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Montag, 20. November 2017

Naturkosmetik-Bloggerinnen berichten

Heute: Michaela von "Natürlich Schöner" über den mysalifree Augenbalsam

mysalifree Augenbalsam

Ich bin zwar keine Allergikerin, meine Haut ist aber sensibel und reagiert schnell auf bestimmte Inhaltsstoffe in Naturkosmetik. Deshalb habe ich mich darüber gefreut, dass ich den mysalifree Bio-Augenbalsam testen durfte. Gerade die Haut um die Augen ist bei mir besonders empfindlich und neigt zu Unverträglichkeiten.

Über mysalifree

Mysalifree zeichnet unter anderem aus, dass die Produkte allesamt ohne Salicylate auskommen, um allergiegefährdeten und hautsensiblen Personen maximale Verträglichkeit zu bieten. Auch auf ätherische Öle - das unterscheidet die Marke besonders von anderen Naturkosmetika - , Duftstoffe, Farbstoffe, Wollwachs, Propolis, Vaseline, Gluten und natürlich auf diskutierte Inhaltsstoffe wird bei mysalifree konsequent in der gesamten Palette verzichtet.

Verpackung & Inhalt

Der Airless-Pumpspender ist besonders hygienisch, weil durch dieses System keine Luft und keine Bakterien ins Innere der Packung gelangen - und damit Konservierungsmittel eingespart werden. Der Augenbalsam wird konstant dosiert und die Packung vollständig geleert. mysalifree verzichtet generell aus Umverpackung, der Airless Dispenser ist recyclebar. So leistet mysalifree auch einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. In dem Pumpspender sind 15 ml des Augenbalsams enthalten. Für eine Augencreme ist das eine perfekte Größe, denn man kommt lange damit aus und muss keine Sorge haben, dass die Creme kippt, bevor sie aufgebraucht ist.

Anwendung & Wirkung

Ich finde es wichtig, dass eine Augencreme reichhaltig genug ist, um die Augenpartie gut zu pflegen. Gleichzeitig sollte sie nicht zu fettig sein, um im Anschluss noch Augen-Make-up darüber legen zu können. Nachts sollte es nicht passieren, dass einem die Creme in die Augen kriecht und man am nächsten Morgen mit geschwollenen Augen aufwacht.

Durch den Airless-Pumpspender lässt sich die Creme gut entnehmen und perfekt dosieren. Auf Anhieb erhalte ich die gewünschte Menge und muss mich nicht darüber ärgern, dass zu viel aus der Packung kommt.

Ich verteile die Creme und klopfe sie vorsichtig im Augenbereich ein. Sie zieht schnell ein und hinterlässt eine gepflegte Haut. Es ist ohne Probleme möglich, kurz danach Augen-Make-up, Concealer und ähnliches aufzutragen.

Nachts ist die Creme auch toll, denn es kriecht nichts in die Augen, ich wache am nächsten Morgen nicht mit verklebten oder verquollenen Augen auf. Im Gegenteil, die Haut wirkt gepflegt und gut genährt. So kann der Augenbalsam sowohl tagsüber als auch nachts punkten.

Da auf reizende Inhaltsstoffe verzichtet wird, ist der Augenbalsam super verträglich. Ich konnte keinerlei Reizungen oder Ähnliches feststellen.

Nun habe ich den Augenbalsam seit einigen Wochen in Benutzung und bin absolut begeistert. Die Haut um die Augen wird richtig gut gepflegt und wirkt glatt und straff. Sogar kleinere Fältchen werden gemildert, die Haut richtig gut mit Feuchtigkeit versorgt. Der mysalifree Augenbalsam hat sich eindeutig zu einem meiner Favoriten entwickelt! Ich könnte mir gut vorstellen, ihn nachzukaufen. Den etwas höheren Preis finde ich für die Qualität absolut gerechtfertigt.

Kaufort und Preis

Den Augenbalsam kann man direkt im Onlineshop von mysalifree bestellen. Dort kostet er 25,50 Euro.

Zum Originalbeitrag

fotocredit: Michaela Dechering



Mittwoch, 26. April 2017

Gesichtsreinigung bei sensibler Haut

Wenn ich nach einem anstrengenden Tag im Wiener Büro nach Hause komme, sehne ich mich als erstes nach 2 Dingen: raus aus der Business-Kleidung und runter mit Make-up, Staub, Fett und abgestorbenen Hautzellen von meinem Gesicht. Danach können ich und meine Haut wieder aufatmen.

reizarme Gesichtsreinigung

Morgens und vor allem abends hat sich unsere Gesichtshaut eine gründliche, aber schonende Reinigung redlich verdient; nur Wasser ist zwar erfrischend (bei empfindlicher Haut bitte nur lauwarmes Wasser verwenden), überschüssiger Talg, Russ und andere Umweltbelastungen werden aber nicht richtig entfernt. Damit die Poren das nachfolgende Pflegeprodukt optimal aufnehmen können, ist eine gründliche Reinigung wichtig.

Milde Produkte

Bei empfindlicher, allergiegefährdeter oder bereits geschädigter Haut sollten Sie unbedingt auf ein sehr mildes, reizarmes und ph-hautneutrales Reinigungsprodukt achten, um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zu schonen. Der pH-Wert gesunder Haut ist leicht sauer und liegt bei
ca. 5,5 (pH-hautneutral oder hautfreundlich) - in diesem Bereich sollte auch das Reinigungsprodukt liegen; Ein pH-Wert von 7 (pH-neutral) ist nicht ideal. Näheres zum Thema pH-Wert in unserem Blogbeitrag.

Achten Sie auf milde waschaktive Substanzen und vermeiden Sie Sulfate, Silikone, Mineralöle – sie trocknen die Haut aus. mysalifree BIO-Reinigungsmilch reinigt nicht nur sanft, sondern schützt und pflegt die Gesichtshaut durch wertvolle Bio-Inhaltsstoffe. Wir arbeiten mit dem mildesten aller Tenside, dem Kokosglukosid.
Bio-Reiskeimöl spendet reichlich Feuchtigkeit und wirkt hautberuhigend, rein pflanzliches Bio-Glyzerin wirkt hautglättend und hält die Feuchtigkeit, pflanzliche Milchsäure verfeinert das Erscheinungsbild trockener, schuppiger Haut.
Reinigungsmilch trägt nicht nur zum Schutz und zur Regeneration des natürlichen Säureschutzmantels der Haut bei, sondern verhindert auch ihr Austrocknen und bereitet sie für die nachfolgende Tages- oder Nachtcreme vor.

Anwendung

mysalifree Reinigungsmilch am besten mit einem Wattebausch auf das Gesicht auftragen, sanft einmassieren und mit lauwarmen Wasser abspülen.

mysalifree Healthcare BIO-Kosmetik

Die Bio-Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut

  1. wir sind biozertifiziert nach dem Österreichischen Lebensmittelbuch und damit höchstem Standard (das einzige Label in Europa auf einer gesetzlichen Basis) 
  2. im Unterschied zu vielen anderen Natur- und Bio-Kosmetika verzichten wir aus Verträglichkeitsgründen auf ätherische Öle
  3. wir arbeiten mit Bio-Getreide- und Bio-Kräuterölen und besonders schonenden Herstellungsmethoden
  4. wir vermeiden potentiell reizende INCI wie Salicylate, ätherische Öle, Duftstoffe, Farbstoffe, Propolis, Lanolin, Vaseline: bei allen 9 Produkten haben wir innerhalb der Probandengruppe 100% Verträglichkeit bestätigt durch Derma Consult Berlin
  5. wir vermeiden konsequent als gesundheitsgefährdend diskutierte Stoffe wie Parabene, Sulfate, Mineralöle, Silikone, PEG&PPG, Phthalate, DEA/TEA, Nanopartikel u.v.m.
  6. von Kosmetikanalyse - einer wissenschaftlichen, unabhängigen Plattform der Schweizer Stiftung zur Erhaltung der Hautgesundheit - werden wir sehr gut bewertet
  7. unsere Produkte sind homöopathiegeeignet, zum größten Teil vegan, glutenfrei und hallal
  8. wir produzieren in Österreich
  9. wir verzichten bewußt auf Umverpackung, die Produktverpackung ist vollständig recycelbar
  10. alle Inhaltsstoffe listen wir gut leserlich und zusätzlich in deutsch
  11. wir verwenden Airless-Dispenser: hygienisch, praktisch, ökonomisch
Autor
Ulrike Ischler

fotocredit
Foto oben: fotalia.com, Picture-Factory
Foto unten: Marc Ischler
zu unserer reizarmen Reinigungsmilch




Dienstag, 7. Juni 2016

Hast Du empfindliche Haut?

was ist die Ursache für empfindliche Haut?

Immer mehr Menschen leiden unter sensibler Haut, doch woran liegt das?

In den meisten Fällen ist bei einer empfindlichen Haut der natürliche Säureschutzmantel, die Hautbarriere, gestört. Die Haut kann die Feuchtigkeit nicht mehr halten, wird dadurch durchlässiger für reizende Stoffe, Bakterien und Keime. Die Folge sind Rötungen, Juckreiz, Pickelchen, spannende oder schuppende Haut und sogar Entzündungen.

Ursachen

Es gibt verschiedene Ursachen, die zu diesem Zustand führen können:
  • Hormonelle, genetische, körperliche und psychische Faktoren können eine Rolle spielen, so dass die durch diese Faktoren sensiblere Haut eine höhere Reaktionsbereitschaft auf äußere Einflüsse wie Stress, UV-Strahlen, trockene Heizungsluft, ungesunden Lebensstil, Kälte, Wind usw. zeigen kann.
  • Durch die heute übliche Vielzahl angewandter Produkte ist man sehr viel mehr allergieauslösenden Substanzen ausgesetzt als früher.
  • Die Empfindlichkeit steigt mit zunehmendem Alter. Reifere Haut verliert an Elastizität, ist dünner und trockener.
  • Viele Produkte enthalten austrocknende Inhaltsstoffe wie bestimmte Alkohole (z.B. Ethanol, Ethyl Alcohol, Methanol, Isopropyl Alcohol, SD Alcohol und Benzyl Alcohol, Alcohol denat.) oder zu hoch dosiertes Glycerin. Ein weiteres Problem sind Erdölprodukte wie Paraffine, Silikone, Vaseline, Mineralöle usw.. Erdölprodukte werden in sehr vielen konventionellen Produkten verwendet, diese legen sich wie ein Film über die Haut. Dadurch verstopfen die Poren, die Haut kann nicht mehr atmen, Giftstoffe, Schweiß usw. können nicht mehr so leicht ausgeschieden werden, die Haut wird immer trockener.
  • Kritische Konservierungsmittel wie Parabene und Formaldehyde reizen die Haut, schädigen möglicherweise den gesamten Organismus und können zu Allergien führen, ebenso wie zahlreiche Duft- und Farbstoffe, die nicht nur in herkömmlicher Kosmetik Verwendung finden.
  • Eine Reihe von weiteren Inhaltsstoffen können die Haut reizen, deren Schutzmechanismus beeinflussen und weiterführende negative Auswirkungen auf den Körper haben wie z.B. DEA, PEG, PPG, Phtalate, Sulfate und weitere.

 

Was tun?

  • auf reizende Inhaltsstoffe verzichten
  • Inhaltsstoffe mit hohem Allergiepotential meiden
  • Produkte mit einer überschaubaren Anzahl an Inhaltsstoffen wählen (weniger ist mehr)
  • Produkte mit reizarmen Inhaltsstoffen verwenden
  • Produkte mit luftdichter Verpackung wählen, wodurch der Anteil an Konservierungsstoffen minimalisiert und die Verunreinigung des Produkts vermieden wird
  • hochwertige Naturkosmetik verwenden, möglichst zertifiziert und mit Inhaltsstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau

 

mysalifree

mysalifree ist DIE Bio-Pflegelinie für sensible und allergiegefährdete Haut. Grundlage aller unserer Produkte ist wertvolles Bio-Reiskeimöl (kontrolliert biologischer Anbau aus Italien). Reiskeimöl ist hervorragend geeignet für die Anwendung bei trockener, gereizter, barrieregestörter und empfindlicher Haut, denn es spendet reichlich Feuchtigkeit und hilft schädigende Einwirkungen durch äußere Einflüsse zu vermeiden. Mehr über Reiskeimöl in diesem Blogbeitrag.

mysalifree Pflegeöl

Weitere hochwertige Inhaltsstoffe wie Getreideöle, Nachtkerzenöl, Borretschöl, Granatapfelöl, Shea-Butter, Mangobutter, Kakaobutter, Bienenwachs und weitere helfen, die Zellerneuerung und Wundheilung anzuregen, die Hautbarriere zu stärken und den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren. Sie sind pflegend und rückfettend und helfen der Haut, sich wieder selbst zu versorgen.

mysalifree verwendet Airless-Dispenser zur Aufbewahrung der wertvollen Pflege- und Reinigungsprodukte. Über die vielen Vorteile dieser Verpackung informiert dieser Blogbeitrag.



Bilder:
fotalia.com, orelphoto 
mysalifree.com

Dienstag, 24. Mai 2016

Airless-Dispenser: Packmittel mit mehrfachen Vorteilen oder das Packmittel für Bio-Kosmetik

Im Kosmetikbereich werden eine Reihe verschiedener Primär-Packmittel angeboten: Tuben, Tiegel, Fläschchen, Steigrohrbehälter - aus verschiedensten Materialien wie Plastik, Glas - und eben Airless-Dispenser.
Wer uns kennt, der weiß, dass wir vor allem Wert auf beste Verträglichkeit und Nachhaltigkeit legen – darum waren die hochwertigen Airless-Dispenser für uns die erste Wahl. Das System ist zwar nicht neu, wird aber aufgrund der hohen Produktionskosten eher selten eingesetzt.

„Airless“, also „ohne Luft“ beschreibt die Funktionsweise des Spenders: Bei Betätigung der Pumpe entsteht ein Unterdruck, der den Kolben am Boden der Packung nach oben drückt und eine ganz bestimmte Menge des Inhalts nach oben und außen befördert. Im Unterschied zu herkömmlichen Pumpsystemen gelangt so keine Luft - und mit ihr schädliche Umwelteinflüsse wie Keime oder Pilzsporen - in das Spender System.

Speziell für die hochwertigen mysalifree BIO-Produkte für sensible und allergiegefährdete Haut ein Riesenvorteil.

Airless Dispenser
Die großen Plus +++ unseres Airless-Systems:
  • Durch das Vakuumsystem ist es möglich, den Produkten deutlich weniger Konservierungsstoffe beizumengen
  • Nicht nur Luft-, auch Lichtschutz ist gegeben (Luft und Sonnenlicht sind die Faktoren, die sensiblen Inhaltsstoffen am meisten zusetzen)
  • Die Packung wird zu 97% geleert
  • Die Ausbringungsmenge ist immer dieselbe, damit leichte Dosierbarkeit
  • Die Packung ist leicht, der CO-Abdruck für den Transport damit geringer, ebenso wie die Versandkosten
  • Alle Komponenten sind vollständig aus Kunststoff gefertigt (ohne Metallteile) und damit recycelbar
  • Unsere Airless-Dispenser sind zu 100% funktionsgeprüft und eine patentierte deutsche Entwicklung 
Folgende unserer Produkte werden in Airless-Dispensern angeboten:

Montag, 4. April 2016

Konservierung – muss das wirklich sein? Es gibt doch Kosmetika „Frei von Konservierungsstoffen“?

Grundsätzlich muss vorausgeschickt werden: alle wasserhaltigen Kosmetika (Cremes, Lotionen etc.), und das sind die meisten, müssen - auf welche Art auch immer – konserviert werden. Es ist von großer Wichtigkeit, dass sich nach dem Öffnen der Creme oder Lotion nicht zu viele Mikrorganismen wie Schimmel, Bakterien oder Hefen bilden können. Das würde unserem Körper schlecht bekommen. Unzureichend konservierte oder abgelaufene Produkte können zu Hautirritationen wie Unreinheiten und Rötungen, gereizter, schuppender oder spannender Haut führen.
Im Unterschied zu wasserhaltigen Produkten brauchen reine Fette, Wachse und Öle keinen Schutz gegen Mikroorganismen; sie können allerdings ranzig werden, das hängt mit ihrer Anfälligkeit gegenüber Luftsauerstoff (Oxidation) zusammen.
Mit chemischen "Hämmern" wie Formaldehyden (Formaldehydeabspaltern) oder Parabenen ist das Konservieren überhaupt kein Problem – aber wer will sich Stoffe auf die Haut schmieren, die in Verdacht stehen krebserregend oder hormonbeeinflußend zu sein? Solche Stoffe werden in herkömmlicher Kosmetik häufig verwendet - in zertifizierter Naturkosmetik sind sie und ähnlich problematische Konservierungsmittel verboten.

Konservierung bei Biokosmetik

Konservierung ist ein herausforderndes Thema – besonders bei Natur- und Biokosmetik.  
Völlig unproblematische Konservierungsstoffe gibt es leider nicht!
In den jeweiligen Zertifizierungsrichtlinien ist gelistet, welche Stoffe erlaubt sind. Unsere strenge Biozertifizierung nach ÖLMB (österreichisches Lebensmittelbuch Codex A8 Biokosmetik) sagt dazu:

„Als Konservierungsmittel werden ausschließlich untenstehende Stoffe oder Gemische synthetischen Ursprungs eingesetzt. Festzuhalten ist, dass eine wirksame Konservierung - wenn erforderlich - aus Gründen des Verbraucherschutzes und der Produktsicherheit unbedingt notwendig ist.

Konservierungsmittel: 

In dieser Liste sind Salze mit folgenden Kationen zulässig:
Natrium, Kalium, Ammonium und Ethanolammonium, Calcium und Magnesium.
Ameisensäure (Formic Acid)
Benzoesäure, ihre Salze und Ethylester (Benzoic-Acid)
Benzylalkohol (Benzyl Alcohol)
Propionsäure und ihre Salze (Propionic Acid)
Salizylsäure und ihre Salze (Salicylic Acid)
Sorbinsäure und ihre Salze (Sorbic Acid)“¹

Es handelt sich dabei um sogenannte „naturidente“, d.h. synthetische, aber der Natur nachempfundene Stoffe – die mildesten sind die oben genannten. Wir haben uns für Natrium-Benzoat (INCI: Sodium Benzoate) und Kalium-Sorbat (INCI: Potassium Sorbate - das Allergiepotential beträgt ein Zwanzigstel der PHB-Ester, sprich Parabene) entschieden; auch diese beiden Stoffe können in seltenen Fällen reizen, werden von Kosmetikanalyse.de (Initiative der Schweizer Stiftung zur Erhaltung der Hautgesundheit) mit „gut“ beurteilt.² Benzoate kommen übrigens überall in der Pflanzenwelt vor.



„Ein hautsensibilisierendes Potential der Benzoesäure konnte an Probanden nicht nachgewiesen werden. In der Allgemeinbevölkerung werden Hautreaktionen gegenüber Benzoesäure insgesamt sehr selten beobachtet (ca. 0,2 %). Kontaktallergische Reaktion (Kontaktdermatitis, -urtikaria) auf Benzoesäure und Natriumbenzoat sind in wenigen Einzelfällen beschrieben. Benzoesäure und Natriumbenzoat können pseudoallergische Reaktionen in Form einer Urtikaria auslösen, bevorzugt bei disponierten Patienten mit einer (chronischen) Urtikaria, Asthma oder ASS-Intoleranz in der Vorgeschichte. Zumeist sind jedoch für eine Auslösung von entsprechenden Reaktionen höhere Dosen einer oralen Aufnahme von Benzoesäure erforderlich (50-100 mg).“³



„Frei von Konservierungsmitteln“ – gibt’s nicht

Auch mit sogenannten „Multi-Functionals“ ist Konservierung möglich - z.B. mit Alkohol, Glyzerin oder ätherischen Ölen - sie sind nicht in der Liste der zugelassenen Konservierungsmittel (KVO) zu finden, denn ihr Hauptzweck ist nicht die Konservierung, sie haben aber auch konservierende Wirkung.
Das ist der Grund, warum manche Produkte mit „frei von Konservierungsmitteln“ ausgezeichnet sind - eine Gesetzeslücke, die vermutlich nicht mehr lange bestehen wird, weil sie eigentlich eine Fehlinformation darstellt. Mehr zu diesem Thema auch in diesem vergangenen Blogbeitrag.

Auch die Verpackung spielt eine Rolle

Neben den Konservierungsstoffen hängt die Haltbarkeit eines Kosmetikproduktes aber auch von der Rezeptur, der Produktion und der Verpackung ab.
Cremes in Tiegeln z.B. werden beim Entnehmen durch keimbesiedelte Finger jedesmal neu „kontaminiert“.
Ideal für Naturkosmetik – wenn auch hochpreisig – ist der Airless-Dispenser: im Unterschied zu herkömmlichen Pumpsystemen gelangt keine Luft - und mit ihr schädliche Umwelteinflüsse wie Keime oder Pilzsporen - in die Packung. Durch das Vakuumsystem ist es möglich, den Produkten weniger Konservierungsstoffe beizumengen; es ist nicht nur Luft-, sondern auch Lichtschutz gegeben (Luft und Sonnenlicht sind die Faktoren, die sensiblen Inhaltsstoffen am stärksten zusetzen).

Fazit: Konservierung muss sein

Aber keine Konservierung ist völlig unproblematisch! Jede Art der Konservierung ist ein Abwägen zwischen dem Streben nach möglichst naturbelassener Kosmetik und dem Schutz der Haut vor Mikroorganismen, die ihr mindestens genau so schaden können wie die Konservierung.
Der Zweck von Konservierungsmitteln ist es, Mikroorganismen wir Bakterien, Schimmel und Hefen abzutöten bzw. deren Wachstum zu hemmen. Ein Stoff, der das macht, kann leider auch reizen. Daher sind auch die in Natur- und Biokosmetik erlaubten Konservierungsstoffe nicht ganz unproblematisch und dürfen nur bis zu einer maximalen Konzentration eingesetzt werden (geregelt im Anhang zur Kosmetikverordnung).

In unseren Rezepturen bemühen wir uns soweit es möglich ist, mit natürlichen Komponenten wie Vitamin E oder pflanzlichem Glyzerin auszukommen. Wo nötig, sind wir bestrebt, die Produktsicherheit mit möglichst geringen Konzentrationen der o.g. Stoffe (in unserem Fall Kaliumsorbat und Natriumbenzoat) zu gewährleisten.
Hygienische Airless-Dispenser, die wir bei allen leave on Produkten verwenden, helfen uns dabei.

https://www.mysalifree.com/produkt/pflegeoel/?utm_source=blog.mysalifree.com&utm_medium=social&utm_campaign=Konservierung%20%E2%80%93%20muss%20das%20wirklich%20sein%3F%20Es%20gibt%20doch%20Kosmetika%20%E2%80%9EFrei%20von%20Konservierungsstoffen%E2%80%9C%3F
Unser Tipp

Das allersicherste bei hypersensibler Haut: keine wasserhaltigen Produkte für die Gesichtspflege verwenden, keine Öle mit Duftstoffen oder ätherischen Ölen.

Ideal ist das mysalifree Pflegeöl mit Getreideölen: es besteht aus Reiskeimöl, Maiskeimöl und natürlichem Vitamin E, es kommt ohne zusätzliche Konservierung aus. Stabilisieren Sie damit Ihre Hautbarriere - so wird Ihre Haut wieder widerstandsfähiger und weniger empfindlich gegenüber Reizen.




¹) https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/lebensmittel/buch/codex/A_8_BIO.pdf?4vioy3
²) http://www.cosmeticanalysis.com/de/kosmetik-inhaltsstoffe/potassium-sorbate.html
³) http://www.alles-zur-allergologie.de/Allergologie/Artikel/5133/Allergen,Allergie/Benzoesäure/

Bildquelle: fotalia.com, Romolo Tavani

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Feindosierung durch Airless - Dispenser

Die meisten unserer Pflege- und Reinigungsprodukte sind in Pumpspender abgefüllt, den sogenannten Airless - Dispensern. Diese Verpackung sorgt mit seinem geschlossenen System dafür, dass weder Sauerstoff noch Mikroorganismen mit dem Inhalt in Berührung kommen. Unsere Cremes, Öle und Lotionen sind in den Dispensern durch ein Vakuumsystem luftdicht verpackt, was die Produkte haltbarer macht und somit Konservierungsmittel einspart. Auch das Austrocknen des Inhalts wird damit vermieden.

Airless-Dispenser
Der Spenderkopf lässt sich individuell dosieren, da man die Pumpe je nach Wunsch ganz oder teilweise durchdrücken kann. Durch den Pumpendruck bewegt sich der Boden nach oben, so dass der Inhalt immer fein und konstant dosiert wird. Die Packung wird so nahezu restlos entleert. Dieses Hubsystem sorgt also für eine äußerst sparsame Dosierung.

Schutzkappen runden die hygienischen Eigenschaften der Airless – Dispenser ab, die übrigens recyclebar sind. Aus Liebe zur Umwelt verzichtet mysalifree ganz bewusst auf Umverpackungen.