Freitag, 16. Januar 2015

Ein Wort zu Salicylaten

Salicylate sind Salze der Salicylsäure. Sie sind enthalten in ätherischen Ölen, in Blättern, Blüten und Wurzeln vieler Pflanzen. Salicylate werden in Form von Extrakten/Ölen/Gelen/Essenzen häufig als Konservierungsmittel in der Kosmetik eingesetzt und besitzen ein allergenes Potential. Ihre Verwendung ist in der Kosmetik nur bis zu einer Höchstkonzentration von 0,5 % (Säure) erlaubt. Für Kinder unter 3 Jahren sollen sie erst gar nicht zum Einsatz gelangen.

Salicylate sind die Salze der Salicylsäure
Salicylate finden sich in pflanzlichen Bestandteilen

Salicylate sind aber auch in einer Reihe von Lebensmitteln (zB. Pfefferminze, Kaffee...) und in Arzneimitteln (z.B. Aspirin) enthalten. Nur über den Verdauungsweg werden sie rasch wieder
ausgeschieden.

Synonyme:
• 2-Hydroxybenzencarbonsäure
• 2-Hydroxybenzoesäure
• ortho-Hydroxybenzoesäure
• ß-Hydroxybenzoesäure
• Spirsäure, Spiroylsäure

Salicylate, Salicylatintoleranz, Salicylatsensitivität

Lactoseintoleranz und Histaminintoleranz sind heute leider schon gängige Begriffe, Salicylatintoleranz weniger. Obwohl seit mehr als 100 Jahren bekannt, wird die Erkrankung in den relevanten Bereichen der Medizin nicht angemessen wahrgenommen. Hauptsächliche Beschwerden sind Bronchialasthma, Rhinitis und Polypenbildung in der Nase, chronische Irritationen im Magen-/Darmtrakt und Urticaria, die nach Applikation von Salicylaten auftreten.

Gerne manifestiert sich die Erkrankung an Grenzflächen wie Haut und Schleimhaut. Die Ursache ist eine spezielle Reaktion auf Substanzen in Nahrung, Schmerzmitteln und Kosmetika. In Europa sind bis zu 2,5% der Bevölkerung betroffen. Sensible Personen sollten Arzneimittel, Nahrungsmittel und Kosmetika mit hohen Salicylatgehalt meiden: mysalifree hilft dabei.

Fibromyalgie

Nach Dr. R. Paul St. Amand, einem kalifornischen Endokrinologen und selbst betroffenen, ist Fibromyalgie eine genetische Erkrankung. Der Körper ist demnach nicht in der Lage, überschüssiges Phosphat auszuscheiden, sondern lagert es sukzessive in den Knochen, Muskeln und letztlich Gelenken ein. Es entsteht durch die Einlagerungen ein Energiemangel, der sämtliche Zellen betrifft. Guaifenesin ermöglicht die Ausscheidung der Phosphate über die Nieren, es kommt zu einer Rückentwicklung der Krankheit. Guaifenesin-Therapieanwender müssen Salicylate, die über die Haut aufgenommen werden, unbedingt meiden, da die Wirkung des Medikaments sonst blockiert wird. Deshalb sind mysalifree-Produkte sehr gut für diese Therapieform geeignet. Mehr Infos darüber unter http://www.fibromyalgie-guaifenesin.info/de/salicylatvermeidung/uebersicht/

Alle mysalifree Produkte sind frei von Salicylaten (und damit auch frei von ätherischen Ölen): dies garantieren sowohl die Lieferanten der Rohstoffe als auch eine abschließende Kontrolle der Endprodukte durch ein unabhängiges Labor. mysalifree wurde von mir aus eigener Betroffenheit entwickelt, weil ich keine Pflege fand, die salicylatfrei, gut verträglich und hochwertig sprich bio war.

Ulrike Ischler




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