853357-0/
http://www.bfr.bund.de/cm/343/mineraloele-in-kosmetika-gesundheitliche-risiken-sind-nicht-zu-erwarten.pdf

Alle mysalifree-Produkte sind frei von mineralölhaltigen Inhaltsstoffen, auch unser Lippenpflegestift.

Was ist eure Meinung zu den Untersuchungsergebnissen der Stiftung Warentest? Welche Auswirkungen hat das auf euer Verbraucherverhalten?

Mittwoch, 1. April 2015

Reiskeimöl - wertvoller Naturstoff in der Biokosmetik und Naturkosmetik

Reiskeimöl - "Geheimtipp" für gesunde, schöne Haut

Reiskeimöl wird aus Reis gewonnnen, einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Von Südostasien aus kam er über Indien und Persien etwa 800 v. Chr. in den Mittelmeerraum. Heute wird er vorwiegend in Asien kultiviert, aber auch in Italien, Spanien, Westafrika und Südamerika.

Reiskleie, die beim Schälen des Reises (Oryza sativa) entsteht, liefert die Grundlage für das wertvolle Reiskeimöl. Es gilt in Japan als traditionelles Schönheitsmittel und ist dort als Inhaltsstoff für Kosmetik sehr beliebt. In Europa findet es noch selten Verwendung, wird aber mittlerweile in der Biokosmetik eingesetzt.



wertvolles Reiskeimöl
wertvolles Reiskeimöl

Das klare, gelbbraune Öl hat einen leicht nussigen Eigengeruch. Eine unserer Kundinnnen beschreibt den Geruch als „sommerlichen Heuduft“, unserer Meinung nach ganz treffend beschrieben. Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren: Ölsäure, Linolsäure und Palmitinsäure. Während Palmitinsäure als wichtiger Bestandteil für Hautbarriere und Säuremantel der Haut gilt, beschleunigt Linolsäure die Regeneration der Hautbarriere z.B. bei Dermatosen, Sonnenbrand oder Brandwunden und erhöht die Hautfeuchte. Ölsäure sorgt für ein weiches Hautgefühl und dafür, daß die Feuchtigkeit in der Haut gehalten wird. Ebenso ist in Reiskeimöl ein hoher Anteil an Vitamin E (Tocopherol) und Oryzanol vorhanden, die beide zusammen eine sehr gute antioxidative Wirkung entwickeln. Tocopherol fördert die Wundheilung und gilt als guter natürlicher Lichtschutz. Es beseitigt kleine Fältchen und glättet die Haut.

Optimale Pflege

Reiskeimöl ist besonders leicht, zieht schnell ein, ist nur gering fettend, wirkt hautberuhigend und macht die Haut geschmeidig und glatt. Es bietet die optimale Pflege für sensible, gereizte und geschädigte Haut. Aufgrund des Gehalts an UVA- und UVB-absorbierendem, antioxidativ wirkendem natürlichen Oryzanol ist Reiskeimöl für den Einsatz in Sonnenschutz und Tagespflege hervorragend geeignet. In all unseren Produkten verwenden wir ausschließlich hochwertiges BIO-Reiskeimöl aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Unser Bio-Reis kommt aus Italien - das hochwertige Öl wird in einem auf biologische Öle und Fette spezialisierten Familienunternehmen (All Organic Trading) durch die besonders schonende CO2-Extraktion im Allgäu gewonnen.

Quellenangaben: http://www.olionatura.de https://www.wikipedia.de/ http://www.dermaviduals.de http://gustavheess.de/

Freitag, 13. März 2015

mysalifree: Verträglichkeit dermatologisch bestätigt von Derma Consult GmbH Berlin

Nach unseren letzten beiden Blogbeiträgen (Biozertifizierung nach ÖLMB und Qualitätssiegel von Kosmetikanalyse) möchten wir heute unsere Bewertung durch Derma Consult GmbH Berlin, einem unabhängigen Forschungsinstitut, vorstellen.

Derma Consult GmbH Berlin ist ein Unternehmen, das sich auf dermatologische Testungen von Kosmetika, kosmetischen Rohstoffen, Reinigungsprodukten und Dermatika spezialisiert hat. Es werden Hautverträglichkeit und Wirksamkeit von kosmetischen Produkten usw. bestimmt.

Für alle 9 mysalifree-Produkte haben wir durch Derma-Consult GmbH Berlin beste Verträglichkeit bestätigt bekommen.

Label Derma Consult GmbH
Zur Bestimmung der Verträglichkeit wurde 50 Probanden (Hautgesunde, Atopiker, Allergiker, Personen mit empfindlicher Haut) mittels Patch-Test in unverdünnter Konzentration die Produkte für 48 Stunden unter Okklusion appliziert.

Als Positivkontrolle dienten Natriumlauryllsulfat in einer Konzentration von 1% in Wasser. Als negative Kontrolle diente Wasser. Die Bewertung erfolgte nach 48 Std. (30 Minuten nach Entfernung der Okklusion) und 72 Std. nach dem modifizierten Draine-Test.
Alle Probanden beendeten die Studie - bei Keinem traten in irgendeiner Form Reaktionen auf: d.h. bei der Probandengruppe haben wir für alle mysalifree Produkte 100% Verträglichkeit bestätigt bekommen.

Freitag, 6. März 2015

Qualitätssiegel Kosmetikanalyse

Kosmetikanalyse ist eine Initiative der Schweizer Stiftung zur Förderung der Hautgesundheit. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, über verschiedene Wege und Maßnahmen die Hautgesundheit in der breiten Öffentlichkeit zu fördern.

Mit dem Projekt Kosmetikanalyse sollen vor allen Dingen die Verbraucher herstellerneutral über die Risiken und Nutzen der Kosmetika für die Hautgesundheit aufgeklärt werden. Dabei stehen die jeweiligen Inhaltsstoffe mit ihren individuellen Risiken und Nutzen im Vordergrund. Durch die Möglichkeit, die eigenen Produkte auf ihre Verträglichkeit hin zu überprüfen, kann der Verbraucher verstärkt und unmittelbar auf seine künftige Gesundheit und die Schönheit seiner Haut Einfluss nehmen.
Dieses Projekt ist aber auch an Fachleute wie Ärzte, Experten in Naturheilberufen, Apotheker, Drogisten, Kosmetikerinnen und Wissenschaftler gerichtet. Für sie können die Informationen der Platform Zusammenhänge zwischen den Inhaltsstoffen, den Produkten und möglichen Auswirkungen transparent machen.

Kosmetikanalyse bewertet Kosmetik und kosmetische Inhaltsstoffe für jeden nachvollziehbar. Kosmetikanalyse ist wissenschaftlich fundiert, herstellerneutral und garantiert werbefrei.
Inhaltsstoffe wie Wasser und Glyzerin werden mit "neutral" beurteilt-Kosmetikanalyse beurteilt nicht die Bio-Komponente. mysalifree verwendet z.B. rein pflanzliches Bio-Glyzerin aus kontrolliert biologischem Anbau - hier wird in Kosmetikanalyse kein Unterscheid gemacht zu "normalem" Glyzerin.

Jeder kann selbst seine eigenen (oder unsere) Produkte auf http://www.cosmeticanalysis.com/de/ überprüfen. mysalifree-Produkte werden durchgehend mit "sehr gut" bzw. "gut" bewertet:


Label Kosmetikanalyse
mysalifree Shampoo: sehr gut

mysalifree Duschgel: sehr gut

mysalifree Tagescreme: sehr gut

mysalifree Nachtcreme: gut

mysalifree Reinigungsmilch: gut

mysalifree Körperlotion: gut

mysalifree Pflegeöl: sehr gut

mysalifree Lippenbalsam: sehr gut

mysalifree Augenbalsam: sehr gut



Nutzt ihr selbst Kosmetikanalyse als Tool? Richtet ihr euch beim Einkauf nach dessen Angaben? Geht ihr Kompromisse ein bei der Suche nach guten Produkten? Welche?

Donnerstag, 26. Februar 2015

Unsere Biozertifizierung nach ÖLMB

Was bedeutet Naturkosmetik bzw. Biokosmetik?

Diese beiden Begriffe geben lediglich an, daß die verwendeten Rohstoffe eines Produkts aus natürlicher Quelle bzw. biologischer Landwirtschaft kommen. Sie geben jedoch keinen Hinweis auf den Anteil und die Qualität der verwendeten Rohstoffe. Für den kosmetischen Bereich gibt es keine EU-Bio-Verordnung die regelt, wann ein Kosmetik-Produkt „bio“ ist (wie z.B. bei Bio-Lebensmitteln).
Um sich von „green-washing“ Produkten abzugrenzen, haben sich viele Hersteller zusammengetan und Regeln für Natur- oder Biokosmetik festgelegt, die durch entsprechende Siegel gekennzeichnet sind. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Siegeln wie Natrue, Eccocert etc. Für den Konsumenten ist es schwierig, die sehr unterschiedlichen Vorgaben zu vergleichen.

Um den Verbraucher vor Irreführung bei Bio- und Naturkosmetika zu schützen, hat das österreichische Bundesministerium für Gesundheit mit seinem Erlass vom 24.11.2010 (Österreichisches Lebensmittelbuch, kurz ÖLMB, Codexkapitel A8, Biokosmetik) strenge Kriterien für die Inhaltsstoffe und die Herstellungsverfahren von Biokosmetik aufgestellt. Österreich nimmt mit der Schaffung dieses gesetzlichen Rahmens eine Vorreiterrolle im EU-Raum ein. Im internationalen Vergleich sind die im Codex festgelegten Bestimmungen äußerst streng und liegen bei Biokosmetik über den Normen der Europäischen Union. Damit garantieren die Vorgaben des ÖLMB den Verbrauchern höchste Qualität. So handelt es sich bei dem Codexkapitel A8, Biokosmetik des ÖLMB um die einzige Zertifizierung in Europa, die auf gesetzlichem Rahmen basiert.
Die Vorgaben für Biokosmetik findet man im ÖLMB, Codexkapitel A8 „Landwirtschaftliche Produkte aus biologischem Anbau“, Abschnitt 6 „Biokosmetika“ http://www.lebensmittelbuch.at/landwirtschaftliche-produkte-aus-biologischem-landbau-und-daraus-hergestellte-folgeprodukte/6-biokosmetika/.

Neben den allgemeinen Anforderungen für Naturkosmetik gilt für Biokosmetik, daß

  • mindestens 95% (-100%) der landwirtschaftlichen Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) stammen müssen
  • ein biologischer Mindestanteil bezogen auf das Endprodukt (z.B. 90% bei Ölen, 30% bei Emulsionen - neben Wasser) vorhanden sein muss 
  • der Biostatus durch eine österreichische Biokontrollstelle kontrolliert, zertifiziert, rezertifiziert werden muss; dabei werden die Rezepturen kontrolliert und die Rohstoffe sowie die Verarbeitung in z.T. unangekündigten Kontrollen überprüft
  • die Auslobung mit Kontrollstellensiegel, -nummer, Verweis auf das ÖLMB erfolgen muss:
Biolabel nach ÖLMB



Alle angeführten Produkte werden nach den Richtlinien des österreichischen Lebensmittelbuchs ÖLMB, Codexkapitel A8 “Biokosmetik” hergestellt. SLK AT-BIO-501







Alle mysalifree-Produkte tragen das SLK-Bioprüfsiegel für zertifizierte Biokosmetik. Die SLK GesmbH ist eine unabhängige Zertifizierungsstelle, die international nach den Grundsätzen der Europäischen Norm für Zertifizierungsstellen (EN 45011) arbeitet und staatlich überwacht wird.

Es gibt mittlerweile eine Fülle von Bio-Siegeln, so daß es für den Verbraucher nicht einfach ist, einen Überblick zu bekommen. Als Unternehmen mit Sitz in Österreich war es unser Qualitätsanspruch, den strengen Vorgaben des ÖLMB zu entsprechen. Legt ihr Wert auf Siegel? Worauf achtet ihr? Was sollte man bedenken? Wir hoffen, mit dieser Information Transparenz zu schaffen und freuen uns auf eure Kommentare!





Montag, 16. Februar 2015

Umstellung von herkömmlicher Kosmetik auf Biokosmetik

was gibt es bei der Umstellung auf Biokosmetik zu beachten?
Biokosmetik ist ein wichtiger Teil eines gesundheits- und umweltbewussten Lebens. Sie unterscheidet sich wesentlich von herkömmlicher Pflege, so dass man sich bei der Umstellung einige Dinge bewusst machen sollte:

  • Herkömmliche Kosmetik beinhaltet viele chemische Rohstoffe, die für standardisierte Ergebnisse sorgen (immer der gleiche Geruch, Farbe, Beschaffenheit, Konsistenz). Werden hingegen Rohstoffe natürlichen Ursprungs verwendet, kann es zu kleinen Abweichungen z.B. in Farbe und Geruch kommen. Die Natur lässt sich nicht standardisieren. 

  • Natürliche Duschgele und Shampoos schäumen weniger als herkömmliche Produkte, weil sie schonende, milde Tenside beinhalten. Je milder und natürlicher die Tensidmischung ist, desto weniger Schaum wird produziert. Auch ohne viel Schaum lässt sich das Shampoo gut im Haar verteilen. Die Kopfhaut wird schonend gereinigt, das Haar glänzt, ist weich und durch fehlende Silikone (die das Haar beschweren) schön fallend.So kommt man zu einem zufriedenstellenden Ergebnis, denn auch milde Tenside reinigen hervorragend. 

  • Mit Rücksicht auf die Verträglichkeit verwendet mysalifree keine Duftstoffe. Geben Sie Ihrer Nase Zeit, sich zu regenerieren und wieder natürliche Gerüche wahrzunehmen! Was Sie wahrnehmen sind die Eigengerüche der Inhaltsstoffe: "nussig", "wie ein Getreidefeld", "riecht nach Keksen"…..

  • Abhängig von der Hautbeschaffenheit kann es bei Neueinsteigern anfänglich zu leichten, letztlich positiven Veränderungen kommen. Herkömmliche Kosmetik deckt Probleme vielfach zu (z.B. bildet Mineralöl einen Film auf der Hautoberfläche, der sich angenehm anfühlt, in Wirklichkeit aber die Poren verstopft und so das Austreten von Schadstoffen verhindert. Die Haut kann nicht mehr atmen). mysalifree Biokosmetik hingegen dringt durch die Hautbarriere, nährt, regt die Durchblutung und Selbstheilungskräfte an. Giftstoffe werden an die Oberfläche transportiert, wodurch kurzfristig kleinere Hautunreinheiten auftreten können. Lassen Sie Ihrer Haut Zeit, ein neues Haut-Bewusstsein zu entwickeln: natürlich, gesund, schön. Haut und Haar sollte man gut 28 Tage Zeit geben, um sich umzustellen. In 4 Wochen regeneriert sich die oberste Hautschicht, dann können Sie beurteilen, wie gut Ihnen Biokosmetik tut.

  • Auch Ihr Haar und die Kopfhaut machen vielleicht einen Strukturwandel durch und verhalten sich anders als gewohnt. Wenn die chemischen Rückstände beseitigt sind, wird Sie die neu gewonnene Sprungkraft, Weichheit und der seidige Glanz begeistern. 

  • Wenn Sie von herkömmlicher auf natürliche Biokosmetik umsteigen: Mischen Sie nicht alt mit neu! Brauchen Sie erst Ihre bisherige Kosmetik auf und starten dann mit den natürlichen Produkten.

  • Wie generell bei neuen Pflegeprodukten üblich sollten Sie in der Arm-Innenbeuge einen Tupfer aufbringen und einige Stunden einwirken lassen. Der großflächigen Anwendung steht nichts mehr im Wege, wenn Sie keine Reaktion feststellen.

Freitag, 13. Februar 2015

CSR-Engagement ist keine Frage der Unternehmensgröße

mysalifree – die weltweit erste salicylatfreie biozertifizierte Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut – rangiert unter den Top 3 Innovationen im neu erschienenen österreichischen CSR-Jahrbuch 2015


Im Bild v.l.n.r. Staatssekretär Harald Mahrer, Ursula Simacek, Simacek Facility Management Group GmbH und Präsidentin von respACT, CSR-Jahrbuch Herausgeber Michael Fembek und Jörg Schaden, mysalifree/GreenSmile GmbH Geschäftsführer.

Fotocredit: medianet AG/APA-Fotoservice/Preiss
Wien/Eichgraben, 12. Februar 2015 – Im Beisein von Prominenz aus Wirtschaft und Politik, allen voran Bundesminister Andrä Rupprechter und Staatssekretär Harald Mahrer, wurde gestern abend das österreichische CSR-Jahrbuch (www.csr-guide.at) für unternehmerische Verantwortung 2015 im Lebensministerium präsentiert.

"Dass man bereits als Kleinunternehmen CSR-Engagement zeigen kann, beweist das Startup mysalifree. Eine hochverträgliche, hochwertige „free-from“-Kosmetikserie zu entwickeln, die zur Förderung der Hautgesundheit beiträgt und bestrebt ist, offen und ehrlich zu kommunizieren, hat unseren hochkarätig besetzten Expertenbeirat überzeugt. mysalifree wurde daher zu den 33 Best-Practice-Beispielen gereiht - beim Thema Innovation sogar unter den Top 3", so Michael Fembek, Herausgeber des CSR-Jahrbuches.

mysalifree-Gründerin Ulrike Ischler: “Ich möchte Bewusstsein schaffen zum Thema verträgliche Pflege und mit mysalifree einen Beitrag leisten zu einem gesundheitsbewussten Umgang mit Kosmetik. Die Nominierung als Best-Practice-Beispiel im CSR-Jahrbuch 2015 ist für uns als Startup – wir sind ja erst seit Mai 2014 am Markt - Ansporn und Bestätigung zugleich“.

CRS-Jahrbuch als möglicher Ansporn

Das CSR-Jahrbuch 2015 liefert einen mehrfachen Beitrag zur CSR-Entwicklung in Österreich: Es gibt einen systematischen Überblick über die CSR-Aktivitäten im Land, aufgelistet sowohl nach Unternehmen als auch nach CSR-relevanten Themen. Der umfassende Einblick in die CSR-Welt verstärkt den Wettbewerb im Umsetzen von innovativen und interessanten Ansätzen unter den Unternehmen.

Zudem fördert das CSR-Jahrbuch 2015 durch die Präsentation von 33 Best-Practice-Beispielen den Wissenstransfer der besten unternehmerischen Ansätze. Die qualitative und hochqualifizierte Auswahl dieser Case Studies erfolgte durch mehr als 40 unabhängige Experten.

mysalifree – die weltweit erste salicylatfreie biozertifizierte Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut

mysalifree, die weltweit erste salicylatfreie, zertifizierte Bio-Kosmetiklinie, richtet sich an die rasant wachsende Zahl von Menschen, die mit Allergien, Unverträglichkeiten, irritierter Haut und Chemikaliensensibilität zu kämpfen haben, aber auch an jene Zielgruppe, der (Haut-) Gesundheit ein Anliegen ist.
mysalifree Produkte sind gemäß Codex A8 des österreichischen Lebensmittelbuches (ÖLMB) auf höchstem Level biozertifiziert, die Verträglichkeit ist dermatologisch bestätigt, die Bewertung durch die Schweizer Stiftung zur Erhaltung der Hautgesundheit sehr gut. „Bio-Kosmetik hilft der Haut, sich wieder selbst zu versorgen – man „schmiert“ weniger anstatt immer mehr,“ so Ulrike Ischler.

Mag. Ulrike Ischler schließt mit „mysalifree“ – die weltweit erste salicylatfreie biozertifizierte Pflegelinie – eine Versorgungs-Lücke: „mysalifree richtet sich an die rasant wachsende Zahl von Menschen, die mit Allergien, Unverträglichkeiten, irritierter Haut und Chemikaliensensibilität zu kämpfen haben, aber auch an jene Zielgruppe, der (Haut-) Gesundheit ein Anliegen ist.“
Fotocredit: mysalifree/marc ischler / Abdruck honorarfrei

Was mysalifree einzigartig macht

Das Einzigartige an mysalifree ist: alle Produkte sind ohne Salicylate (Salze der Salicylsäure, besitzen allergenes Potential), ohne ätherische Öle, ohne Duft- und Farbstoffe, ohne Gluten und frei von diskutierten Inhaltsstoffen. mysalifree Produkte sind auch für empfindliche Kinderhaut und für Personen, die sich in homöopathischer Behandlung befinden bestens geeignet. Die kompakte Produkt-Palette besteht aktuell aus Tages- und Nachtcreme, Pflege-Öl, Körperlotion, Lippenbalsam, Reinigungsmilch, Shampoo und Duschgel. Neben dem besonders verträglichen BIO-Reiskeimöl, das in Japan seit vielen Jahrzehnten traditionell in der Schönheitspflege eingesetzt wird und in allen mysalifree-Produkten enthalten ist, werden natürliche Inhaltsstoffe wie wertvolle, aus Getreide gewonnene Öle, rein pflanzliches Glycerin, Sheabutter, Kakaobutter, Bienenwachs, Kaffee Arabicum, Vitamin E uvm. in mysalifree-Produkten verwendet.

Aus eigener Betroffenheit: Vom Life Science Manager zur Bio-Kosmetik

Ulrike Ischler war mehr als zwei Jahrzehnte in der Pharma-Branche und zuletzt als geschäftsführende Gesellschafterin im Bereich Life Science tätig. Aufgrund der Diagnose Fibromyalgie und diverser Unverträglichkeiten musste sie ihr Leben Mitte 2012 drastisch ändern. „Was ich trotz intensiver Recherche nirgends fand, war eine Pflegelinie, die meinen Notwendigkeiten und Vorstellungen entsprach. So entstand die Idee, meine beruflichen und persönlichen Erfahrungen zur Entwicklung der ganz speziellen Kosmetikserie „mysalifree“ zu nutzen: ich wollte eine Pflegelinie ohne Salicylate, maximal verträglich, hochwertig und ehrlich,“ erläutert die Betriebswirtin ihre Beweggründe zur Gründung der GreenSmile GmbH mit der Marke „mysalifree“.





Sonntag, 11. Januar 2015

Willkommen auf dem mysalifree-Blog!

Die Hautgesundheit ist zu einem gesundheitspolitischen Problem in den zivilisierten Ländern geworden. Hautallergien und -erkrankungen nehmen ständig zu: das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Babys und Kinder. Als Grund sehen Experten in erster Linie chemische Inhaltsstoffe und Parfüme und viele andere Bestandteile von Kosmetika, die im Verdacht stehen, Nitrosamine zu bilden, Hormone zu beeinflußen, krebserregend oder ähnlich gesundheitsschädigend zu wirken.

Umso wichtiger ist es, zum Thema aufzuklären, auf hohe Qualität bei Rohstoffen und Herstellung, verträgliche und hypoallergene Inhaltsstoffe zu achten.

Seit Juni 2014 sind die salicylatfreien, biozertifizierten mysalifree-Produkte in unserem Online-Shop erhältlich. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Kunden, Interessenten und neuen Geschäftspartnern für die gute Resonanz und auch konstruktive Kritik bedanken.
hier geht's zum Shop

Zukünftig möchten wir unser Angebot um diesen Blog erweitern und hier regelmäßig rund um die Themen Biokosmetik, hochwertige Inhaltsstoffe, Verträglichkeit, allergieauslösende Inhaltsstoffe, Biozertifizierung, Hauterkrankungen, mysalifree-Aktionen und vielem, vielem mehr informieren, um Bewußtsein zum Thema Biokosmetik und Hautgesundheit zu schaffen.


Also auf ins Vergnügen, wir freuen uns auf eurer/ihr Feedback!